Seminararbeit, 2009
27 Seiten, Note: 1,8
1. Grundlagen
1.1. Begriffsabgrenzung
1.1.1 Ausprägung von Portalen
1.1.2 Context
1.1.3 Content
1.1.4 Commerce
1.1.5 Community
1.2. Das Rollenmodell
1.2.1 Personalisierung und Benutzerverwaltung
1.3. Das Metamodell
1.4. Marktübersicht
1.5. Erfolgsfaktoren und Hemmnisse
2. Portalstrategie
2.1. Externe Sichtweise
2.2. Interne Sichtweise
2.3. Integration in bestehende IT- Architekturen
3. Fallbeispiel ZF Friedrichshafen AG
3.1. Das Unternehmen
3.2. IT Vision und Strategie
3.3. Metamodell und IT-Architektur Corporate Portal
3.4. SAP, Microsoft und Oracle bei ZF
3.5. Gründe für den Portaleinsatz
3.6. Anwendungsarchitektur
3.7. Integrationsstufen von Anwendungen
3.8. Kriterien zur Identifizierung von potenzielle Portallösungen
3.8.1 Intuitives Userinterface
3.8.2 Benutzergruppenorientiert
3.8.3 Prozessorientierter Ansatz
3.8.4 Portierbarkeit
3.8.5 Anforderungen an den Support
3.8.6 Kommunikation der Portalstrategie
3.8.7 Beispiele aus der Umsetzung
3.9 Einbindung von Web 2.0 Elementen
4. Fazit
Diese Arbeit befasst sich mit der Entwicklung, Einführung und dem Management rollenbasierter Unternehmensportale. Das primäre Ziel ist es, die strategischen Grundlagen für eine erfolgreiche Portallösung zu erarbeiten und diese anhand des Praxisbeispiels der ZF Friedrichshafen AG zu veranschaulichen.
1.1. Begriffsabgrenzung
Ein Portal ist eine vernetzte, elektronische Plattform, welche ortsunabhängig einen zentralen Zugang zu Ressourcen aus verschiedenen Quellen ermöglicht. Ein Portal bietet somit einen Überblick über die im jeweiligen Netzwerk verfügbaren Informationen und erlaubt den direkten Zugriff auf dieselben.(vgl. Rütschlin 2001) Der anzutreffende Service reicht je nach Einsatzfall von jedermann zugänglichen Internet Portalen mit einem breiten Informationsangebot bis hin zu geschlossenen firmeninternen Plattformen, welche verschiedene Kommunikationskanäle, die synchrone und asynchrone Kommunikation erlauben, E-Collaboration-Umgebungen, welche elektronisch unterstützt, gemeinsames, verteiltes Arbeiten ermöglichen, Controlling Instrumente und weitere Funktionalitäten, die für die tägliche Abwicklung von geschäftsrelevanten Vorgängen benötigt werden, bereitstellen. Ein wesentliches Merkmal für Portal-Anwendungen stellt eine Personalisierungsfunktion dar, über welche z.B.Rechte und Profile der Nutzer verwaltet werden.(vgl. Bauer 2001)
Unternehmen nutzen vielfältige Portale zur überbetrieblichen Zusammenarbeit (Kollaboration) mit Lieferanten, Kunden und Mitarbeitern. (Vgl. Röhricht/Schlögel 2001, 179). Die wesentlichen Potentiale liegen in einer verbesserten Kundenbindung, verbesserter Prozesseffizienz und einer Kostenreduktion durch die integrierte Verfügbarkeit von Informationen (vgl. Gillet 2001,6).
Collaboration Portale können als Webbasierte, personalisierbare und integrierte Zugangssysteme zu Content, Applikationen und Services für einen bestimmten Anwendungszweck verstanden werden. Portale, die der ganzheitlichen Unterstützung von Kundenprozessen diesen, werden auch Kundenprozessportale genannt. (vgl. Österle 2002,23)
1. Grundlagen: Vermittlung der theoretischen Basis, inklusive Begriffsabgrenzung, Rollenmodellen und einer Marktübersicht über gängige Portalsoftware.
2. Portalstrategie: Erläuterung der langfristigen Planung und Ausrichtung, unter Berücksichtigung von externen und internen Erfolgsfaktoren sowie der IT-Architektur.
3. Fallbeispiel ZF Friedrichshafen AG: Detaillierte Analyse der IT-Strategie, Systemarchitektur und der praktischen Umsetzung der Portaltechnologie beim Automobilzulieferer.
4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Wichtigkeit von Unternehmensportalen und die Notwendigkeit einer konsequenten, ganzheitlichen Strategie zur Vermeidung von ineffizienten Insellösungen.
Unternehmensportal, Collaboration, Portalstrategie, ZF Friedrichshafen AG, Web 2.0, IT-Architektur, Prozessoptimierung, Rollenmodell, Personalisierung, Enterprise Content Management, Systemintegration, Support-Management, Wissensmanagement, Anwendungsarchitektur, Effizienzsteigerung
Die Arbeit analysiert die strategische Entwicklung und Implementierung von Unternehmensportalen, die sowohl Mitarbeiter, Kunden als auch Geschäftspartner vernetzen.
Die Schwerpunkte liegen auf der technologischen Architektur, der Personalisierung durch Rollenmodelle, dem Support-Management und der Einbindung moderner Web 2.0-Funktionalitäten.
Das Ziel ist die Ableitung und Darstellung einer erfolgreichen Strategie für Unternehmensportale, illustriert durch die praktische Anwendung bei der ZF Friedrichshafen AG.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturrecherche und der detaillierten Untersuchung eines konkreten Praxisbeispiels (Fallstudie).
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, strategische Überlegungen zur Portalentwicklung sowie eine umfassende Fallstudie zur Systemlandschaft und den Erfolgskriterien bei ZF.
Zentrale Begriffe sind Portalstrategie, Collaboration, IT-Architektur, Prozessoptimierung und Enterprise Content Management.
ZF verfolgt einen integrierten Ansatz, der SAP NetWeaver, Microsoft .NET und Oracle-Landschaften sinnvoll miteinander verknüpft, um eine einheitliche Oberfläche zu schaffen.
Die Benutzerverwaltung ist essenziell für die rollenbasierte Personalisierung, die sicherstellt, dass Nutzer nur auf die für ihre Tätigkeit relevanten Informationen und Prozesse zugreifen können.
Der Autor warnt davor, dass abteilungseigene Insel-Lösungen und inoffizielle Dokumentenablagen die Effizienz und die Akzeptanz des zentralen Unternehmensportals untergraben.
Die Strategie wurde durch Roadshows, das Intranet „ZF-World“, Webcasts und eine klare Roadmap an die Belegschaft kommuniziert.
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