Diplomarbeit, 2011
79 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Vorgehensweise
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Corporate Social Responsibility
2.2 Corporate Citizenship
2.3 Corporate Volunteering
2.3.1 Entstehung und Entwicklung
2.3.2 Ausprägungsformen von Corporate Volunteering
2.3.2.1 Aktionstage
2.3.2.2 Pro-Bono-Projekte
2.3.2.3 Entwicklungsprojekte
2.3.2.4 Teamprojekte/Teamentwicklungsprojekte
2.3.2.5 Secondments
2.3.2.6 Mentoring
2.3.2.7 Engagementunterstützung und -förderung
3 Nutzenpotenziale von Corporate Volunteering für die Personalarbeit
3.1 Berufliche Handlungskompetenz
3.1.1 Schlüsselqualifikationen
3.1.1.1 Selbstkompetenz
3.1.1.2 Sozialkompetenz
3.1.1.3 Methodenkompetenz
3.1.2 Fachkompetenz
3.2 Unternehmensinterne Zusammenarbeit
3.3 Diversity Management
3.4 Attraktivität als Arbeitgeber
4 Praxisbeispiel: Partnerschaft der ABB AG mit Special Olympics Deutschland e.V.
4.1 Vorstellung der Partner
4.1.1 ABB AG
4.1.2 Special Olympics Deutschland e.V.
4.2 Entstehung und Umfänge der Partnerschaft
4.3 Das Corporate Volunteering-Programm
4.3.1 Umsetzung des Engagements
4.3.2 Entwicklung und Ausbreitung
5 Nutzenermittlung des Corporate Volunteering-Programms der ABB
5.1 Befragungen
5.1.1 Nutzenerwartung von ABB aus personalwirtschaftlicher Sicht
5.1.1.1 Aufbau und Durchführung der Befragung
5.1.1.2 Auswertung der Ergebnisse
5.1.2 Einschätzungen und Erfahrungen der ABB-Mitarbeiter
5.1.2.1 Aufbau und Durchführung der Befragung
5.1.2.2 Auswertung der Ergebnisse
5.2 Interpretation der Ergebnisse
5.2.1 Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber
5.2.2 Erweiterung der beruflichen Handlungskompetenz
5.2.3 Verbesserung der unternehmensinternen Zusammenarbeit
5.2.4 Umsetzung des Diversity Managements
6 Anregungen zur Übernahme des ermittelten Nutzens für die Personalarbeit
7 Schlussbetrachtung und Ausblick
Die Arbeit untersucht, inwieweit das Corporate Volunteering-Programm der ABB AG einen messbaren Nutzen für die Personalarbeit generiert, und vergleicht dazu die unternehmensseitigen Erwartungen mit den tatsächlichen Erfahrungen der beteiligten Mitarbeiter, um Handlungsempfehlungen abzuleiten.
1.1 Problemstellung
Corporate Volunteering (CV) bezeichnet das gemeinnützige Engagement von Unternehmen, das von den Mitarbeitern freiwillig durch den Einsatz ihrer Ressourcen unterstützt wird. CV fördert die Sozial-, Methoden-, Selbst- und Fachkompetenz der Mitarbeiter und kann so ein wertvolles Instrument der Personalentwicklung sein. Eine aus CV-Projekten resultierende Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber erhöht die Mitarbeiterbindung und kann gezielt für die Gewinnung neuer Mitarbeiter eingesetzt werden. Literatur und Forschung beschreiben auch den positiven Einfluss auf das Netzwerk und die Kommunikation unter den Mitarbeitern, die an CV-Programmen teilnehmen.
ABB Deutschland (ABB) unterstützt seit über zehn Jahren Special Olympics Deutschland e.V. (SOD), die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Ein wichtiger Bestandteil dieser Partnerschaft ist das CV. „Mehr als 2.000 ABB-Mitarbeiter aus ganz Deutschland konnten als Organisationshelfer oder Betreuer der geistig behinderten Athleten bereits wichtige Erfahrungen sammeln“. Das erläuterte Peter Smits, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von ABB Deutschland in einer Presseerklärung.
Doch erfüllen diese Erfahrungen die Erwartungshaltung aus Unternehmenssicht? Am Praxisbeispiel von ABB Deutschland wird aufgezeigt, inwieweit die Erwartungshaltung aus personalwirtschaftlicher Sicht mit den Einschätzungen und Erfahrungen der Mitarbeiter übereinstimmt, die sich bereits als Corporate Volunteers für SOD eingebracht haben. Aus den Ergebnissen abgeleitet soll eine Anregung zur Übernahme des ermittelten Nutzens für die Personalarbeit gegeben werden.
1 Einleitung: Die Einleitung definiert Corporate Volunteering und führt in die Problemstellung am Beispiel der ABB Deutschland und deren Kooperation mit Special Olympics Deutschland ein.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Konzepte CSR und Corporate Citizenship und beschreibt die verschiedenen Ausprägungsformen von Corporate Volunteering im Detail.
3 Nutzenpotenziale von Corporate Volunteering für die Personalarbeit: Hier werden die theoretischen Vorteile von CV für die Personalentwicklung, insbesondere die Kompetenzerweiterung, untersucht.
4 Praxisbeispiel: Partnerschaft der ABB AG mit Special Olympics Deutschland e.V.: Das Kapitel stellt das Unternehmen ABB, den Partner SOD und die praktische Ausgestaltung der gemeinsamen Kooperation vor.
5 Nutzenermittlung des Corporate Volunteering-Programms der ABB: Dieses Kapitel dokumentiert die Methodik und Ergebnisse der Befragungen von Unternehmensvertretern und Mitarbeitern zur Evaluation des Programms.
6 Anregungen zur Übernahme des ermittelten Nutzens für die Personalarbeit: Das Kapitel bietet konkrete Empfehlungen, wie der Nutzen des Programms zukünftig systematisch in die Personalarbeit integriert werden kann.
7 Schlussbetrachtung und Ausblick: Die Arbeit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die Weiterentwicklung des Corporate Volunteering-Programms.
Corporate Volunteering, Personalarbeit, Personalentwicklung, Corporate Social Responsibility, Corporate Citizenship, ABB AG, Special Olympics Deutschland, Mitarbeiterbindung, Handlungskompetenz, Diversity Management, Arbeitgeberattraktivität, Ehrenamt, Unternehmenskultur, Kompetenzmessung, Mitarbeiterbefragung.
Die Abschlussarbeit befasst sich mit der Wirksamkeit von Corporate Volunteering-Programmen als Instrument der Personalarbeit am Beispiel des Unternehmens ABB.
Die zentralen Themen sind Corporate Social Responsibility, Personalentwicklung, Kompetenzerwerb bei Mitarbeitern und die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität.
Das Ziel ist es, zu ermitteln, ob die Erwartungen des Unternehmens an das Programm mit den tatsächlichen Erfahrungen und Einschätzungen der teilnehmenden Mitarbeiter übereinstimmen.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturrecherche und empirischer Forschung, bestehend aus einem Experteninterview mit der Personalführung sowie einer standardisierten Online-Befragung der Mitarbeiter.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die detaillierte Darstellung des Praxisbeispiels der ABB-Partnerschaft mit Special Olympics sowie die Auswertung der Befragungsergebnisse.
Die zentralen Begriffe umfassen Corporate Volunteering, Personalentwicklung, Kompetenzerweiterung, Mitarbeiterbindung, Employer Branding und soziale Verantwortung.
Im Gegensatz zu rein finanziellen Spenden oder Stiftungen ermöglicht Corporate Volunteering den direkten persönlichen Kontakt zwischen Mitarbeitern des Unternehmens und gesellschaftlichen Gruppen.
Die Umfrage zeigt, dass die Mitarbeiter ihre soziale Kompetenz erweitern, motiviert werden und durch den Kontakt mit den Athleten eine veränderte, oft offenere Perspektive auf ihren Alltag entwickeln.
Ja, ABB bewertet die in- und externe Wirkung als sehr positiv, wobei das Programm insbesondere zur Mitarbeiterbindung und zum positiven Unternehmensimage beiträgt.
Es wird empfohlen, die Koordination des Corporate Volunteering fest im Verantwortungsbereich der Personalabteilung zu verankern und die CV-Aktivitäten um lokale Projekte und Sozialpraktika zu erweitern.
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