Masterarbeit, 2012
125 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Demographischer Wandel und seine Auswirkung auf Unternehmen
2.1. Aktuelle demographische Entwicklung
2.2.Prognose zum zukünftigen demographischen Wandel
2.3. Folgen des Wandels auf den Arbeitsmarkt
2.4. Auswirkung auf das Humankapital von Unternehmen
2.5. Zusammenfassung der demographischen Ausgangslage
3. Definitionen zum älteren Mitarbeiter
3.1. Terminologische Grundlagen
3.1.1. Altersbegriffe
3.1.2. Humankapital älterer Mitarbeiter
3.2. Vorurteile zum Altersdefizit
3.2.1. Entwicklung der Beschäftigungschance
3.2.2. Hemmnisse zur Beschäftigung älterer Mitarbeiter
3.2.3. Auswirkung der Annahmen zur Produktivität
3.3. Ansätze zur Wirkung der Alterung auf die Beschäftigungsfähigkeit
3.3.1. Einflussfaktoren des Alterungsprozesses
3.3.2. Empirisch gestützte Ansätze
3.3.3. Alterung & Persönlichkeitsentwicklung
3.3.4. Ansätze zur Entwicklung der beruflichen Leistung
4. Personalpolitische Handlungsfelder zum Erhalt des Humankapitals älterer Mitarbeiter
4.1. Altersstrukturanalysen
4.1.1. Typen von Altersstrukturanalysen
4.1.2. Ausprägungen betrieblicher Altersstrukturen
4.2. Gestaltung einer alterssensiblen Unternehmens- und Führungskultur
4.2.1. Definitionen zur Unternehmenskultur
4.2.2. Demographieorientierte Unternehmenskultur
4.2.3. Führung und Zusammenarbeit unterschiedlicher Generationen
4.3. Arbeitsgestaltung für alternde Belegschaften
4.3.1. Maßnahmen der Arbeitszeitgestaltung
4.3.2. Gesundheitsmanagement
4.4. Qualifizierung als Kompetenzentwicklung älterer Mitarbeiter
5. Zusammenfassung & Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen dem demographischen Wandel begegnen und das Humankapital älterer Mitarbeiter langfristig erhalten und nutzen können, um den zunehmenden Fachkräftemangel zu kompensieren.
1. Einleitung
Der demographische Wandel und seine Auswirkungen auf die für Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte nimmt zunehmend Raum in der öffentlichen Diskussion ein. Dies artikuliert sich unter anderem in dem regelmäßig medial beschriebenen Fachkräftemangel, der in einigen Branchen und Regionen schon gegenwärtig vorherrscht. Unternehmen verstärken ihre Maßnahmen und ihre Investitionen, um geeignete Mitarbeiter zu rekrutieren. Die zukünftige demographische Entwicklung wird 2011 von dem statistischen Bundesamt im Bericht zum demographischen Wandel wie folgt prognostiziert1: Es ist von einem weiteren Rückgang der Geburtenzahl und damit verbunden von einer Bevölkerungsabnahme auszugehen. Ein paralleler Prozess stellt die Alterung unserer Gesellschaft dar: Das Verhältnis zwischen Alt und Jung wird sich wesentlich verändern, was dazu führen wird, dass die Bevölkerung im Erwerbsalter zunehmend durch ältere Personen geprägt sein wird.
Die Entwicklung einer Strategie zur Deckung des aktuellen und vor allem zukünftigen Personalbedarfs wird somit zu einer zentralen Aufgabe von Unternehmen, um ihr Bestehen und die Weiterentwicklung ihrer Angebote zu sichern. Die über Jahrzehnte verfolgte "Jugendorientierung" des Personalmanagements gehört unter diesen Umständen zu einem Auslaufmodell der Personalpolitik. Eine Frühverrentung qualifizierter Arbeitskräfte wird als Bestandteil der Personalpolitik an Bedeutung verlieren, da Unternehmen bereits jetzt mit zunehmend alternden Belegschaften konfrontiert sind und handeln müssen, um das notwendige Know-how durch gezielte Maßnahmen der Personalentwicklung im Unternehmen zu verankern. Qualifiziertes Personal wird einerseits in Situationen der Personalunterdeckung zum Produktionsengpass, andererseits zum wichtigsten Kapital bzw. Vermögenswert im Prozess der betrieblichen Leistungserstellung.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demographischen Wandel als Herausforderung für Unternehmen und definiert die Notwendigkeit, ältere Mitarbeiter stärker in die Personalstrategie einzubeziehen.
2. Demographischer Wandel und seine Auswirkung auf Unternehmen: Dieses Kapitel erläutert die demographischen Trends, deren Folgen für den Arbeitsmarkt sowie die daraus resultierenden Auswirkungen auf das Humankapital von Unternehmen.
3. Definitionen zum älteren Mitarbeiter: Hier werden unterschiedliche Altersbegriffe, vorherrschende Vorurteile sowie wissenschaftliche Ansätze zur Wirkung des Alterns auf die Leistungsfähigkeit analysiert.
4. Personalpolitische Handlungsfelder zum Erhalt des Humankapitals älterer Mitarbeiter: Das Hauptkapitel untersucht strategische Maßnahmen wie Altersstrukturanalysen, die Gestaltung der Unternehmenskultur, Arbeitsgestaltung und gezielte Qualifizierung.
5. Zusammenfassung & Ausblick: Dieses Kapitel resümiert die Notwendigkeit eines strategischen Demographiemanagements und betont die Bedeutung einer wertschätzenden Kultur sowie individueller Personalentwicklung für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen.
Demographischer Wandel, Humankapital, Personalentwicklung, Ältere Mitarbeiter, Fachkräftemangel, Altersstrukturanalyse, Unternehmenskultur, Beschäftigungsfähigkeit, Wissensmanagement, Gesundheitsmanagement, Arbeitszeitgestaltung, Lebenslanges Lernen, Altersheterogenität, Demographiemanagement, Personalstrategie.
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen, die der demographische Wandel für Unternehmen mit sich bringt, und entwickelt Strategien, um durch gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen das Humankapital älterer Mitarbeiter zu sichern.
Zentrale Themen sind die Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf den Arbeitsmarkt, die wissenschaftliche Einordnung des Alterns, die Bedeutung von Unternehmenskultur sowie konkrete Handlungsfelder wie Arbeitsgestaltung und Qualifizierung.
Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Personalpolitik anpassen müssen, um ältere Mitarbeiter als wertvolle Leistungsträger zu erhalten und den Folgen des Fachkräftemangels entgegenzuwirken.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Studien und Theorien aus der Altersforschung, Gerontologie sowie dem betriebswirtschaftlichen Personalmanagement.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Analyse des demographischen Wandels, der Definition von Altersbegriffen, der Auseinandersetzung mit Vorurteilen sowie konkreten Instrumenten wie der Altersstrukturanalyse und Maßnahmen zur Arbeitsgestaltung.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Demographischer Wandel, Humankapital, Personalführung, Wissensmanagement und Arbeitsgestaltung beschreiben.
Das SOK-Modell (Selektion, Optimierung, Kompensation) bietet einen Rahmen, um im Arbeitskontext individuellen Leistungsveränderungen im Alter aktiv zu begegnen und das Potential der Mitarbeiter bestmöglich zu erhalten.
Die Unternehmenskultur bildet die Grundlage; eine positive, alterssensible Kultur baut Vorurteile ab und motiviert ältere Mitarbeiter, ihre Kompetenzen langfristig in das Unternehmen einzubringen.
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