Diplomarbeit, 2011
77 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung und Problemstellung sowie die daraus resultierende Forschungsfrage
2 Energiewirtschaftliche Grundlagen
2.1 Beschreibung des Referenzunternehmens
2.2 Charakteristika der Energiewirtschaft in Deutschland
2.3 Zielgruppen der Energiewirtschaft
3 Charakteristika „Soziale Netzwerke“ im Web 2.0
3.1 Begriffsdiskussion „Soziales Netzwerk“
3.2 Anforderungen und Kriterien an Soziale Netzwerke aus unternehmerischer Sicht
3.3 Analyse und Beschreibung von geeigneten „Sozialen Netzwerken“
4 Analyse von Sozialen Netzwerken als Kommunikations- und/oder Absatzinstrument
4.1 Ziele der Erhebung
4.2 Angewandte Methode zur Durchführung der Erhebung
4.3 Anforderungen und Vorgehensweise der Analyse
4.4 Auswertung der Ergebnisse
5 Möglichkeiten der Nutzung von sozialen Netzwerken als Kommunikations- und Absatzkanal
5.1 Online-Werbung
5.2 Unternehmensprofil
5.3 Möglichkeiten der Gestaltung von Unternehmensprofilen und Gruppen
6 Grenzen der Nutzung von sozialen Netzwerken als Kommunikations- und Absatzkanal
6.1 Verlust von Informationshoheit
6.2 Rechtliche Grenzen des Social Media Marketings
6.3 Etablierung eines Community-Managements
7 Fazit
Die Arbeit untersucht das Potenzial von sozialen Netzwerken als Kommunikations- und Absatzkanal speziell für Unternehmen in der deutschen Energiewirtschaft. Ziel ist es, Möglichkeiten und Grenzen aufzuzeigen, wie Energieversorger diese Plattformen zur Kundeninteraktion nutzen können, unter Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen an die Marktorientierung in einem liberalisierten Markt.
3.1 Begriffsdiskussion „Soziales Netzwerk“
Soziale Netzwerke sind Bestandteil des Themengebietes Social Media, das dem Web 2.0 zugeordnet ist. Bis heute gibt es in der Literatur keine einheitliche Definition des Web 2.0-Begriffes. Daher wird in dieser Arbeit die Definition von Tim O‘Reilly verwendet:
„Web 2.0 is the business revolution in the computer industry caused by the move to the internet as platform, and an attempt to understand the rules for success on that new platform. Chief among those rules is this: Build applications that harness network effects to get better the more people use them. (This is what I've elsewhere called "harnessing collective intelligence.")“
Die nachfolgende Beschreibung zeigt deutlich die Parallelen zu der o. g. Definition von Tim O’Reillys, da diese Grundsätze des Web 2.0 beinhaltet und anwendet. Social Media ist der Austausch von Daten, Informationen, Meinungen und Nachrichten über Community-Websites. Diese ermöglichen sogar geographische Hindernisse zu überwinden und vernetzen Menschen auf der ganzen Welt miteinander. In der nachfolgenden Abbildung werden die Bereiche des Social Media aufgezeigt, wie z. B. Soziale Netzwerke, Blogs, Foren, Wikis und so weiter (usw.).
1 Einleitung und Problemstellung sowie die daraus resultierende Forschungsfrage: Einführung in die Relevanz von sozialen Netzwerken und Formulierung der Forschungsfrage hinsichtlich ihrer Eignung als Kommunikations- und Absatzinstrument.
2 Energiewirtschaftliche Grundlagen: Beschreibung des Referenzunternehmens EWV sowie Erläuterung der Marktcharakteristika und Segmentierung der Zielgruppen in der Energiewirtschaft.
3 Charakteristika „Soziale Netzwerke“ im Web 2.0: Definition des Begriffs „Soziales Netzwerk“ und Abgrenzung relevanter Formate für die Untersuchung unternehmerischer Nutzungsmöglichkeiten.
4 Analyse von Sozialen Netzwerken als Kommunikations- und/oder Absatzinstrument: Dokumentation der durchgeführten Onlinebefragung und Überprüfung der aufgestellten Hypothesen zum Nutzerverhalten.
5 Möglichkeiten der Nutzung von sozialen Netzwerken als Kommunikations- und Absatzkanal: Detaillierte Darstellung von Online-Werbung, Unternehmensprofilen und Gestaltungsmöglichkeiten von Gruppen als Instrumente für Energieversorger.
6 Grenzen der Nutzung von sozialen Netzwerken als Kommunikations- und Absatzkanal: Identifikation kritischer Faktoren wie Informationsverlust, rechtliche Unsicherheiten und notwendiges Community-Management.
7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die strategische Eignung von sozialen Netzwerken für die Energiewirtschaft.
Soziale Netzwerke, Energiewirtschaft, Kommunikationsinstrument, Absatzkanal, Social Media Marketing, Web 2.0, Online-Werbung, Unternehmensprofil, Community-Management, Kundenbindung, Rechtliche Grenzen, Marktsegmentierung, Energielieferverträge, Onlinebefragung, Targeting.
Die Diplomarbeit analysiert, inwieweit soziale Netzwerke von Unternehmen der Energiewirtschaft effektiv als Kanäle für Kommunikation und Absatz genutzt werden können.
Neben theoretischen Grundlagen zur Energiewirtschaft und Web-2.0-Plattformen stehen die Evaluation von Social-Media-Marketing-Instrumenten sowie eine empirische Untersuchung des Konsumentenverhaltens im Fokus.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Besteht die Möglichkeit der Nutzung von sozialen Netzwerken in der Energiewirtschaft als Kommunikations- und/oder Absatzinstrument?“
Es wurde eine quantitative Primärdatenerhebung in Form einer Onlinebefragung durchgeführt, deren Ergebnisse auf Basis eines Scoring-Modells und statistischer Auswertungen interpretiert wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Analyse von Geschäftsmodellen im Web 2.0 sowie eine praktische Überprüfung von Marketingmöglichkeiten und -grenzen anhand von Fallbeispielen.
Die wichtigsten Begriffe sind soziale Netzwerke, Energiewirtschaft, Kundenbindung, Online-Marketing-Strategien und Community-Management.
Die Autorin hebt hervor, dass der Verlust der Informationshoheit und rechtliche Grauzonen erhebliche Risiken darstellen, die eine sorgfältige Steuerung erfordern.
Da soziale Netzwerke den direkten Dialog ermöglichen, ist professionelles Community-Management notwendig, um Anfragen zu moderieren, das Image zu schützen und Kunden nachhaltig zu binden.
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