Bachelorarbeit, 2010
83 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Hintergrund der Untersuchung
1.2 Ziel und Vorgehensweise
2 Grundlagen des deutschen Fernsehmarktes
2.1 Historische Betrachtung
2.2 Ordnungspolitische Grundlagen
2.3 Die Wertschöpfungskette des Fernsehmarktes
2.3.1 Grundlagen
2.3.2 Programmproduktion
2.3.3 Programmveranstaltung
2.3.4 Programmverbreitung
2.3.5 Zuschauermarkt und Werbemarkt
3 Analyse und die Auswirkungen der Einflussfaktoren
3.1 Untersuchungsmethode
3.2 Technologische Einflussfaktoren
3.2.1 Digitalisierung der Fernsehlandschaft
3.2.1.1 Grundlagen: Digitalisierung und Digitales Fernsehen
3.2.1.2 Auswirkungen der Digitalisierung auf die Programmproduktion
3.2.1.3 Auswirkungen der Digitalisierung auf die Programmveranstaltung
3.2.1.3 Auswirkungen der Digitalisierung auf die Programmverbreitung
3.2.2 Innovationen auf der Endgeräteebene
3.2.2.1 Grundlagen: Digitale Endgeräte und ihre Funktionalität
3.2.2.2 Auswirkungen auf die Produktion
3.2.2.3 Auswirkungen auf die Programmveranstaltung
3.2.2.4 Auswirkungen auf die Programmverbreitung
3.3 Soziodemografische und psychologische Einflussfaktoren
3.3.1 Demografischer Wandel
3.3.1.1 Grundlagen: Der Wandel der Bevölkerungsstruktur in der BRD
3.3.2.2 Auswirkungen auf die Produktion
3.3.2.3 Auswirkungen auf die Programmveranstaltung
3.3.2.4 Auswirkungen auf die Programmverbreitung
3.3.2 Veränderungen im Zuschauerverhalten
3.3.2.1 Grundlagen: Veränderungen im Zuschauerverhalten
3.3.2.2 Auswirkungen auf die Produktion
3.3.2.3 Auswirkungen auf die Programmveranstaltung
3.3.2.4 Auswirkungen auf die Programmverbreitung
4 Schlussbetrachtung und Ausblick
Die Arbeit analysiert den Wandel des deutschen Fernsehmarktes unter dem Einfluss technologischer, soziodemografischer und psychologischer Faktoren. Ziel ist es, die dynamischen Veränderungen innerhalb der dreistufigen Wertschöpfungskette (Produktion, Programmveranstaltung und Distribution) zu identifizieren und die Konsequenzen für die Akteure des Marktes aufzuzeigen, um fundierte Zukunftsprognosen zu ermöglichen.
2.3.2 Programmproduktion
Wie schon erwähnt ist die Produktion die erste Stufe der Wertschöpfungskette im Fernsehbereich. Hier werden Inhalte geschaffen oder erworben, welche im weiteren Verlauf der Kette gehandhabt und anschließend auf dem Endgerät erscheinen. Der Produktionsprozess lässt sich grundsätzlich in drei Bereiche teilen: content production, content providing und das content marketing.
Wenn wir von content production sprechen, so ist damit die eigentliche Produktion von Inhalten gemeint. Dies kann in Form von Auftragsproduktionen geschehen oder in Form von Eigenproduktionen. Bei der Auftragsproduktion beauftragt ein Programmveranstalter eine entsprechende Produktionsfirma diverse Inhalte zu produzieren oder erwirbt die Rechte an schon bestehenden Einzelprogrammen. Diese Vorgehensweisen sind typisch für kleinere Sender, da diese Variante relativ kostengünstiger ist als Eigenproduktionen. Bei den größeren Fernsehveranstaltern kommt es unter anderem auch zu Eigenproduktionen, wobei ein Großteil des Programms selbst erstellt wird. Dabei findet eine vertikale Integration der Fernsehsender auf der Stufe der Produktionsunternehmen statt. Diese vertikale Konzentration findet sowohl bei privaten als auch öffentlich-rechtlichen Sendern statt. Als weitere Beschaffungsarten von Programminhalten kann man noch die Koproduktion, die Kofinanzierung, die Übernahme von Programmen und den reinen Programmkauf benennen. Beim content providing spricht man von einem Zusammenstellen der Inhalte zu Programmen, was auch der eigentlichen Aufgabe der Fernsehsender entspricht. Die dritte Art der Produktion nennt sich content marketing. Dabei handelt es sich um die Vermarktung von Fernsehprogrammen zum Zwecke der Werbefinanzierung. Produktionsinhalte lassen sich in drei Sorten gliedern: Fiktionale Unterhaltung (Spielfilme, Serien), nicht-fiktionale Unterhaltung (Shows, Sport, Musik) und Information (News, Reportagen, Dokus). Nachdem die Inhalte produziert sind, müssen sie von den Fernsehsendern, im nächsten Schritt in die richtige Form gebracht werden. Aus mehreren Einzelsendungen entsteht ein für den Zuschauer zusammengestelltes Fernsehprogramm.
1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert den Hintergrund des deutschen Fernsehmarktes und definiert die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise der Analyse.
2 Grundlagen des deutschen Fernsehmarktes: Dieses Kapitel liefert das notwendige Basiswissen über die historische Entwicklung, die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen und die dreistufige Wertschöpfungskette des Fernsehens.
3 Analyse und die Auswirkungen der Einflussfaktoren: Der Hauptteil untersucht detailliert technologische Innovationen, soziodemografische Veränderungen und das sich wandelnde Zuschauerverhalten sowie deren Auswirkungen auf Produktion, Programm und Verbreitung.
4 Schlussbetrachtung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des deutschen Fernsehmarktes.
TV-Markt, Fernsehen, Wandel, Demografie, Digitalisierung, Wertschöpfungskette, Programmproduktion, Programmveranstaltung, Programmverbreitung, Zuschauerverhalten, Werbemarkt, Medienmanagement, Konvergenz, Innovation, Medientechnologie
Die Arbeit analysiert den fortlaufenden Wandlungsprozess des deutschen Fernsehmarktes und untersucht die wesentlichen Faktoren, die diesen Prozess vorantreiben und beeinflussen.
Die Arbeit konzentriert sich primär auf die Auswirkungen technologischer Innovationen (Digitalisierung), soziodemografischer Veränderungen (demografischer Wandel) und psychologischer Faktoren auf das Zuschauerverhalten.
Ziel ist es, die Einflussfaktoren auf den TV-Markt zu systematisieren und aufzuzeigen, wie diese die verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette verändern, um daraus Strategien für die Akteure abzuleiten.
Der Autor nutzt eine systematische Analyse der Wertschöpfungskette des Fernsehens und führt die Einflussfaktoren auf die Bereiche Produktion, Programmveranstaltung und Distribution zurück.
Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Analyse (Digitalisierung und Endgeräte) sowie die Untersuchung demografischer und psychologischer Aspekte (Bevölkerungswandel und Nutzerverhalten).
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Medienkonvergenz, Digitalisierung, Wertschöpfungskette im TV-Bereich, demografischer Wandel und Nutzerinteraktion beschreiben.
Die Digitalisierung führt zu effizienteren Produktionsabläufen, Kostensenkungen durch neue Speichertechnologien und einer steigenden Relevanz von User Generated Content sowie interaktiven Formaten.
Da private Sender in der Regel werbefinanziert sind, bedroht das zunehmende Umgehen von Werbung durch neue Technologien (z.B. Timeshifting, VOD) das traditionelle Erlösmodell und erfordert neue Geschäftsstrategien.
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