Examensarbeit, 2011
86 Seiten, Note: 11
1. EINFÜHRUNG IN DIE THEMATIK
1.1. Zur Person Dietmar Pohls
1.2. Die Studie
1.3. Begriffserklärung
Begriffserklärung „Natur“
Begriffserklärung „Umweltbewusstsein“
Begriffserklärung „Umwelterziehung“
Begriffserklärung „Umweltkenntnisse“
Zusammenhang „Umweltkenntnis“ und „Wissen“
Begriffserklärung „Umwelthandeln“
Begriffserklärung „Naturerfahrung“
1.4. Ziele der Studie (Modellvorstellung)
1.5. Relevanz für die Alltagsanwendung
2. THEORETISCHER HINTERGRUND
2.1. Die Prinzipien der Umwelterziehung
3. METHODE
3.1. Die Stichprobe
3.2. Der Fragebogen
3.3. Durchführung
3.4. Variablen
3.5. Auswertung
3.5.1. Die Faktorenanalyse
3.5.2. Die Reliabilitätsanalyse
3.5.3. Die Korrelationsanalyse
4. ERGEBNISSE
4.1. Ergebnisse Teil 3 „Naturerfahrung“
4.2. Ergebnisse Teil 4 „Wissen“
4.3. Faktorenanalyse
4.4. Faktorenanalyse Teile 1 bis 3 (Naturzugang)
4.4.1. Faktorenanalyse Teil 4 (Wissen)
4.5. Korrelationen
4.5.1. Korrelation zwischen Teilen 1 bis 3 und Teil 4
4.6. Ergebnisse aus der Studie von Dietmar Pohl
4.6.1. Ergebnisse Teil 3 „Naturerfahrungen“
4.6.2. Ergebnisse Teil 4 „Wissen“
4.6.3. Faktorenanalyse Teile 1 bis 3 im Vergleich
4.6.4. Faktorenanalyse Teil 4
4.6.5. Vergleich der Korrelationen
4.7. Kurze Zusammenfassung der Ergebnisse
5. DISKUSSION
5.1. Abschluss-Modell
5.2. Bezug zur Umwelterziehung
5.3. Anregungen für den Unterricht
5.3.1. Außerschulischer Lernort: Wald
5.3.2. Außerschulischer Lernort: Wiese
5.3.3. Außerschulischer Lernort: Bauernhof
5.3.4. Wissensvermittlung durch Medien
5.3.6. Die Gestaltung des Fragebogens
5.3.7. Die Schule
6. LITERATUR
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Naturzugang und den Umweltkenntnissen sowie dem Umweltbewusstsein von Grundschulkindern. Durch eine Replikationsstudie an drei Schulen im Raum Marburg wird erforscht, ob eine positive Korrelation zwischen dem Zugang zur Natur und dem ökologischen Wissen existiert, um daraus Anregungen für die Optimierung der Umwelterziehung im Unterricht abzuleiten.
Begriffserklärung „Naturerfahrung“
„Naturerfahrung meint einen ganzheitlichen Aneignungsprozess relativ naturnaher Lebensumwelt …. Sie basiert auf dem unmittelbaren subjektiven Empfinden, Wahrnehmen und Erleben von natürlichen Gebilden, Erscheinungen und Prozessen im Zusammenhang mit einer jeweils unterschiedlich tiefgehenden gedanklichen und begrifflichen Verarbeitung.“ (Brilling/Kleber 1999, S. 158).
Für den Begriff „Naturzugang“ gibt es keine festgelegte Definition in der Literatur. Zum Einen könnte der lebendige, engagierte Zugang zur Natur gemeint sein wie beispielsweise Spazierengehen, doch im Bewusstsein der heutigen medialen Gesellschaft könnte ebenso der Zugang durch Fernsehen wie Natursendungen, Simulationen und den Computer in Betracht gezogen werden. Auf die unterschiedlichen Möglichkeiten, Kontakt mit der Natur aufzunehmen, wird im Verlauf der Arbeit nochmals Bezug genommen.
1. EINFÜHRUNG IN DIE THEMATIK: Die Einleitung erläutert das Ziel der Replikationsstudie und den theoretischen Rahmen sowie die Motivation der Verfasserin.
2. THEORETISCHER HINTERGRUND: Dieses Kapitel befasst sich mit der pädagogischen Relevanz der Umwelterziehung, den Zielsetzungen für die Schule und den Phasen der Umweltbildung.
3. METHODE: Es werden die Auswahl der Stichprobe, das Design des Fragebogens, die Durchführung der Befragung sowie die angewandten statistischen Auswertungsverfahren detailliert beschrieben.
4. ERGEBNISSE: Hier werden die Ergebnisse der Naturerfahrungen und des Wissenstests präsentiert, durch Faktorenanalysen strukturiert und mit den Daten der Vorstudie verglichen.
5. DISKUSSION: Die Ergebnisse werden interpretiert, in Bezug zur Umwelterziehung gesetzt und durch konkrete Anregungen für außerschulische Lernorte sowie methodische Überlegungen zum Fragebogendesign ergänzt.
6. LITERATUR: Ein Verzeichnis aller verwendeten Quellen und fachwissenschaftlichen Arbeiten zur Untersuchung.
Umweltbewusstsein, Grundschüler, Sachunterricht, Naturzugang, Umweltkenntnisse, Umwelterziehung, Naturerfahrung, Fragebogenstudie, Faktorenanalyse, Wissensvermittlung, Grundschule, Nachhaltigkeit, Empirische Untersuchung, Korrelationsanalyse, Umweltbildung.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem persönlichen Naturzugang von Grundschülern und deren erworbenem Umweltwissen.
Die zentralen Themen sind Umwelterziehung, Naturerfahrungen, die Messung von Umweltwissen und die Bedeutung außerschulischer Lernorte.
Das Ziel ist herauszufinden, ob ein positiver Zusammenhang zwischen Naturzugang und Umweltkenntnissen besteht, um den Unterricht im Sachunterricht zu optimieren.
Es handelt sich um eine empirische Fragebogenstudie mit 111 Schülern, die mittels Faktorenanalyse und Korrelationsanalyse (SPSS) ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die methodische Vorgehensweise, die deskriptive Darstellung der Ergebnisse und deren statistische Auswertung.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Umweltbewusstsein, Naturzugang, Grundschule, Sachunterricht und Umwelterziehung bestimmt.
Die Verfasserin repliziert die Studie aus dem Jahr 2003, um Veränderungen über sieben Jahre zu untersuchen und legt einen stärkeren Fokus auf die Zusammenhänge zwischen Naturzugang und Wissen.
Die Autorin plädiert für eine stärkere Einbindung außerschulischer Lernorte wie Wald, Wiese und Bauernhof, da diese einen positiven Einfluss auf das Umweltwissen der Kinder haben können.
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