Bachelorarbeit, 2011
46 Seiten, Note: 2,7
1. Einleitung
1.1. Fragestellung
1.2. Vorgehensweise
2. Soziale Netzwerke im Internet
2.1. Definition sozialer Netzwerke
2.2. Entstehung sozialer Netzwerke im Internet
2.3. Funktionen und Kategorien verschiedener sozialer Netzwerke
2.4. Entwicklung sozialer Netzwerke im Marketingbereich
2.5. Marktanteile und Nutzerzahlen sozialer Netzwerke in Deutschland
2.6. Analyse und Interpretation der Nutzerdaten sozialer Netzwerke
3. Lebenszyklusmodelle
3.1. Allgemeine Definition
3.2. Kurven und Phasen des Lebenszyklusmodells
3.3. Produktlebenszyklus
3.4. Unternehmenslebenszyklus
3.5. Branchenlebenszyklus
3.6. Technologielebenszyklus
4. Anwendung und Analyse des Lebenszyklusmodells auf soziale Netzwerke
4.1. Methodik
4.2. Anwendung des Produktlebenszyklus
4.2.1. Anwendung des Produktlebenszyklus auf Facebook
4.2.2. Anwendung des Produktlebenszyklus auf StudiVZ
4.3. Anwendung des Unternehmenslebenszyklus
4.4. Anwendung des Branchenlebenszyklus
4.5. Anwendung des Technologielebenszyklus
5. Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Anwendbarkeit theoretischer Lebenszyklusmodelle auf soziale Netzwerke zu untersuchen und zu prüfen, inwieweit diese Modelle bei der Analyse der Entwicklung und des Erfolgs einzelner Plattformen als Orientierungshilfe dienen können.
2.3. Funktionen und Kategorien sozialer Netzwerke
Bei sozialen Netzwerken muss man zwischen verschiedenen Arten differenzieren. Ich werde daher in diesem Punkt zuerst die wesentlichen Merkmale und Funktionen erläutern und anschließend eine Kategorisierung durchführen. Unter die Kategorie „soziales Netzwerk“, fallen in dieser Übersicht alle Dienste, die diese typischen Merkmale aufweisen.
Ein zentrales und typisches Element eines sozialen Netzwerkes sind die individuellen Profilseiten der Mitglieder. Dort findet man, sofern von den Mitgliedern freigegeben, persönliche und berufliche Eckdaten, sowie Interessen und Kontakte. Die Profilseite wird in der Regel durch ein selbst ausgewähltes Profilfoto personalisiert. Die Netzwerke zeichnen sich zudem durch die Möglichkeit aus, private Nachrichten untereinander auszutauschen oder Informationen öffentlich zu verbreiten. Die meisten Dienste ermöglichen ihren Mitgliedern, eigene Gruppen zu gründen und dazu individuell Mitglieder einzuladen oder auszuschließen. Zusätzlich ermöglichen soziale Netzwerke ihren Mitgliedern, eigene Veranstaltungen innerhalb der Seite zu erstellen und Freunde einzuladen.
Das Veröffentlichen von privaten Fotos gehört bei einem sozialen Netzwerk zu den beliebtesten Funktionen. Mitglieder können, neben dem persönlichen Profilfoto, in vielen sozialen Netzwerken auch private Fotos in eigenen Fotoalben präsentieren. Die Bilder können kommentiert und entsprechend mit Mitgliedern markiert werden. Die genannten Eigenschaften fallen unter den Begriff Social Software. Der Begriff Social Software wird laut „Duden – Neues Wörterbuch der Szenensprachen“, als System definiert, dass dazu dient durch entsprechende Software die Kommunikation und Zusammenarbeit von Gemeinschaften aufzubauen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der rasanten Internetentwicklung ein und definiert die zentrale Forschungsfrage nach der Anwendbarkeit des Lebenszyklusmodells auf soziale Netzwerke.
2. Soziale Netzwerke im Internet: Hier werden Definitionen, Entstehungsgeschichte, Funktionen und aktuelle Marktentwicklungen sozialer Netzwerke in Deutschland anhand von Sekundärdaten detailliert analysiert.
3. Lebenszyklusmodelle: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Hintergründe des Lebenszykluskonzepts und stellt vier spezifische Modelle (Produkt-, Unternehmens-, Branchen- und Technologielebenszyklus) vor.
4. Anwendung und Analyse des Lebenszyklusmodells auf soziale Netzwerke: Der Hauptteil der Arbeit, in dem die theoretischen Modelle unter Verwendung von Nutzerdaten und Umsatzzahlen praktisch auf Facebook, StudiVZ und Xing angewandt werden.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Anwendbarkeit der Modelle unter Berücksichtigung der Datenverfügbarkeit und der Informationspolitik der Unternehmen.
Soziale Netzwerke, Lebenszyklusmodell, Produktlebenszyklus, Unternehmenslebenszyklus, Branchenlebenszyklus, Technologielebenszyklus, Nutzerzahlen, Marktentwicklung, Social Media Marketing, Facebook, StudiVZ, Xing, Erfolgsmessung, Online-Kommunikation, Internetökonomie.
Die Arbeit untersucht, ob ökonomische Lebenszyklusmodelle, die ursprünglich für physische Produkte oder traditionelle Unternehmen entwickelt wurden, als Analyseinstrument auf die schnelllebige Welt sozialer Netzwerke im Internet übertragen werden können.
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Kategorisierung sozialer Netzwerke, die Theorie der Lebenszyklusmodelle sowie deren praktische Anwendung zur Evaluation von Plattformen wie Facebook, StudiVZ und Xing.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, ob das Lebenszyklusmodell auf soziale Netzwerke anwendbar ist und welche Daten (z. B. Nutzerzahlen oder Umsätze) hierfür als aussagekräftige Indikatoren dienen können.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturrecherche zu Lebenszyklusmodellen, die anschließend durch eine qualitative und quantitative Analyse von Sekundärdaten (Nutzerstatistiken, Umsatzzahlen) auf die spezifischen Fallbeispiele angewendet wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Theorie der Lebenszyklen (Produkt, Unternehmen, Branche, Technologie) und führt anschließend die methodische Anwendung dieser Theorien auf die gewählten sozialen Netzwerke durch.
Neben den zentralen Begriffen wie "Soziale Netzwerke" und "Lebenszyklusmodell" sind Begriffe wie "Erfolgsmessung", "Nutzerzahlen" und "Marktentwicklung" essenziell, da sie die Basis der praktischen Analysen bilden.
Die Anwendung ist oft schwierig, da viele Plattformen private Unternehmen sind, die keine offiziellen Umsatzzahlen veröffentlichen, und der Erfolg oft stärker von Nutzerinteraktionen als von klassischen monetären Kennzahlen abhängt.
Der Autor stellt fest, dass Facebook anhand der Nutzerzahlen und des Aktivitäten-Index eine starke Wachstums- und Reifephase durchläuft, während StudiVZ aufgrund fehlender Innovationen und Nutzerabwanderung in die Phase des Rückgangs geraten ist.
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