Bachelorarbeit, 2012
45 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit untersucht die Rolle von Klassenunterschieden bei der historischen Entwicklung von Fertilitätsraten. Sie analysiert, ob und wie sich die Geburtenraten verschiedener gesellschaftlicher Schichten in verschiedenen historischen Kontexten unterschieden haben und welche Faktoren diese Unterschiede beeinflusst haben.
Kapitel 1 führt in die Thematik der Klassenunterschiede in der historischen Fertilität ein und skizziert die Forschungsfrage. Kapitel 2 beleuchtet die theoretischen Grundlagen, insbesondere das Malthusische Modell und die verschiedenen Argumente für und gegen die Annahme einer höheren Fertilität von Reichen.
Kapitel 3 präsentiert empirische Evidenz aus verschiedenen historischen Kontexten, darunter England, China, Neufrankreich und Aarhus/Rouen. Es untersucht die Geburtenraten verschiedener gesellschaftlicher Schichten und analysiert die Ursachen für die beobachteten Muster.
Klassenunterschiede, historische Fertilitätsraten, Malthusisches Modell, Survival of the Richest, präventive und repressive Checks, Geburtenraten, Sterblichkeitsraten, Kindestötungen, England, China, Neufrankreich, Aarhus, Rouen.
In vorindustriellen Gesellschaften, insbesondere in England (1585-1638), war die Geburtenrate der Reichen deutlich höher als die der Armen, was als "Survival of the Richest" bezeichnet wird.
Durch den sozialen Abstieg der Kinder reicher Familien verbreiteten sich deren Werte wie Bildung und Arbeitsdisziplin in der breiteren Bevölkerung, was laut Gregory Clark den Boden für die industrielle Revolution ebnete.
Das Modell geht davon aus, dass das Bevölkerungswachstum durch begrenzte Ressourcen limitiert wird. Es unterscheidet zwischen präventiven Checks (z.B. spätes Heiraten) und repressiven Checks (z.B. Hungersnöte).
Ja, die Arbeit vergleicht Daten aus England, China, Neufrankreich (Quebec) und dänischen/französischen Städten, wobei die Muster teilweise stark voneinander abweichen.
Gründe waren vor allem die bessere Versorgungssicherheit, eine geringere Kindersterblichkeit und soziokulturelle Faktoren bei der Partnerwahl.
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