Bachelorarbeit, 2011
108 Seiten, Note: 1,8
A. Einleitung
B. Grundlagen
I. Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland
II. Unternehmensinsolvenzen in Mecklenburg-Vorpommern
III. Ursachen der Insolvenzentwicklung
1. Begriffsbestimmung
2. Die Finanz- und Wirtschaftskrise
a) Makroökonomische Ursachen
b) Mikroökonomische Ursachen
3. Die wirtschaftliche Globalisierung
4. Der Einfluss des Steuerrechts
5. Das Finanzierungsverhalten von Banken und sonstigen Kreditgebern
C. Sanierung statt Zerschlagung
I. Änderungen durch die neue Insolvenzordnung
1. Fortführung durch den Insolvenzverwalter
2. Nutzung von Sicherheiten
3. Schuldner und Gläubiger
4. Das Insolvenzplanverfahren
5. Insolvenzflucht
II. Folgen für kleine und mittelständische Unternehmen
III. Unternehmenskrise in ihrer Gesamtheit
IV. Sanierungsgrundlagen
1. Sanierungsbedürftigkeit
a) Zahlungsunfähigkeit.
aa) Drohende Zahlungsunfähigkeit
bb) Vorübergehende Zahlungsstockungen
b) Unterbilanz
c) Überschuldung
2. Sanierungsfähigkeit
3. Sanierungswürdigkeit
V. Zusammenfassung
D. Haftungsrisiken für den Geschäftsführer in der Unternehmenskrise
I. Pflichten der Geschäftsführung: Grundlagen
1. Geschäftsführung und Vertretung
2. Sorgfalts- und Treuepflicht
3. Haftungsverhältnis zur Gesellschaft
4. Gemeinschaftliche Geschäftsführung
5. Überwachung der Mitarbeiter
II. Die Aufsichtsorgane
III. Das Gesellschaftskapital
IV. Rechnungslegung
V. Insolvenzverschleppung
E. Strafrechtsrisiken in der Unternehmenskrise
I. Untreue
II. Kreditbetrug
III. Nichtabführen von Sozialversicherungsbeiträgen
IV. Verletzung von Buchführungspflichten
F. Die Unternehmenskrise: Arten und Ursachen
I. Definition Unternehmenskrise
1. Betriebswirtschaftlicher Begriff
2. Insolvenzrechtlicher Begriff
3. Rechtlicher Begriff
II. Die Krisenarten
1. Die Stakeholderkise.
2. Die Strategiekrise
a) Financial Convenants
aa) Positive Convenants
bb) Negative Convenants
b) Einsatz von Financial Convenants
3. Die Produkt- und Absatzkrise
4. Die Erfolgskrise
5. Die Liquiditätskrise
6. Die Insolvenz
III. Die Krisenursachen
1. Endogene Ursachen
2. Exogene Ursachen
3. Typische Symptome
IV. Bedeutung der Krisenursachen
V. Möglichkeiten zur Krisenfrüherkennung
1. Kennzahlenmethode
2. Modell Krisenindikator
a) Diskriminanzanalytisches Verfahren
b) Verfahren über künstliche/neurale Netze
3. Frühwarnsysteme
G. Die außergerichtliche Sanierung
I. Begriffsbestimmung und Zieldefinition
II. Synonyme zum Sanierungsbegriff
1. Restrukturierung
2. Turnaround
III. Aktuelle Entwicklungen
IV. Vergleich FAR 1/1991 und IDW S 6
V. Anforderungen an Sanierungskonzepte
1. Grundsätze ordnungsgemäßer Sanierungskonzepte (GoS)
2. Mindestanforderungen an Sanierungskonzepte (MaS)
3. Zweck von Sanierungskonzepten
VI. Sanierungskonzepte nach Standard IDW S 6
1. Beschreibung von Auftragsgegenstand und -umfang
2. Darstellung von Unternehmen und Unternehmenslage
a) Erfassen der Basisdaten
b) Analyse der Branchenentwicklung
c) Analyse der internen Unternehmensverhältnisse
aa) SWOT-Analyse
bb) Wertung der SWOT-Analyse
aaa) Stärken-Schwächen-Analyse
bbb) Chancen-Risiken-Analyse
ccc) Analysenvergleich
3. Feststellung des Krisenstadiums und der Ursachen
a) Allgemein
b) Fortführungsprognose
aa) LKZ-Ermittlung
bb) Erläuterung zur LKZ-Ermittlung
4. Leitbild des sanierten Unternehmens
a) Corporate Identity
b) Künftige Struktur
c) Wettbewerbsfähigkeit
5. Maßnahmen zur Sanierung des Unternehmens
a) Leistungswirtschaftliche Maßnahmen
aa) Personal und Produktion
bb) Materialwirtschaft und Geschäftsführung
cc) Marketing, Vertrieb und Entwicklung
dd) Controlling
ee) Kommunikation
b) Finanzwirtschaftliche Maßnahmen
aa) Liquidität über Außenfinanzierung
aaa) Eigenkapital
aaaa) Private Equity
bbbb) Kapitalerhöhung
cccc) Kapitalherabsetzung
bbb) Mezzanine-Kapital
aaaa) Begriff und Charakter
bbbb) Finanzierungsformen
aaaaa) Eigenkapitalnahe
bbbbb) Fremdkapitalnahe
ccc) Fremdkapital
aaaa) Leasing
bbbb) Factoring
cccc) Sicherheiten
bb) Liquidität über Innenfinanzierung
aaa) Freisetzen von Reserven
bbb) Verkauf von nicht notwendigem Betriebsvermögen
ccc) Sale and lease back
ddd) Working Capital
cc) Bilanzielle Maßnahmen
aaa) Forderungsverzicht
bbb) Rangrücktritt
ccc) Debt-Equity-Swap
6. Integrierter Unternehmensplan
a) Aufbau
b) Kennzahlen
aa) Liquiditätskennzahlen
bb) Ertragskennzahlen
cc) Vermögenskennzahlen
VII. Hemmung der Wirkung des Konzeptes
1. Blockadearten
2. Reaktionen aus Blockaden
H. Handlungsempfehlungen und Ausblick
I. Exkurs: Arbeitsrecht in der Unternehmenskrise
I. Personalabbau
1. Beendigung von Arbeitsverhältnissen
2. Massenentlassungen
II. Umstrukturierungen
1. Betriebsstilllegung
2. Asset Deal (Betriebsübergang)
3. Share Deal (Unternehmensverkauf)
III. Änderungen im Arbeitsverhältnis
1. Änderungen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer
2. Änderungen von Arbeitgeber und Betriebsrat
3. Änderungen von Arbeitgeber und Gewerkschaft
J. Exkurs: Steuerrecht in der Unternehmenskrise
I. Sondertatbestände
II. Ausgewählte Sanierungsmaßnahmen und ihre steuerlichen Auswirkungen
III. Steuerliche Auswirkungen beim Unternehmensverkauf
1. Asset Deal (Betriebsübergang)
2. Share Deal (Unternehmensverkauf)
K. Zusammenfassung und persönliche Stellungnahme
Das Hauptziel dieser Bachelor-Thesis ist es, ein praxisorientiertes "Handbuch" für Berater und Führungskräfte zur Bewältigung von Unternehmensinsolvenzen zu schaffen. Die Forschungsarbeit analysiert die Ursachen von Unternehmenskrisen und stellt Instrumente für eine erfolgreiche außergerichtliche Sanierung vor, wobei insbesondere die Anforderungen an Sanierungskonzepte nach IDW S 6 sowie die damit verbundenen rechtlichen und wirtschaftlichen Risiken beleuchtet werden.
3. Sanierungswürdigkeit
Neben der Sanierungsfähigkeit gilt es ebenso sich Gedanken über die Sanierungswürdigkeit des Krisenunternehmens zu machen. Im Rahmen der Prüfung der Sanierungswürdigkeit stellt sich die Frage, ob das Sanierungsengagement auch nach der persönlichen Interessenslage der betroffenen Gruppen gerechtfertigt ist. Diese Prüfung ist somit subjektiv, personenbezogen und lässt erkennen, dass nicht jedes sanierungsfähige Krisenunternehmen auch sanierungswürdig ist.
A. Einleitung: Beschreibt die Motivation der Verfasserin, ein Handbuch für Branchenvertreter und Berater zu erstellen, das als Schritt-für-Schritt-Leitfaden für die außergerichtliche Unternehmenssanierung dient.
B. Grundlagen: Bietet einen Überblick über die Insolvenzentwicklung in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern sowie eine Analyse makro- und mikroökonomischer Krisenursachen.
C. Sanierung statt Zerschlagung: Erläutert die Neuausrichtung der Insolvenzordnung hin zur Sanierung und definiert die Kriterien der Sanierungsbedürftigkeit, -fähigkeit und -würdigkeit.
D. Haftungsrisiken für den Geschäftsführer in der Unternehmenskrise: Analysiert die Pflichten der Geschäftsführung sowie die persönlichen Haftungs- und Überwachungsrisiken in der Krise.
E. Strafrechtsrisiken in der Unternehmenskrise: Behandelt strafrechtliche Tatbestände wie Untreue, Kreditbetrug und die Verletzung von Buchführungspflichten bei Unternehmenskrisen.
F. Die Unternehmenskrise: Arten und Ursachen: Definiert den Begriff der Unternehmenskrise und analysiert verschiedene Krisenstadien, Symptome sowie Möglichkeiten der Früherkennung durch Kennzahlen und Frühwarnsysteme.
G. Die außergerichtliche Sanierung: Detailliert Instrumente der Sanierung, Anforderungen an Sanierungskonzepte nach IDW S 6 sowie die Rolle der Mitarbeiter und mögliche Blockaden bei der Umsetzung.
H. Handlungsempfehlungen und Ausblick: Bietet praktische Empfehlungen für das Risikomanagement und betont die Bedeutung von Know-how-Management für die Zukunftsfähigkeit.
I. Exkurs: Arbeitsrecht in der Unternehmenskrise: Untersucht arbeitsrechtliche Maßnahmen wie Personalabbau und Umstrukturierungen sowie deren Auswirkungen auf Arbeitnehmer.
J. Exkurs: Steuerrecht in der Unternehmenskrise: Erläutert die steuerliche Behandlung von Sanierungsgewinnen sowie die steuerlichen Konsequenzen bei verschiedenen Sanierungsmaßnahmen und Unternehmensverkäufen.
K. Zusammenfassung und persönliche Stellungnahme: Reflektiert die Zielsetzung von Unternehmen und die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Sanierungsansatzes.
Unternehmenssanierung, Insolvenzordnung, Unternehmenskrise, IDW S 6, Krisenfrüherkennung, Sanierungskonzept, Haftungsrisiken, Liquiditätsmanagement, Sanierungsfähigkeit, Finanzierung, Restrukturierung, Turnaround, Strafrechtsrisiken, Arbeitsrecht, Steuerrecht
Die Arbeit fungiert als Handbuch für Berater und Unternehmer, um die Instrumente und rechtlichen Rahmenbedingungen der außergerichtlichen Sanierung in Krisenzeiten zu verstehen.
Die zentralen Felder umfassen Krisenursachen, Sanierungskonzepte nach IDW-Standard, Haftungsfragen für die Geschäftsführung sowie rechtliche Aspekte in den Bereichen Arbeits- und Steuerrecht.
Das Ziel ist die Vermittlung von praktischem Know-how, um Krisenunternehmen durch fundierte Sanierungskonzepte vor der Zerschlagung zu bewahren und wieder in die Gewinnzone zu führen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung empirischer Insolvenzdaten sowie der Anwendung betriebswirtschaftlicher Kennzahlenmodelle und rechtlicher Standards.
Der Hauptteil analysiert die Krisenstadien, die Anforderungen an Sanierungskonzepte, Finanzierungsmöglichkeiten in der Krise sowie die spezifischen Risiken für Geschäftsführer und Mitarbeiter.
Wichtige Begriffe sind Unternehmenssanierung, Insolvenzvermeidung, Sanierungskonzept, IDW S 6, Liquidität und Risikomanagement.
Financial Covenants dienen als vertragliche Bindungen, die den Kreditnehmer zur Einhaltung bestimmter Kennzahlen verpflichten und dem Kreditgeber ermöglichen, bei einer Verschlechterung frühzeitig einzugreifen.
Es optimiert die Liquidität, indem Einzahlungen beschleunigt und Kapitalbindungen reduziert werden, was die finanzielle Beweglichkeit des Unternehmens sichert.
Die Hauptprobleme sind psychologische Widerstände, wie Angst vor Machtverlust oder Unsicherheit, die in rationalen, politischen oder emotionalen Blockaden münden können.
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