Bachelorarbeit, 2008
47 Seiten, Note: 1,3
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit dem Problem der Sichtwartung in Datenbanken. Sie analysiert verschiedene Aspekte der Sichtwartung, insbesondere die inkrementelle und verzögerte Aktualisierung materialisierter Sichten. Die Arbeit untersucht, wie irrelevante und redundante Änderungen an Basisrelationen aus der Sichtwartung ausgeschlossen werden können, um eine effiziente Aktualisierung zu ermöglichen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema der materialisierten Sichten und stellt deren Vor- und Nachteile gegenüber nicht materialisierten Sichten dar. Anschließend werden verschiedene Aspekte der Sichtwartung, wie z. B. vollständige und inkrementelle Aktualisierung sowie unterschiedliche Wartungszeitpunkte, klassifiziert. Ein Schwerpunkt liegt auf der inkrementellen Sichtwartung, wobei Verfahren zur Identifizierung und Filterung irrelevanter Änderungen an Basisrelationen vorgestellt werden. Die Arbeit analysiert verschiedene Sichtdefinitionen und präsentiert Algorithmen zur inkrementellen Wartung von SPJ und SPOJ Sichten. Im weiteren Verlauf wird die verzögerte Wartungsstrategie im Detail erläutert, wobei auch die Behandlung von redundanten Sichtveränderungen und Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung im Fokus stehen. Schließlich werden die Kombinierbarkeit der verschiedenen Aspekte der Sichtwartung sowie die Schlussfolgerungen und offene Fragen diskutiert.
Materialisierte Sichten, Sichtwartung, inkrementelle Wartung, verzögerte Wartung, Basisrelationen, irrelevante Veränderungen, redundante Veränderungen, SPJ, SPOJ, Snapshot Isolation, Tupelversionierung, Effizienzsteigerung.
Das Ziel ist die effiziente Aktualisierung materialisierter Sichten, indem nur die tatsächlichen Änderungen der Basisdaten übertragen werden, anstatt die gesamte Sicht neu zu berechnen.
Bei der verzögerten (deferred) Wartung wird die Sicht nicht sofort bei jeder Änderung der Basistabelle aktualisiert, sondern zu einem späteren Zeitpunkt, was die ursprüngliche Transaktion entlastet.
Vor der eigentlichen Wartung prüfen Algorithmen, ob Änderungen an den Basistabellen (z.B. INSERTs oder DELETEs) überhaupt Auswirkungen auf das Ergebnis der Sichtdefinition haben.
Diese Abkürzungen stehen für Sichten mit Select-Project-Join (SPJ) bzw. Select-Project-Outer-Join (SPOJ) Operationen, für die in der Arbeit spezifische Wartungsverfahren analysiert werden.
Redundante Veränderungen entstehen, wenn mehrere aufeinanderfolgende Änderungen an den Basisdaten sich gegenseitig aufheben oder überschneiden. Diese können bei einer verzögerten Wartung zusammengefasst werden.
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