Diplomarbeit, 2002
45 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Der E-Hype ist vorbei: Was kommt jetzt?
1.2. Zielsetzung der Arbeit
1.3. Aufbau der Arbeit
2. eProcurement
2.1. eProcurement und der Vergleich zum traditionellen Einkauf
2.2. Stand und Entwicklungstendenzen
2.3. Herausforderungen an die eProcurement-Implementierung
3. eProcurement - Tools
3.1. Elektronische Marktplätze
3.1.1. Definition
3.1.2. Horizontale und vertikale Marktplätze
3.1.3. Sell-Side und Buy-Side Marktplätze
3.1.4. Vor- und Nachteile elektronischer Marktplätze
3.1.5. Kosten und Nutzen elektronischer Marktplätze
3.1.6. Zukunftsaussichten elektronischer Marktplätze
3.2. eBidding / eAuction
3.2.1. Definition
3.2.2. Die wichtigsten Auktionsformen
3.2.3. Vor- und Nachteile von Auktionen
3.2.4. Kosten und Nutzen eines eBiddings / einer eAuction am Beispiel der von Siemens durchgeführten Auktionen
3.3. Electronic Request for Quotation (eRfQ)
3.3.1. Definition
3.3.2. Design eines eRfQ’s
3.3.3. Vor- und Nachteile eines eRfQ’s
4. Der Marktplatz der Siemens AG: Click 2 Procure
4.1. Aufbau des Marktplatzes
4.2. Kosten und Nutzen des Siemens-Marktplatzes
5. Durchführung eines eRfQ’s für IT-Dienstleistungen
5.1. Ausgangssituation
5.2. Ausschreibungsgegenstand
5.3. Teilnehmer der Ausschreibung
5.4. eRfQ-Design
5.5. Verlauf und Ergebnisse des eRfQ’s in der Praxis
5.6. Auswertung des eRfQ’s
5.7. Kostenvergleichsrechnung eRfQ <-> konventionelle Ausschreibung
5.8. Fazit des eRfQ’s
6. Gesamtfazit / Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale und Anwendungsmöglichkeiten verschiedener eProcurement-Tools beim Einkauf von IT-Dienstleistungen. Das primäre Ziel ist es, den Nutzen dieser elektronischen Instrumente anhand eines praktischen Anwendungsbeispiels bei der Siemens AG darzulegen und deren Effektivität im Vergleich zu konventionellen Ausschreibungsmethoden zu bewerten.
3.3.2. Design eines eRfQ’s
Um optimal vergleichbare Angebote inklusive der Preise für alle wichtigen Positionen zu erhalten muss das eRfQ im Vorfeld möglichst gut gestaltet werden. Prinzipiell bietet das Tool, welches in den Click 2 Procure Marktplatz integriert wurde, vielfältige Möglichkeiten für die Gestaltung. Ein eRfQ besteht grundsätzlich aus zwei bzw. drei Teilen. Dies sind der Ausschreibungskopf, eventuelle Anhänge sowie die Positionen.
3.3.2.1. Ausschreibungskopf:
Im Ausschreibungskopf des eRfQ’s werden grundsätzliche Angaben zur Ausschreibung gemacht. Folgende Informationen sind dort für die Lieferanten sichtbar:
• Der Ausschreibungsgegenstand
• Der Zeitraum der Ausschreibung
• Die Währung in der die Angebote abgegeben werden sollen
• Die vorgesehenen Zahlungskonditionen.
3.3.2.2. Anhänge:
Als Anhang zur Ausschreibung können Dateien in jedem beliebigen Format hinzugefügt werden. Diese Dateien können z.B. technische Zeichnungen, technische Leistungsbeschreibungen oder auch Richtlinien für die Auftragsvergabe enthalten. Der Lieferant hat jederzeit die Möglichkeit sich diese Dateien auf seine lokale Festplatte herunterzuladen und sie – wenn das Dateiformat es erlaubt – zu bearbeiten.
3.3.2.3. Positionen:
Die Positionen stellen das „Herzstück“ eines eRfQ’s dar. Hier können die benötigten Informationen von den Lieferanten abgefragt werden. Dieses können sowohl Preise, als auch weitergehende Informationen z.B. technischer Art sein. Es wird daher generell zwischen Preiskriterien und technischen Kriterien unterschieden. Wählt man beim Erstellen des eRfQ’s ein Preiskriterium aus, so hat der Lieferant in der Ausschreibung auch nur die Möglichkeit hier Eingaben in Form von Zahlen zu machen.
1. Einleitung: Beschreibt die historische Ernüchterung nach dem E-Hype und begründet die neue Bedeutung des Einkaufs als Instrument zur Kostensenkung.
2. eProcurement: Thematisiert den Wandel vom traditionellen Einkauf zur strategischen Beschaffung und erläutert die Herausforderungen bei der Implementierung von Systemen.
3. eProcurement - Tools: Bietet einen detaillierten Überblick über verschiedene elektronische Werkzeuge wie Marktplätze, Auktionen und elektronische Angebotsanfragen.
4. Der Marktplatz der Siemens AG: Click 2 Procure: Stellt das unternehmenseigene Buy-Side-Portal der Siemens AG vor und analysiert dessen Kosten-Nutzen-Struktur.
5. Durchführung eines eRfQ’s für IT-Dienstleistungen: Dokumentiert ein konkretes Praxisbeispiel einer IT-Ausschreibung und vergleicht den Aufwand mit klassischen Methoden.
6. Gesamtfazit / Ausblick: Bewertet den zukünftigen Stellenwert von eProcurement und prognostiziert eine zunehmende Konsolidierung des Marktes.
eProcurement, eRfQ, eAuction, eBidding, IT-Dienstleistungen, Siemens, Click 2 Procure, Online-Auktionen, elektronische Marktplätze, Beschaffung, Prozessoptimierung, Kostensenkung, strategischer Einkauf, Supply Chain, Real Economy
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Potenziale beim Einsatz elektronischer Beschaffungswerkzeuge, speziell zur Unterstützung des Einkaufs von IT-Dienstleistungen.
Zu den Kernbereichen zählen die verschiedenen Typen von eProcurement-Tools, deren Implementierung in bestehende Unternehmensprozesse sowie deren Auswirkungen auf Kosteneffizienz und Transparenz im Einkauf.
Das Hauptziel besteht darin, anhand einer konkreten IT-Dienstleistungsausschreibung bei der Siemens AG zu demonstrieren, ob und wie eProcurement-Tools auch über den klassischen Einkauf von Waren hinaus nutzbringend eingesetzt werden können.
Es wird eine praxisorientierte Untersuchungsmethode angewandt, die theoretische Grundlagen des eProcurement mit einer detaillierten Kosten-Nutzen-Analyse eines realen Fallbeispiels (IT-Ausschreibung) verknüpft.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition und Differenzierung von eProcurement-Tools (Marktplätze, Auktionen, eRfQ), der Vorstellung der Siemens-Plattform "Click 2 Procure" sowie einer detaillierten Auswertung einer elektronischen Angebotsanfrage.
Wichtige Begriffe sind eProcurement, eRfQ, eAuction, Kostensenkung, strategischer Einkauf und Prozessoptimierung.
Die Arbeit verdeutlicht, dass vertikale Marktplätze eher branchenspezifische Bedarfe decken, während horizontale Marktplätze übergreifende Gütergruppen adressieren, was für die Strategiewahl eines Unternehmens entscheidend ist.
Die Analyse zeigt, dass der Einsatz von eProcurement-Tools vor allem bei höheren Transaktionsvolumina oder bei vielen Teilnehmern durch Zeitersparnis und bessere Vergleichbarkeit der Angebote ökonomisch sinnvoll ist.
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