Bachelorarbeit, 2011
76 Seiten, Note: 1,0
1 Einführung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Methodenteil
2.1 Möglichkeiten zur Primärerhebung
2.2 Auswahl der geeigneten Methodik
2.3 Aufbau der Interviews
2.4 Auswahl der betrachteten Hochschulen
3 Anforderungen an den Best-Practice Ansatz
3.1 Auswertung der Interviews
3.1.1 Hochschule A
3.1.2 Hochschule B
3.1.3 Hochschule C
3.1.4 Hochschule D
3.1.5 Hochschule E
3.2 Definition der Anforderungen an das Lösungsmodell
3.2.1 Funktionale Anforderungen
3.2.2 Nicht-funktionale Anforderungen
3.2.3 Anforderungskatalog
4 Technische Möglichkeiten
4.1 Lösungen auf Basis von Softwareverteilung
4.1.1 Microsoft Windows Deployment Services
4.1.2 baramundi
4.2 Lösungen auf Basis von Terminaldiensten
4.2.1 Microsoft Remote Desktop Services
4.2.2 Citrix XenApp
4.3 Lösungen auf Basis von Virtualisierung
4.3.1 Citrix XenApp
4.3.2 Citrix XenDesktop
4.3.3 VMware ThinApp
4.3.4 VMware View
4.3.5 VMware vCloud Director
5 Ausarbeitung des Best-Practice Ansatzes
5.1 Auswahl der geeigneten technischen Lösung
5.2 Aufbau der technischen Lösung
5.3 Abbildung der Anforderungen mit der gewählten Lösung
5.4 Zusatznutzen des Modells
5.5 Grenzen des Modells
6 Fazit
Die Bachelor-Thesis befasst sich mit der Entwicklung eines technischen Best-Practice-Modells für den Betrieb von PC-Pools an Hochschulen, um die dynamische Bereitstellung von IT-Arbeitsplätzen effizienter zu gestalten und den hohen Administrationsaufwand zu reduzieren.
3.1.4 Hochschule D
Das vierte Interview wurde, mit der Hochschule D, als Face-to-face Interview durchgeführt. Dabei wurden zwei verantwortliche Mitarbeiter und der Leiter des Rechenzentrums interviewt.
Die Anforderungen an die PC-Pools werden an der Hochschule D durch zwei Personengruppen erstellt. Die Grundinstallation der PC-Pools wird durch das Rechenzentrum definiert. Dies beinhaltet neben dem Betriebssystem auch eine Reihe an Standardsoftware wie z.B. einem Office-Paket. Aufbauend auf diesem Fundament stellen die Lehrenden eigene Anforderungen an die Softwareausstattung der PC-Pools. Hierzu wird jeweils pro Semester eine Anfrage vom Rechenzentrum aus gestartet, welche Programme die Lehrenden für das kommende Semester benötigen. Absprachen über die Anforderungen werden sowohl schriftlich als auch mündlich vereinbart. Für die Umsetzung der Anforderungen sind jeweils die vorlesungsfreien Zeiten zwischen den Semestern vorgesehen. Insgesamt 80% der Anforderungen werden auf diese Art und Weise realisiert. Bei den restlichen 20% der Anforderungen handelt es sich um kurzfristige Meldungen der Lehrenden. Diese werden dann auch während des Semesters umgesetzt.
Die Hochschule D setzt in ihren PC-Pools neben normalen PCs und Notebooks ebenfalls Sun Ray ThinClients und Apple Computer ein. Mit den Sun Ray ThinClients besteht zusätzlich die Möglichkeit auf einem Citrix XenApp Server zu arbeiten. Dabei werden ganze Windows Arbeitsumgebungen zur Verfügung gestellt. Dieses Prinzip wird später in dieser Arbeit im Kapitel 4.2.2 „Citrix XenApp“ erläutert. Die Apple Computer an der Hochschule D bilden einen Anteil von ca. 20% am gesamten PC-Pool Betrieb und stehen in dieser Bachelor-Thesis außerhalb der Betrachtung. Die Betreuung der PC-Pools geschieht sowohl zentral als auch dezentral. Das Rechenzentrum der Hochschule D übernimmt dabei den zentralen Teil. PCs werden bei der Erstinbetriebnahme vom Rechenzentrum mit dem Betriebssystem und der Standardsoftware ausgeliefert. Die zuständigen Mitarbeiter für die PC-Pools installieren dann die jeweils zusätzlich benötigten Anwendungen manuell nach und nutzen anschließend ein Clone-Verfahren um diese Installationen auf weitere PCs zu verteilen.
1 Einführung: Die Arbeit beleuchtet die Herausforderungen bei der Bereitstellung von PC-Pools an Hochschulen und das Ziel, durch einen Best-Practice-Ansatz den Administrationsaufwand zu senken.
2 Methodenteil: Hier wird die Wahl einer Primärerhebung mittels mündlicher Interviews zur Datengewinnung begründet und der Ablauf der Befragung an den verschiedenen Hochschulen erläutert.
3 Anforderungen an den Best-Practice Ansatz: Dieses Kapitel extrahiert aus den Experteninterviews funktionale und nicht-funktionale Anforderungen und führt diese in einem Anforderungskatalog zusammen.
4 Technische Möglichkeiten: Es werden diverse Softwarelösungen zur PC-Bereitstellung analysiert, kategorisiert in Softwareverteilung, Terminaldienste und Virtualisierung.
5 Ausarbeitung des Best-Practice Ansatzes: Basierend auf den zuvor definierten Anforderungen wird eine VMware-basierte Lösung konzipiert, ihr Aufbau beschrieben und ihr Zusatznutzen sowie ihre Grenzen dargelegt.
6 Fazit: Die Arbeit resümiert, dass Virtualisierungslösungen die Anforderungen von Hochschulen an PC-Pools optimal erfüllen, insbesondere hinsichtlich Zentralisierung und Flexibilität.
PC-Pool, Hochschule, Bereitstellung, Virtualisierung, Anforderung, Interview, Softwareverteilung, Terminaldienste, VMware, Best-Practice, IT-Administration, ThinClients, Desktopvirtualisierung, Anwendungsvirtualisierung, Hochverfügbarkeit
Die Arbeit entwickelt ein Best-Practice-Modell zur dynamischen und effizienten Bereitstellung von PC-Pools an Hochschulen mit modernen technischen Mitteln.
Die zentralen Felder sind die IT-Infrastruktur an Hochschulen, der Prozess der Anforderungsanalyse, Virtualisierungstechnologien und deren Anwendung zur zentralen Verwaltung von PC-Arbeitsplätzen.
Das Ziel ist die Erarbeitung eines Best-Practice-Ansatzes, der hochschulspezifische Anforderungen (wie zentrale Verwaltung, Software-Kompatibilität und Entlastung des IT-Personals) durch technische Lösungen, insbesondere Virtualisierung, löst.
Der Autor führte eine Primärerhebung durch, bestehend aus qualitativen, mündlichen Interviews (Face-to-face und telefonisch) mit Verantwortlichen für PC-Pools an fünf ausgewählten Hochschulen.
Der Hauptteil analysiert die Interviews, leitet Anforderungen ab, stellt verschiedene technische Produkte (Softwareverteilung, Terminalserver, Virtualisierung) vor und konzipiert schließlich ein Gesamtmodell basierend auf VMware View Premier.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen PC-Pool, Virtualisierung, Best-Practice, zentrale Verwaltung und Anforderungsanalyse.
VMware View Premier bietet eine integrierte Lösung aus Desktop- und Anwendungsvirtualisierung, die alle definierten Anforderungen der Hochschulen am besten abdeckt und sich durch eine zentrale Verwaltung auszeichnet.
Durch die automatisierte Zurücksetzung der virtuellen Desktops nach jeder Sitzung und die zentrale Verwaltung entfällt der manuelle Aufwand für Neuinstallationen und Fehlerbehebungen.
Das Sandbox-Prinzip (via VMware ThinApp) ermöglicht die isolierte Ausführung von Anwendungen, wodurch Inkompatibilitäten zwischen verschiedenen Programmen auf einem System vermieden werden.
Ja, der Ansatz sieht vor, für spezialisierte Studiengänge mit hohem Grafikbedarf auf dedizierte, rackfähige Grafik-Workstations zurückzugreifen, die ebenfalls zentral verwaltet und durch Wächterkarten geschützt werden.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

