Examensarbeit, 2012
150 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Begriffsdefinitionen
2.1 Umweltbildung
2.1.1 Begriffsbestimmung
2.1.2 Abgrenzung zum Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung
2.2 Fächerübergreifender Unterricht
3. Historische Entwicklung der Umweltbildung
3.1 Von den „Grenzen des Wachstums“ und dem „Ökologie-Ökonomie-Konflikt“ zum Leitbild „nachhaltig Entwicklung.“
3.2 Das Aktionsprogramm der Vereinten Nationen - Die AGENDA 21
3.2.1 Vorgaben und Anforderungen – Die Konzepte der AGENDA 21
3.2.2 20 Jahre AGENDA – eine Situationsanalyse
3.3 Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit
3.4 Umweltbildung als verpflichtender Bestandteil der allgemeinen Bildungsrichtlinien in Deutschland
4. Ziele der Umweltbildung
4.1 Umwelt- und Naturerfahrungen erlebbar machen – Beziehungshandeln als Grundlage für Umweltbewusstsein
4.2 Vermittlung von Wissen zur Umwelt
4.3 Umweltgerechte Einstellung wecken
4.4 Anleiten zu umweltgerechtem Handeln
5. Umweltbildung im schulischen Kontext
5.1 Besonderheiten der Umweltbildung
5.2 Analyse des Konzeptes „Bildung für nachhaltige Entwicklung“
5.3 Inhalte und Themen von Umweltbildung
5.4 Richtlinien und Rahmenbedingungen
5.4.1 Rahmenrichtlinien des Landes Sachsen-Anhalt für das Fach Katholischer Religionsunterricht
5.4.2 Rahmenrichtlinien des Landes Sachsen-Anhalt für das Fach Physik
5.4.3 Rahmenrichtlinien des Landes Sachsen-Anhalt für fächerübergreifenden Unterricht
5.5 Begründung für fächerübergreifenden Unterricht
6. Didaktische Konzepte für Umweltbildung
6.1 Pädagogische und didaktische Konzepte
6.2 Umweltbildung im Fach Katholischer Religionsunterricht
6.2.1 Themenfelder des Religionsunterrichts als Basis für Umweltbildung
6.2.1.1 Umwelt als Schöpfung
6.2.1.2 Religionspädagogische Leitlinien für eine schöpfungsorientierte Didaktik
6.2.2 Weitere Themenfelder des Fachs Katholischer Religionsunterricht als Grundlage für Umweltbildung
6.2.2.1 Noahs Arche
6.2.2.2 Die biblischen Plagen
6.2.3 Aufgaben des Religionsunterricht für globale Umweltbildung
6.2.4 Exemplarisches Beispiel für eine Unterrichtsstunde zur Umweltbildung im Fach Katholischer Religionsunterricht
6.3 Physikunterricht
6.3.1 Was ist Physik?
6.3.2 Methoden des Physikunterrichts
6.3.2.1 Genetisches Lehren und Lernen
6.3.2.2 Entdeckendes und forschendes Lernen
6.3.3 Aufgabe des Physikunterrichts zur Umweltbildung
6.3.4 Exemplarisches Beispiel für eine Unterrichtsstunde zur Umweltbildung im Fach Physik
6.4 Umweltbildung als Fächerübergreifendes Konzept
6.4.1 Unterrichtseinheit „Sollten wir es tun, nur weil wir es können?“
6.4.2 Stundenkomplex Green-Science Fiction
6.4.3 Stundenkomplex Umwelt und Energie
7. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht didaktische Konzepte für einen fächerübergreifenden Unterricht in Katholischer Religion und Physik am Gymnasium. Ziel ist es, Möglichkeiten der Vernetzung beider Fächer aufzuzeigen, um Schüler für ökologische und ethische Zusammenhänge zu sensibilisieren und ein globales Umweltbewusstsein zu fördern.
1 Einleitung
Sollten wir es tun, nur weil wir es können? Nach einer repräsentativen Umfrage des ZDF Politbarometers stuften 83 % der deutschen Bundesbürger 2007 die Gefahren des Klimawandels als gefährlich ein und gaben an, dass sie sich große Sorge um die unumkehrbaren Folgen der Klimaveränderungen machen. Damit sollte davon auszugehen sein, dass die Einleitungsfrage aus ethischer Perspektive leicht zu beantworten ist. Ein anderes Bild zeichnet stattdessen eine Umfrage aus dem Jahre 2010. Hier waren es nur noch 42 % der Bundesbürger, die ihre Sorge Klimawandel und zur globalen Erwärmung markierten. Innerhalb eines Zeitraumes von nur drei Jahren, der vor allem durch die Finanzkrise und die damit verbundenen Folgen geprägt war, hat sich die Anzahl derer, die den Klimawandel als Bedrohung und aktuelle Gefahr ansehen, halbiert.
Auf internationaler Ebene zeigte sich diese negative Entwicklung in Fragen der Umweltproblematik deutlich auf dem Weltklimagipfel in Durban. Auf der zum Scheitern drohenden Konferenz konnte erst im letzten Augenblick ein Kompromisspapier ausgehandelt werden, das in vielen Details auf Einigungen verzichtet und keine Angaben zur Rechtsverbindlichkeit macht. Entsprechend nüchtern wird das Ergebnis der Weltklimakonferenz in Durban, auf der u.a. auch ein Nachfolgevertrag des Kyoto-Protokolls ausgehandelt wurde, bewertet.
1. Einleitung: Beleuchtet die Diskrepanz zwischen öffentlicher Wahrnehmung der Umweltproblematik und tatsächlichem Handeln als Ausgangspunkt für die Notwendigkeit von Umweltbildung.
2. Begriffsdefinitionen: Definiert die zentralen Begriffe Umweltbildung und fächerübergreifender Unterricht sowie deren Abgrenzung.
3. Historische Entwicklung der Umweltbildung: Skizziert die Entwicklung vom Ökologie-Ökonomie-Konflikt bis hin zur AGENDA 21 und der Bildung für nachhaltige Entwicklung.
4. Ziele der Umweltbildung: Erläutert die Kernziele der Wissensvermittlung, Einstellungswandlung und Handlungsanleitung.
5. Umweltbildung im schulischen Kontext: Analysiert Rahmenrichtlinien und die Einbettung von Umweltbildung in den Fächerkanon, insbesondere Sachsen-Anhalt.
6. Didaktische Konzepte für Umweltbildung: Detaillierte Betrachtung fachspezifischer Ansätze für Religion und Physik sowie konkrete Unterrichtsentwürfe.
7. Fazit: Führt die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer fächerübergreifenden Kooperation zur Förderung von Umweltbewusstsein.
Umweltbildung, Umwelterziehung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, fächerübergreifender Unterricht, Katholischer Religionsunterricht, Physikunterricht, Klimawandel, Schöpfungsethik, Umweltbewusstsein, Agenda 21, Nachhaltigkeit, Schulentwicklung, didaktische Konzepte, interdisziplinäre Didaktik, Umweltethik
Die Arbeit untersucht didaktische Möglichkeiten, fächerübergreifenden Unterricht in den Fächern Katholische Religion und Physik zu gestalten, um Umweltbildung effektiv im gymnasialen Kontext zu verankern.
Zentrale Felder sind die begriffliche Klärung von Umweltbildung im Vergleich zu Bildung für nachhaltige Entwicklung, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie didaktische Strategien zur Verknüpfung geisteswissenschaftlicher und naturwissenschaftlicher Inhalte.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Umweltbildung als fächerübergreifendes Konzept eine Brücke zwischen der naturwissenschaftlichen Analyse physikalischer Probleme und der theologisch-ethischen Reflexion schlagen kann, um zu nachhaltigem Handeln zu motivieren.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, eine Untersuchung aktueller Lehrpläne (Sachsen-Anhalt) und analysiert didaktische Modelle zur Unterrichtsplanung.
Der Hauptteil gliedert sich in die historische Einordnung der Umweltbildung, die Analyse der schulischen Richtlinien sowie die Darstellung konkreter didaktischer Modelle und Unterrichtsentwürfe für Religion und Physik.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Umweltbildung, fächerübergreifender Unterricht, Schöpfungsethik, Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein charakterisiert.
Die Schöpfungsgeschichte dient als Basis für eine ethische Reflexion des menschlichen Umgangs mit der Natur, die über das rein naturwissenschaftliche Faktenwissen hinausgeht und Eigenverantwortung thematisiert.
Der Physikunterricht ermöglicht ein Verständnis technischer Prozesse und deren Auswirkungen auf die Umwelt, was die notwendige Basis für eine faktenbasierte Bewertung von Umweltproblemen bildet.
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