Diplomarbeit, 2009
109 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Die Geschichte der Erlebnispädagogik
2.1 Die Ursprünge der Erlebnispädagogik
2.1.1 Jean Jaques Rousseau
2.1.2 David Henry Thoreau
2.1.3 John Dewey
2.1.4 Kurt Hahn
2.2 Die Lernmodelle der Erlebnispädagogik
2.2.1 The Mountain speak for themselves
2.2.2 Outward Bound Plus
2.2.3 Das Metaphorische Modell
2.2.4 Die Lernmodelle nach Priest und Gass
3 Erleben und Lernen in der Erlebnispädagogik
3.1 Die wesentlichen Prinzipien der Erlebnispädagogik
3.2 Die Bedeutung des Lernens
3.3 Der Bildungsaspekt
3.4 Die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen
3.5 Der Zusammenhang von Erlebnissen, Bedürfnissen und Lernen in der Erlebnispädagogik
3.6 Die Bedeutung von Risiko und Abenteuer für Kinder und Jugendliche
3.7 Erlebnispädagogische Programme zwischen Risiko und Gefahr
4 Erleben und Lernen in Großstädten
4.1 Das Erleben in Großstädten
4.2 Lernmöglichkeiten im Lebensraum Großstadt
5 City Bound
5.1 Der Ursprung von City Bound
5.2 Das Konzept City Bounds
5.2.1 Vier Einblicke in internationale Konzepte
5.2.2 Die Konzeptanforderungen
5.2.3 Die Konzeptentwicklung
5.3 Ziele in der Erlebnispädagogik
5.3.1 Die Ziele Jugendlicher im Lebensraum Großstadt
5.3.2 Die Ziele City Bounds
5.3.3 Die Zielgruppen von City Bound-Programmen
5.4 Die Kriterien City Bounds
5.5 City Bound-Aktivitäten
5.5.1 Die Phasen einer City Bound-Aktivität
5.5.2 City Bound-Aktivitäten und geeignete Handlungs- und Spielräume
5.5.3 Vier Zielsetzungen und sämtliche Möglichkeiten
5.6 Die Reflexion, der Transfer und die Wirkungen von City Bound-Aktivitäten
5.6.1 Die Reflexion und der Transfer City Bounds
5.6.2 Die Wirkungen City Bounds und die Bedeutung der Nachbereitung
5.7 Die Voraussetzungen
5.7.1 Erforderliche Trainerkompetenzen
5.7.2 Der Sicherheitsaspekt
5.8 City Bound im Vergleich mit Outward Bound
5.9 City Bound in der Zukunft
6 City Bound aus der Sicht einer Praktikerin – Auswertung des Interviews
6.1 Der Weg und das Ziel – Methoden und Ziele des Interviews
6.1.1 Vorstellung der Organisation
6.1.2 Vorstellung der Interviewpartnerin
6.2 Die Konzeption
6.3 Zielgruppen und Zielsetzungen bei Citybound Essen
6.3.1 Die Zielgruppen
6.3.2 Die Ziele und Erwartungen seitens Citybound Essen
6.3.3 Die Ziele und Erwartungen der Auftraggeber
6.3.4 Die Erwartungen der Teilnehmer
6.4 Die City Bound-Programme bei Citybound Essen
6.4.1 Die Aktivitäten von Citybound Essen
6.4.2 Die Dauer der Angebote
6.4.3 Die Veranstaltungsorte
6.5 Zwischen Fähigkeiten, Fehlverhalten und ihren Konsequenzen
6.6 Ein Beobachtungsvergleich zwischen Land- und Stadtkindern
6.7 Die Reflexion, der Transfer und die Wirkungen bei Citybound Essen
6.8 Die Trainervoraussetzungen
6.9 Vergütung, Finanzierung und Kooperationen
6.10 Die Zukunftsaussichten
7 Fazit
Die Diplomarbeit untersucht das erlebnispädagogische Konzept "City Bound" als Alternative zum klassischen, naturorientierten Erlebnislernen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Jugendliche im städtischen Lebensraum durch handlungsorientierte Aktivitäten Alltagskompetenzen erwerben, ihre Persönlichkeit entfalten und neue Perspektiven für ihre Lebensbewältigung gewinnen können.
5.2 Das Konzept City Bounds
„Berlin-Tiergarten: Die Paddel graben kleine Vulkankrater in das graugrüne Wasser des Landwehrkanals. In das gleichmäßige Glucksen der Paddelschläge mischt sich der Verkehrslärm von oben: Es ist Rushhour. Zehn Ostberliner Jugendliche sind auf grenzüberschreitender Entdeckungsreise und erleben den Westen aus unterschiedlichen Perspektiven. (...)“
1 Einleitung: Die Einleitung motiviert die Wahl des Themas City Bound als Alternative zur naturgebundenen Erlebnispädagogik und stellt die Forschungsfragen bezüglich der Handlungsräume für Jugendliche in der Stadt.
2 Die Geschichte der Erlebnispädagogik: Dieses Kapitel erläutert die historischen Wurzeln der Erlebnispädagogik durch Wegbereiter wie Rousseau, Thoreau, Dewey und Hahn und stellt die theoretischen Lernmodelle vor.
3 Erleben und Lernen in der Erlebnispädagogik: Hier werden zentrale Begriffe wie Erlebnis, Abenteuer, Risiko und Gemeinschaft definiert und deren pädagogische Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen dargelegt.
4 Erleben und Lernen in Großstädten: Das Kapitel analysiert die Problematik des städtischen Lebensraums, wie die Verinselung der Kindheit und Erlebnisarmut, und zeigt potenzielle Lernfelder in der Stadt auf.
5 City Bound: Dieser Hauptteil widmet sich dem spezifischen Konzept City Bound, erläutert dessen Ursprung, Ziele, Kriterien sowie die methodischen Phasen einer solchen Aktivität.
6 City Bound aus der Sicht einer Praktikerin – Auswertung des Interviews: Basierend auf einem Experteninterview wird die praktische Umsetzung von City Bound-Programmen am Beispiel des Vereins Citybound Essen praxisnah analysiert.
7 Fazit: Das Fazit bestätigt die Eignung der Stadt als erlebnispädagogischen Handlungsraum und unterstreicht die Notwendigkeit, Jugendlichen neue Perspektiven und Alltagskompetenzen zu vermitteln.
City Bound, Erlebnispädagogik, Großstadt, Jugendhilfe, Handlungsorientierung, Soziales Lernen, Abenteuer, Risiko, Reflexion, Persönlichkeitsentwicklung, Alltagskompetenzen, Stadt als Lernraum, Gruppendynamik, Pädagogik der Jugend, Praxisanwendung.
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem erlebnispädagogischen Konzept "City Bound", das darauf abzielt, die pädagogischen Prinzipien der Erlebnispädagogik in den Handlungsraum der Großstadt zu verlagern.
Die Arbeit behandelt die Geschichte der Erlebnispädagogik, die Besonderheiten des Aufwachsens in der Stadt, die theoretische Fundierung von City Bound sowie praktische Erfahrungen aus der Arbeit eines spezialisierten Vereins.
Ziel ist es zu untersuchen, ob City Bound eine sinnvolle Alternative zur klassischen Natur-Erlebnispädagogik darstellt, um Jugendlichen in städtischen Lebensräumen bei der Bewältigung von Alltagsproblemen zu helfen.
Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einer qualitativen Expertenbefragung, um die Verbindung zwischen erlebnispädagogischer Theorie und städtischer Praxis zu beleuchten.
Im Hauptteil werden das Konzept City Bound, dessen Lernmodelle, konkrete Aktivitäten, die notwendigen Voraussetzungen für Trainer sowie der Vergleich zu Outward Bound-Programmen ausführlich dargelegt.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen City Bound, Erlebnispädagogik, Jugendliche, Stadt, Handlungsorientierung, Sozialkompetenz und Selbsterfahrung.
Der entscheidende Unterschied liegt im Handlungsfeld: Während klassische Erlebnispädagogik primär in der Natur stattfindet, nutzt City Bound das urbane Umfeld, um Jugendlichen eine direkte Anwendung von Lerninhalten im echten Alltag zu ermöglichen.
Die Reflexion ist das zentrale Element, um Erlebnisse in einen Transfer zu übersetzen. Sie ist notwendig, damit Teilnehmer die gemachten Erfahrungen auf ihren Alltag übertragen und persönliche Einstellungen nachhaltig hinterfragen können.
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