Bachelorarbeit, 2011
52 Seiten, Note: 1,8
1 Einleitung
2 Das Marketing als konzeptioneller Ansatz
2.1 Klassisches Marketing im Überblick
2.2 Relationship-Marketing
3 Enterprise 2.0: Social Media in Unternehmen
3.1 Social Media-Anwendungen
3.2 Interner Einsatz
3.3 Externer Einsatz
4 Potentieller Beratungsbedarf beim Social Media Marketing
4.1 Social Media Marketing
4.2 Beratungsbedarf hinsichtlich Social Media Marketing
5 Klassische Unternehmensberatung: Integration des Social Media Marketing?
5.1 Klassische Marketing Beratung
5.2 Externe Unternehmensberatung und Inhouse Consulting als Kooperationspartner
6 Ein Blick auf die Praxis: Social Media Marketing-Beratung
6.1 Inhalte und Handlungsbedarf
6.2 Herausforderungen
6.3 Konzeptrealisierung in der Social Media Marketing-Beratung
6.4 Der Beratungsmarkt für Social Media Marketing: Gegenwärtige Situation und Entwicklungspotential
7 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht den Beratungsbedarf von Unternehmen im Bereich Social Media Marketing (SMM) aus einer organisationssoziologischen Perspektive. Ziel ist es, theoretische Bedarfe mit den tatsächlichen Leistungsangeboten von Beratungsagenturen abzugleichen, um Handlungsfelder – insbesondere in Bezug auf Dialogführung, Erfolgsmessung und Standardisierung – zu identifizieren.
4.2 Beratungsbedarf hinsichtlich Social Media Marketing
Wie beschrieben sind SM gegenwärtig von relativ großer Bedeutung, zumindest im Zusammenhang mit unternehmerischen Marketingaktivitäten. Natürlich kann bzgl. dieser neuartigen Form des Marketings Beratungsbedarf auf Seiten von Unternehmen entstehen. Dieser Beratungsbedarf kann einzelne oder mehrere Bereiche von SMM betreffen. Bedarf an Beratung tritt aber unabhängig davon hauptsächlich bei Punkten auf, die variabel handhabbar sind und spezielle Kompetenzen verlangen. Im Folgenden werden die einzelnen Punkte konkret betrachtet, um zu ermitteln, welches Leistungsportfolio einer SMM-Beratung u.U. gefragt sein könnte.
Die (eher) technischen Aspekte von SM sind meiner Einschätzung nach ein erster Bereich, in dem Beratung bzgl. SMM stattfinden könnte. Hierzu zählt u.a. das sog. SM-Monitoring als wichtige Grunddisziplin des SMM (vgl. Weinberg 2011: 5). Es stellt eine besondere Form des Web-Monitoring dar, das sich auf SM-Anwendungen bezieht. Dabei kann das SM-Monitoring auf jeder Ebene eine SMM-Kampagne eingesetzt werden (vgl. BVDW 2009: 61). Es dient als Vorstufe zur Strategieentwicklung einer Kampagne, indem bspw. die Zielgruppe oder Meinungsführer und deren SM-Kanäle ausfindig gemacht, die Erwartungshaltung potenzieller Kunden an Produkte oder Dienstleistungen erforscht und Informationen über Wettbewerber herausgefiltert werden. SM-Monitoring kann auch während einer laufenden Kampagne eingesetzt werden. Entweder zur Erfassung der Wahrnehmung und Bewertung einer SMM-Kampagne oder um negative Nachrichten bzw. Gerüchte frühzeitig aufzuspüren, damit adäquat darauf reagiert werden kann. Außerdem kann das SM-Monitoring für die Erfolgsmessung von SMM-Aktivitäten genutzt werden. So lassen sich durch das Monitoring u.a. statistische Daten generieren, die Aufschluss über die Wirkungen einer SMM-Kampagne geben. Zur Durchführung eines Monitorings gibt es freie und kommerzielle Dienste/Werkzeuge, die die Untersuchung des sozialen Webs erleichtern (vgl. Hettler 2010: 83f.). Aus den Darstellungen zum SM-Monitoring ergibt sich auf der einen Seite evtl. Beratungsbedarf in Form der Unterstützung bei der Durchführung des Monitorings. Denn das SM-Monitoring ist zeitintensiv, komplex und muss auf den verschiedenen Etappen einer SMM-Kampagne zweckmäßig durchgeführt werden, um relevante Schlüsse daraus ziehen zu können.
1 Einleitung: Einführung in die Relevanz von Social Media Marketing und Darlegung der Zielsetzung, den Beratungsbedarf aus soziologischer Perspektive zu untersuchen.
2 Das Marketing als konzeptioneller Ansatz: Erläuterung klassischer Marketing-Grundlagen und des Wandels hin zum Relationship-Marketing als Basis für das Verständnis von Social Media Anwendungen.
3 Enterprise 2.0: Social Media in Unternehmen: Darstellung der internen und externen Einsatzmöglichkeiten verschiedener Social Media-Anwendungen wie Weblogs, Wikis und Networking Services.
4 Potentieller Beratungsbedarf beim Social Media Marketing: Analyse der spezifischen Felder, in denen Unternehmen Unterstützung benötigen, insbesondere bei technischen Aspekten, Kommunikation und Strategieentwicklung.
5 Klassische Unternehmensberatung: Integration des Social Media Marketing?: Prüfung der Eignung klassischer Beratungsansätze für SMM und Diskussion von Kooperationspotenzialen zwischen internen und externen Beratern.
6 Ein Blick auf die Praxis: Social Media Marketing-Beratung: Praktische Untersuchung der SMM-Beratungsleistungen, Identifikation von Handlungsbedarfen und Herausforderungen sowie Beschreibung des aktuellen Beratungsmarktes.
7 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Beantwortung der Leitfragen und Plädoyer für Professionalisierungsstandards zur Qualitätssicherung in der SMM-Beratung.
Social Media Marketing, SMM, Unternehmensberatung, Relationship-Marketing, SM-Monitoring, Kommunikationsstrategie, Social Media Guidelines, Agenturberatung, Erfolgsmessung, Internetagenturen, Dialogführung, Beratungsbedarf, Enterprise 2.0, Online-Marketing, Professionalisierungsstandards
Die Arbeit untersucht die Rolle von Social Media Marketing als Instrument der Unternehmensführung und analysiert den spezifischen Beratungsbedarf, der sich aus der Neuartigkeit und Komplexität dieser Marketingform für Unternehmen ergibt.
Zentrale Themen sind die Einordnung von Social Media in den Marketing-Mix, der Einsatz von Social Media Anwendungen in Unternehmen, die Herausforderungen bei der Beratung durch Agenturen und die Schnittstelle zwischen klassischer Unternehmensberatung und spezialisierter SMM-Beratung.
Das Ziel ist es, den potenziellen Beratungsbedarf von Unternehmen aufzuzeigen und diesen mit den praktischen Leistungen von Beratungsagenturen zu vergleichen, um daraus Handlungsfelder für eine professionellere SMM-Beratung abzuleiten.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie auf Experteninterviews mit Vertretern verschiedener Beratungsagenturen, um praxisnahe Einblicke in das aktuelle Leistungsportfolio und die Herausforderungen der SMM-Beratung zu gewinnen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Marketings und der Social Media Nutzung, die detaillierte Analyse von Beratungsbedarfen (Monitoring, Kommunikation, Strategie) sowie die Untersuchung der Praxis, inklusive der Zusammenarbeit von externen und internen Beratern.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Social Media Marketing (SMM), Relationship-Marketing, Beratungsbedarf, SM-Monitoring, Kommunikationsstrategie, Social Media Guidelines und Erfolgsmessung charakterisiert.
Der Autor stellt fest, dass in der Praxis der SMM-Beratung meist quantitative Metriken wie Fan-Zahlen dominieren. Da der Dialog jedoch Kern von SMM ist, wird eine stärkere Berücksichtigung qualitativer Analysen für den echten Kampagnenerfolg als notwendig erachtet.
Der Autor sieht großes Potenzial in der Zusammenarbeit von externen Beratern (Methodenwissen) und internen Inhouse-Beratern (Unternehmens-Know-how), um die „Umsetzungslücke“ zu schließen und Strategien effektiver in die Organisation zu integrieren.
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