Wissenschaftliche Studie, 2012
25 Seiten
1 Einleitung
1.1 Vorstellung der Einrichtung
1.2 Definition Schmerz
1.2.1 Akuter Schmerz
1.2.2 Chronischer Schmerz
1.3 Schmerzmanagement
1.3.1 Schmerzmanagement
1.3.2 Medikamentöse Ansätze
1.3.3 Nichtmedikamentöse Ansätze
1.4 Fragestellung und Ziele
2 Methodik und Material
2.1 Studiendesign
2.2 Aufbau Fragebogen „Patientenbefragung“
2.3 Ein-und Ausschlusskriterien
2.4 Auswertung
3 Ergebnisse
3.1 Demographische Parameter
3.1.1 Geschlechter- und Altersverteilung
3.1.2 Operative Disziplinen und deren Station
3.1.3 Art der Operationen
3.2 Auswertung des Patientenfragebogens
3.2.1 Schmerzaufklärung (Frage 1)
3.2.2 Schmerzintensität (Frage 2, 3, 4, 5)
3.2.3 Schmerzlinderung (Frage 6)
3.2.4 postoperative Nebenwirkungen (Frage 7)
3.2.5 Beschwerden (Frage 8)
3.2.6 Zufriedenheit (Frage 9)
4 Diskussion
4.1 Interpretation der Ergebnisse
4.1.1 Tag der Befragung
4.1.2 Altersstruktur
4.1.3 Operative Disziplinen
4.2 Messinstrument Patientenfragebogen
4.2.1 Schmerzaufklärung
4.2.2 Belastungs-, Maximal-, Minimal- und durchschnittlicher Schmerz
4.2.3 postoperative Nebenwirkungen und Belastungen
4.2.4 Patientenzufriedenheit mit der Schmerztherapie
5 Ausblick und Fazit
Ziel dieser Arbeit ist die Evaluation der Qualität der postoperativen Schmerztherapie mittels einer Patientenbefragung, um bestehende Defizite in der klinischen Versorgung aufzuzeigen und Ansätze für eine Behandlungsoptimierung abzuleiten.
1.2 Definition Schmerz
Es gab mehrere Versuche, um Schmerzen zu definieren. McCafferey definiert den Schmerz folgendermaßen: „Schmerz ist das, was der Betroffene über die Schmerzen mitteilt, sie sind vorhanden, wenn der Patient mit Schmerzen sagt, dass er Schmerzen hat“. Die „International Association for the Study of Pain (IASP)” definiert den Schmerz als ein: „unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potentieller Gewebeschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird.“ Der Schmerz lässt sich rein physiologisch als eine Sinneswahrnehmung beschreiben.
Er ist eine Wahrnehmung von Reizen aus der Umwelt, welcher eine Warnfunktion hat, dass der Körper Schaden nimmt oder zu nehmen droht. Schmerzen sind lebensnotwendige Alarmgeber zum Selbstschutz des Organismus. Der Schmerz ist aber nicht nur eine reine Sinneswahrnehmung oder ein Bewusstseinsvorgang, hinzu kommen emotionale und bewertende Elemente, die den Schmerz einordnen und den Umgang mit ihm bestimmen. Somit ist er ein psycho-physisches Erlebnis eines jeden Individuums, wobei die persönlichen Schmerzerfahrungen und der soziale, ökonomische und kulturelle Hintergrund zu berücksichtigen ist.
1 Einleitung: Beschreibt die klinische Relevanz unzureichender Schmerztherapie sowie die Vorstellung der untersuchten Einrichtung.
2 Methodik und Material: Erläutert das Querschnittstudiendesign und den Aufbau des auf dem QUIPS-Projekt basierenden Patientenfragebogens.
3 Ergebnisse: Präsentiert die demographischen Daten sowie die statistische Auswertung der Patientenbefragung hinsichtlich Schmerzintensität und Zufriedenheit.
4 Diskussion: Interpretiert die gewonnenen Studienergebnisse und reflektiert die Eignung des Messinstruments sowie die klinischen Auswirkungen.
5 Ausblick und Fazit: Formuliert Handlungsempfehlungen für das klinische Management und betont die Notwendigkeit kontinuierlicher Qualitätsverbesserungen.
Postoperative Schmerztherapie, Schmerzmanagement, Patientenbefragung, Ergebnisqualität, Schmerzintensität, NRS, QUIPS, Patientenaufklärung, Pflege, Klinische Versorgung, Schmerzlinderung, Patientenzufriedenheit, Analgetika, Qualitätsentwicklung, Krankenhaus.
Die Arbeit untersucht die Qualität der postoperativen Schmerztherapie aus der Sicht der Patienten in einer spezifischen Gesundheitseinrichtung.
Die Arbeit deckt die Bereiche Schmerzdefinition, Konzepte des Schmerzmanagements, Erfassung der Schmerzintensität sowie Messung der Patientenzufriedenheit und Nebenwirkungen ab.
Das primäre Ziel ist es, Defizite in der Schmerzbehandlung aufzudecken, um durch gezielte Qualitätsverbesserungen die Versorgungsqualität für die Patienten zu erhöhen.
Es wird eine quantitative Querschnittstudie durchgeführt, bei der chirurgische Patienten mittels eines anonymisierten Fragebogens (basierend auf dem QUIPS-Projekt) befragt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung der Datenerhebung, die Darstellung der demographischen Daten und die detaillierte Auswertung der patientenbezogenen Schmerzparameter.
Zentrale Begriffe sind postoperative Schmerztherapie, Schmerzmanagement, Patientenbefragung, Ergebnisqualität sowie die Anwendung der Nummerischen Rating Skala (NRS).
Die NRS dient als zentrales Instrument zur Selbsteinschätzung der Schmerzintensität durch die Patienten auf einer Skala von 0 bis 10.
Obwohl die Zufriedenheit hoch ist, betont der Autor, dass dies ein umstrittener Indikator für die Qualität ist, da individuelle Faktoren und die Schmerztoleranz der Patienten die Bewertung beeinflussen.
Es wird empfohlen, Patienten bereits präoperativ aktiv in den Umgang mit Schmerzskalen einzubeziehen und Fortbildungen für das Personal sowie nichtmedikamentöse Therapieansätze stärker zu fördern.
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