Bachelorarbeit, 2010
40 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Institutionsanalyse
2.1 Ausgangssituation
2.2 Träger und Finanzierung
2.3 Leitbild der Schulsozialarbeit Kärnten
2.4 Handlungsfeld und Zielgruppe
2.4.1 Problemlagen der Zielgruppen
2.5 Ziele
2.6 Fachliche Aspekte
2.6.1 Vernetzung
2.6.2 Konzept
2.7 Personelle Ressourcen
2.8 Strukturelle Rahmenbedingungen
2.8.1 Supervision/Intervision/Teambesprechung
2.8.2 Weiter- und Fortbildung
2.8.3 Dokumentation
2.9 Rechtliche Vorgaben
3. Beschreibung der Tätigkeiten im Praktikum
3.1 Kritische Reflexion
3.1.1 Freiwilligkeit
3.1.2 Vertrauensbildung
3.1.3 Ist Schulsozialarbeit an den Schulen erwünscht?
3.1.4 Klassenaktionen/Übungen
4. Fotoprojekt
4.1 Einleitung
4.2 Theoretisches Erklärungswissen
4.2.1 Das Medium Fotografie
4.2.2 Selbst- und Fremdwahrnehmung
4.2.3 Selbstbild
4.2.4 Selbstsicherheit
4.2.5 Soziale Kompetenz
4.2.6 Erkennen und Ausdrücken von Gefühlen
4.2.7 Kommunikation
4.2.8 Interaktion
4.2.9 (Soziale) Gruppenarbeit
4.3 Projektbeschreibung
4.3.1 Vorbereitungsphase
4.3.2 Initiierungsphase
4.3.3 Informationsphase
4.3.4 Durchführungsphase
4.4 Reflexive Projektauswertung
5. Reflexion des gesamten Praktikums
6. Zusammenfassung
Die Arbeit analysiert das Pilotprojekt „Schulsozialarbeit Kärnten“ und dokumentiert ein im Rahmen des Berufspraktikums durchgeführtes Fotoprojekt mit Schülerinnen und Schülern. Das primäre Ziel ist es, die strukturellen Rahmenbedingungen der Schulsozialarbeit zu untersuchen und mittels des Mediums Fotografie die Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie soziale Kompetenzen der Jugendlichen zu fördern.
4.3.4 Durchführungsphase
In diesem Abschnitt wird der Ablauf der Projekttage genau beschrieben. Durchgeführt wurde das Projekt schließlich nicht an den geplanten drei, sondern an sechs Tagen:
Am 14.10.10 startete das Fotoprojekt - Teilnahme von 14 SchülerInnen (drei abwesend) mit acht Kameras, von denen drei Stück von der Schule bereitgestellt und die restlichen von den SchülerInnen mitgebracht wurden. Ich befestigte ein Plakat auf der Tafel, auf dem der Tagesablauf und die nächsten Projekttermine standen. Sie sollten den SchülerInnen zur Orientierung dienen. Ich stellte mich vor, da mich die SchülerInnen noch nicht kannten und fing an, Fragen zu stellen wie: wer von euch hat noch nie fotografiert und warum fotografiert man? Die SchülerInnen waren sehr zurückhaltend, eine Schülerin antwortete mir, dass Fotos Erinnerungen seien. Ich fragte, was man beim Fotografieren beachten soll und ein Junge tippte auf das Licht, woraufhin ich Fotos, die mit Blitz, Gegenlicht und Unschärfe von mir aufgenommen worden waren, an die Tafel hing und ein paar Worte zu jedem Bild sagte. Danach erklärte ich den weiteren Projektablauf, jeweils zwei Personen sollten sich zusammen finden und bekamen gemeinsam eine Kamera. Die SchülerInnen sollten für die Kamera sowie für ihr Gegenüber Verantwortung übernehmen. Auf Wünsche der/des Partnerin/Partners sollte eingegangen und Rücksicht genommen werden. Wenn jemand nicht fotografiert werden wollte (direkt von vorne), dann konnten auch andere Fotos gemacht werden, wie beispielsweise Aufnahmen von Fuß, Hand oder anderen Körperausschnitten. Ich sagte auch, dass wir die Klasse jederzeit verlassen könnten, wenn die SchülerInnen an einem anderen Ort fotografieren wollten. Alle waren während der gesamten Zeit sehr aufmerksam und ruhig.
1. Einleitung: Vorstellung des Berufspraktikums bei der Schulsozialarbeit Kärnten und Zielsetzung der Arbeit.
2. Institutionsanalyse: Detaillierte Darstellung der Ausgangssituation, Trägerschaft, Ziele sowie der strukturellen und personellen Rahmenbedingungen des Pilotprojekts.
3. Beschreibung der Tätigkeiten im Praktikum: Reflexion der praktischen Erfahrungen, inklusive der Teilnahme an Vernetzungstreffen und klassenbezogenen sozialpädagogischen Übungen.
4. Fotoprojekt: Theoretische Herleitung und detaillierte Prozessbeschreibung eines Fotoprojekts zur Förderung der Selbst- und Fremdwahrnehmung von Schülern.
5. Reflexion des gesamten Praktikums: Zusammenfassende persönliche Bilanz der Praktikumserfahrungen und des Erkenntnisgewinns.
6. Zusammenfassung: Abschlussbetrachtung über die Bedeutung der Schulsozialarbeit als notwendiges Element im Schulsystem.
Schulsozialarbeit, Kärnten, Fotoprojekt, Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung, Soziale Kompetenz, Gruppenarbeit, Jugendhilfe, Schulkultur, Prävention, Partizipation, Identitätsbildung, Beratung, Soziale Arbeit.
Die Bachelorarbeit behandelt das dreijährige Pilotprojekt „Schulsozialarbeit Kärnten“ und die Rolle der Sozialarbeit im schulischen Umfeld während eines zwölfwöchigen Berufspraktikums.
Die Schwerpunkte liegen auf der Institutionsanalyse der Schulsozialarbeit, der kritischen Reflexion pädagogischer Tätigkeiten und der Durchführung eines Fotoprojekts mit Jugendlichen.
Ziel ist es, die Wirksamkeit und Bedeutung der Schulsozialarbeit sowie die Möglichkeiten der Förderung von Selbst- und Fremdwahrnehmung bei Schülern durch das Medium Fotografie aufzuzeigen.
Die Arbeit basiert auf teilnehmender Beobachtung, einer detaillierten Projektbeschreibung sowie einer reflexiven Auswertung der Ergebnisse und einer Schülerbefragung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der Rahmenbedingungen der Schulsozialarbeit und eine theoretisch untermauerte Beschreibung eines Fotoprojekts, das soziale Kompetenzen in einer Hauptschulklasse fördern sollte.
Wichtige Begriffe sind Schulsozialarbeit, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Fotoprojekt, soziale Kompetenz, Prävention und jugendliches Selbstbild.
Das Medium dient als niederschwelliges Mittel zur Kommunikation und Selbstpräsentation, wodurch die Schüler ohne hohen sprachlichen Druck ihre Persönlichkeit ausdrücken konnten.
Die Autorin betont die hohe Bedeutung und Qualität des Projekts für das Schulsystem und plädiert stark für eine dauerhafte Implementierung an allen Schulen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

