Seminararbeit, 2011
25 Seiten, Note: 5.5 (Schweiz)
Diese Arbeit untersucht die Forschungsdiskussion um die Konstantinische Wende, insbesondere die Frage nach Konstantins Bekehrung zum Christentum und den Einfluss dieses Ereignisses auf die Geschichte Europas und der Welt. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse von vier verschiedenen deutschsprachigen Forschungsstandpunkten aus unterschiedlichen Zeitpunkten.
Die Einleitung führt in das Thema der Konstantinischen Wende ein und erläutert die Relevanz dieser historischen Entwicklung für die europäische und weltweite Geschichte. Es wird die Kontroverse um Konstantins Bekehrung zum Christentum aufgezeigt und die zentrale Frage nach seiner Motivation erörtert.
Dieser Abschnitt beleuchtet die Krise des römischen Reiches im 3. Jahrhundert. Die Herausforderungen durch germanische und persische Stämme sowie die Machtkämpfe innerhalb des Reiches werden dargestellt. Diokletians Tetrarchie wird als Reformmaßnahme vorgestellt, die Stabilität und eine bessere Verwaltung ermöglichte.
Dieser Abschnitt beschreibt Konstantins Aufstieg zum Kaiser und seinen Weg zur Alleinherrschaft. Es werden die wichtigsten Stationen seiner Karriere sowie seine militärischen Erfolge und Konflikte mit anderen Kaisern behandelt. Die Bedeutung der Schlacht an der Milvischen Brücke und der darauf folgenden Ereignisse werden erläutert.
Dieser Abschnitt schildert die Entwicklung der Christenpolitik im römischen Reich. Die unterschiedliche Behandlung von Christen unter verschiedenen Kaisern wird dargestellt, wobei die Verfolgungen unter Decius und Diokletian hervorgehoben werden.
Dieser Abschnitt widmet sich der Analyse von vier verschiedenen deutschsprachigen Forschungsstandpunkten zur Konstantinischen Wende. Es werden die Werke von Jacob Burckhardt, Joseph Vogt, Jochen Bleicken und Klaus Martin Girardet vorgestellt und ihre jeweiligen Interpretationen der Konstantinischen Wende diskutiert. Der Fokus liegt dabei auf den unterschiedlichen Perspektiven, die diese Forscher auf die Bekehrung Konstantins und deren Auswirkungen auf die Geschichte einnehmen.
Die Konstantinische Wende, Christentum, Bekehrung, Machtpolitik, Geschichtsinterpretation, Forschungsperspektive, Tetrarchie, Diokletian, Konstantin, Schlacht an der Milvischen Brücke, europäische Geschichte, Weltgeschichte, Jacob Burckhardt, Joseph Vogt, Jochen Bleicken, Klaus Martin Girardet.
Damit wird die Hinwendung des römischen Kaisers Konstantin zum Christentum im frühen 4. Jahrhundert bezeichnet, die den Aufstieg des Christentums zur Weltreligion einleitete.
Dies ist eine der umstrittensten Fragen der Forschung. Einige Historiker sehen darin reine Machtpolitik, andere eine echte religiöse Überzeugung.
Die Arbeit vergleicht die Standpunkte von Jacob Burckhardt (1853), Joseph Vogt (1949), Jochen Bleicken (1990) und Klaus Martin Girardet (2010).
Die Schlacht im Jahr 312 gilt als Wendepunkt, nach dem Konstantin seinen Sieg dem christlichen Gott zuschrieb und die Christenpolitik des Reiches grundlegend änderte.
Die Arbeit zeigt, dass der persönliche Hintergrund und der Zeitpunkt der Veröffentlichung (z.B. 19. Jh. vs. 21. Jh.) die Beurteilung Konstantins maßgeblich prägen.
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