Bachelorarbeit, 2010
53 Seiten, Note: 1,5
Der Text befasst sich mit der europäischen Berufsbildungspolitik und analysiert deren Strategien, Instrumente und Herausforderungen. Er beleuchtet die Rolle der EU als bildungspolitischer Akteur und betrachtet die Entwicklung von europäischen und nationalen Maßnahmen im Bereich der Berufsbildung.
Das erste Kapitel führt in die Thematik der europäischen Berufsbildungspolitik ein und beleuchtet die Relevanz und die Fragestellungen des Themas. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit zentralen Begrifflichkeiten und bildungspolitischen Zielen, wobei insbesondere die Berufsbildungspolitik der Bundesrepublik Deutschland und das deutsche Berufsbildungssystem im Fokus stehen. Im dritten Kapitel wird die europäische Bildungspolitik analysiert, mit Fokus auf die Rolle der EU als bildungspolitischer Akteur, das Subsidiaritätsprinzip, die Wirksamkeit politischer Strategien sowie die strategischen Rahmenwerke Lissabon-Kopenhagen-Maastricht-Helsinki und die Strategie Europa 2020. Kapitel vier beleuchtet verschiedene europäische Strategien und Instrumente, darunter das lebenslange Lernen, die Förderung von Mobilität, Transparenz und Vergleichbarkeit von Kompetenzen, der Europäische Qualifikationsrahmen, das Leistungspunktesystem ECVET sowie weitere bildungspolitische Entwicklungen. Das fünfte Kapitel fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und diskutiert die Entwicklungen des Berufsbildungssystems in Deutschland sowie Herausforderungen an das deutsche Bildungssystem. Dabei wird die Entwicklung von Instrumenten wie dem Deutschen Qualifikationsrahmen und dem Leistungspunktesystem DECVET betrachtet.
Europäische Berufsbildungspolitik, Strategien, Instrumente, Herausforderungen, lebenslanges Lernen, Mobilität, Transparenz, Vergleichbarkeit, Kompetenzen, Europäischer Qualifikationsrahmen, ECVET, DECVET, Globalisierung, Wettbewerbsfähigkeit, Subsidiaritätsprinzip, EU, Bundesrepublik Deutschland, Berufsbildungssystem.
Die EU wirkt als bildungspolitischer Akteur durch Strategien wie "Europa 2020" und Instrumente zur Förderung von Mobilität und Transparenz, wird jedoch durch das Subsidiaritätsprinzip begrenzt.
Der EQR (Europäischer Qualifikationsrahmen) und sein nationales Pendant, der DQR (Deutscher Qualifikationsrahmen), dienen dazu, die Transparenz und Vergleichbarkeit von Kompetenzen über Ländergrenzen hinweg zu verbessern.
ECVET ist ein europäisches Leistungspunktesystem für die Berufsbildung, das darauf abzielt, Lernergebnisse übertragbar zu machen und die Mobilität von Auszubildenden zu fördern.
Lebenslanges Lernen gilt als zentraler Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit Europas in einer globalisierten Welt und zur Bewältigung des wirtschaftlichen Wandels.
Es besagt, dass die primäre Zuständigkeit für die Bildungspolitik bei den Mitgliedstaaten liegt und die EU nur unterstützend oder koordinierend tätig werden darf.
Informelles Lernen wird in der Arbeit als eine bisher ungenutzte Ressource betrachtet, die im Rahmen europäischer Bildungsstrategien stärker anerkannt und validiert werden soll.
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