Doktorarbeit / Dissertation, 2009
255 Seiten, Note: cum laude
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Forschungsfrage
1.2 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
1.2.1 Wissenschaftstheoretischer Bezugsrahmen
1.2.2 Struktur und Forschungskonzept
2 Das Thema „Gesundheit“
2.1 Die definitorische Unschärfe des Gesundheitsbegriffs
2.2 Konzeption des Gesundheitsbegriffs
2.2.1 Gesundheit – Begriffsabgrenzung
2.2.2 Krankheit
2.2.3 Psychische Störungen
2.2.4 Behinderung
2.3 Definition von Gesundheit in der vorliegenden Arbeit
3 Gesundheit und Tourismus
3.1 Tourismus
3.2 Trends im Tourismus
3.2.1 Markttrends im Tourismus
3.2.2 Gesellschaftliche Trends und ihre Auswirkungen auf den Tourismus
3.2.3 Tourismus: ein Sehnsuchtsmarkt
3.3 Der Gesundheitsaspekt in der Tourismusbranche
3.3.1 Wellness – Begriffsabgrenzung und Konzeption
3.3.2 Kur
3.3.3 Medizintourismus
3.3.4 Barrierefreier Tourismus
3.3.5 Sporttourismus
3.3.6 Sonstige gesundheitsbezogene Einflüsse auf touristische Angebote
3.4 Gesundheitstourismus – vom Thema zum Markt
3.4.1 Gesundheit – ein neuer Markt für den Tourismus
3.4.2 Gesundheitstourismus – Begriffsabgrenzung
3.4.3 Gesundheitstourismus – Attraktivität des Marktes
3.5 Zwischenfazit: Gesundheitstourismus als Angebots- und Marktform
4 Von der Geschäftsidee zum Geschäftsmodell
4.1 Strategien im Gesundheitstourismus
4.1.1 Zum strategischen Management
4.1.2 Kernkompetenzen
4.1.3 Strategische Erfolgsfaktoren
4.1.4 Gesundheitstouristische Leistungseigenschaften im Bezugsrahmen von Dienstleistungsmerkmalen
4.2 Geschäftsmodellansatz
4.2.1 Geschäftsmodelle als Analyseeinheit
4.2.2 Geschäftsmodellansatz als strategischer Bezugsrahmen
4.3 Märkte identifizieren und verstehen
4.3.1 Marktsegmentierung
4.3.2 Marktsegmentierung im Tourismus
4.3.3 Konsumentenbedürfnisse und -verhalten im Gesundheitstourismus
4.3.4 Affinity Groups als neue Segmentierungslogik
5 Der Markt Gesundheitstourismus
5.1 Gesundheitstourismus – Strukturierung des Marktes
5.1.1 Zielsetzung der Strukturierung
5.1.2 Märkte identifizieren und strukturieren
5.1.3 Herleitung des Strukturierungsmodells
5.2 Gesundheitstourismus – Beschreibung des Marktes
5.2.1 Zielsetzung der Beschreibung
5.2.2 Herleitung des Beschreibungsmodells
5.3 Methodik und Vorgehensweise
5.3.1 Stichprobenumfang und Analyseeinheiten
5.3.2 Hypothesenbildung
5.3.3 Kategoriensystem
5.4 Ergebnisse der empirischen Analyse
5.4.1 Typisierung der Angebotsstruktur im Gesundheitstourismus
5.4.2 Analyse der gesundheitstouristischen Angebotstypen
5.5 Marktsegmente im Gesundheitstourismus
5.5.1 Segmentierung als Entscheidungsrahmen für das Strategische Management
5.5.2 Das gesundheitstouristische Segment „Krankheit / Einschränkung“
5.5.3 Das gesundheitstouristische Segment „Gesundheits-Bewusstsein“
5.5.4 Das gesundheitstouristische Segment „Wellness“
5.5.5 Das gesundheitstouristische Segment „Körper / Beauty“
5.5.6 Das gesundheitstouristische Segment „Körper / Fitness“
5.5.7 Zusammenfassung: Marktsegmente im Gesundheitstourismus
5.6 Zwischenfazit: der gesundheitstouristische Markt
6 Konzeption für Geschäftsmodelle im Gesundheitstourismus
6.1 Kundennutzen und Haltbarkeit von Wettbewerbsvorteilen
6.1.1 Kundennutzen im Gesundheitstourismus
6.1.2 Wettbewerbsvorteile im Gesundheitstourismus
6.1.3 Zusammenfassung: Kundennutzen und Wettbewerbsvorteile in der gesundheitstouristischen Geschäftsmodellkonzeption
6.2 Produkt-Markt-Kombination
6.2.1 Strategische Stoßrichtungen im Gesundheitstourismus
6.2.2 Produkte im Gesundheitstourismus gestalten
6.2.3 Produkt-Markt-Kombination im Gesundheitstourismus entwickeln
6.2.4 Transaktionsbeziehungen im Gesundheitstourismus
6.2.5 Zusammenfassung: Produkt-Markt-Kombination in der gesundheitstouristischen Geschäftsmodellkonzeption
6.3 Durchführung und Konfiguration der Wertschöpfungsaktivitäten
6.3.1 Leistungskonfiguration im Gesundheitstourismus
6.3.2 Koordination der Wertschöpfungsaktivitäten im Gesundheitstourismus
6.3.3 Zusammenfassung: Konfiguration der Wertschöpfungsaktivitäten in der gesundheitstouristischen Geschäftsmodellkonzeption
6.4 Ertragsmechanik
6.4.1 Werttreiber im Gesundheitstourismus
6.4.2 Werttreiber in der gesundheitstouristischen Leistungskonfiguration
6.4.3 Erlösmodell
6.4.4 Zusammenfassung: Ertragsmechanik in der gesundheitstouristischen Geschäftsmodellkonzeption
6.5 Zwischenfazit: Geschäftsmodellkonzeption für den Gesundheitstourismus
7 Fazit
7.1 Beantwortung der Forschungsfrage
7.1.1 Die gesundheitstouristische Marktstruktur als Bezugsrahmen für Konsumentenbedürfnisse
7.1.2 Geschäftsmodellkonzeption im Gesundheitstourismus
7.2 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Dissertation widmet sich der systematischen Analyse des Gesundheitstourismus aus der Perspektive des strategischen Managements. Das primäre Ziel ist es, zu untersuchen, wie das Thema „Gesundheit“ als strategisches Element genutzt werden kann, um erfolgreiche und wettbewerbsfähige Geschäftsmodelle in der Tourismusbranche zu entwickeln.
3.3 Der Gesundheitsaspekt in der Tourismusbranche
Das Thema Gesundheit als Metabegriff im Kontext der Tourismuswirtschaft wird in einer ökonomischen Sichtweise auf zwei Ebenen relevant. Gesundheit kann sowohl als Konsumgut als auch als Investitionsgut bzw. -objekt verstanden werden. Gesundheit ist demnach etwas, das Menschen anstreben, abhängig von ihrer persönlichen Disposition, spezifischen Bedürfnissen usw. (Konsumgut) oder Gesundheit ist eine Ressource: Jedes Individuum hat einen – mehr oder weniger – gegebenen Kapitalbestand an Gesundheit, welcher sich tendenziell im Laufe der Zeit (im Laufe des Älterwerdens bis hin zum Tod) verringert. Durch Investitionen kann dieses Kapital verbessert oder unterstützt werden. Beispiele für Investitionen in das Kapital bzw. die Ressource Gesundheit sind gesunde Ernährung, Sport, medizinische Vorsorge etc.
Diese beiden Perspektiven werden relevant, wenn die Themenbereiche Gesundheit und Tourismus zusammengebracht werden. Im Folgenden werden verschiedene Formen bzw. Leistungselemente aus dem Tourismus dargestellt, die mit dem Thema Gesundheit in Verbindung stehen.
1 Einleitung: Die Einleitung etabliert Gesundheit als zentralen Megatrend in der Gesellschaft und leitet daraus die Forschungsfrage für die Arbeit ab, wie dieses Thema für Geschäftsmodelle im Tourismus strategisch genutzt werden kann.
2 Das Thema „Gesundheit“: Dieses Kapitel analysiert den komplexen Gesundheitsbegriff aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven und definiert ihn für den Kontext der Arbeit als ein Gleichgewicht von Risiko- und Schutzfaktoren.
3 Gesundheit und Tourismus: Hier wird der Tourismus als System beleuchtet und der Gesundheitsaspekt in die Tourismusbranche eingeordnet, wobei verschiedene Angebotsformen von Wellness bis Kur kritisch differenziert werden.
4 Von der Geschäftsidee zum Geschäftsmodell: Das Kapitel führt zentrale Konzepte des strategischen Managements ein, um Gesundheit als Basis für Geschäftsmodelle zu nutzen, insbesondere durch Marktsegmentierung und Ressourcenanalyse.
5 Der Markt Gesundheitstourismus: Aufbauend auf dem theoretischen Rahmen erfolgt hier die empirische Strukturierung des Marktes und die Identifizierung spezifischer gesundheitstouristischer Marktsegmente wie „Krankheit/Einschränkung“ oder „Wellness“.
6 Konzeption für Geschäftsmodelle im Gesundheitstourismus: Dieses Kapitel entwirft ein detailliertes Konzept für gesundheitstouristische Geschäftsmodelle, unterteilt in Kundennutzen, Produkt-Markt-Kombination, Wertschöpfungsaktivitäten und Ertragsmechanik.
7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, beantwortet die zentrale Forschungsfrage und liefert Handlungsempfehlungen für das strategische Management zur erfolgreichen Positionierung am Markt.
Gesundheitstourismus, Strategisches Management, Geschäftsmodelle, Wertschöpfungskette, Wellness, Medizintourismus, Marktsegmentierung, Kundennutzen, Wettbewerbsvorteile, Leistungsbündel, Gesundheitsorientierung, Tourismusbranche, Ressourcenmanagement, Ertragsmechanik, Erfolgsfaktoren.
Die Arbeit analysiert, wie das Thema Gesundheit in der Tourismusbranche strategisch genutzt werden kann, um erfolgreiche Geschäftsmodelle zu etablieren.
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung des Gesundheitsbegriffs, die Analyse der touristischen Wertschöpfungskette und die strategische Modellierung von Angeboten im Gesundheitstourismus.
Die Kernfrage lautet: „Wie lässt sich das Thema Gesundheit für erfolgreiche Geschäftsmodelle im Tourismus nutzen?“
Der Autor stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung und kombiniert diese mit einer empirischen Angebotsanalyse sowie einer systematischen Inhaltsanalyse von Untersuchungsobjekten im deutschsprachigen Raum.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis (Gesundheitsbegriff, Tourismus-Trends), die Marktanalyse sowie die Entwicklung einer konkreten Konzeption für gesundheitstouristische Geschäftsmodelle.
Wichtige Schlagworte sind Gesundheitstourismus, Strategisches Management, Geschäftsmodelle, Wertschöpfungskette, Wellness, Medizintourismus und Marktsegmentierung.
Die Unterscheidung ist entscheidend für das Leistungsdesign, da sie unterschiedliche Bedürfnisse (Heilung vs. Genuss) und Anforderungen an die Infrastruktur und das Personal definiert.
Die Destination fungiert als „Kristallisationspunkt“ der Nachfrage, die durch die Bündelung von touristischen Leistungen eine hohe Wettbewerbsposition im Gesundheitstourismus einnehmen kann.
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