Examensarbeit, 2011
41 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
2 Theoretische Betrachtung des Mathejournals
2.1 Kategorisierung von Lerntagebüchern nach Anzahl der Personen
2.2 Verschieden Formen von Lerntagebüchern
2.2.1 Reisetagebuch nach Gallin/Ruf
2.2.2 Das teambezogene Logbuch
2.2.3 Mathejournal
2.3 Einführung in den Umgang mit Lerntagebüchern
3 Was heißt selbstreguliertes Lernen?
4 Beschreibung der Lerngruppe
5 Die Einführung des Mathejournals
5.1 Didaktische Überlegungen
5.2 Beschreibung der Durchführung einzelner Sequenzen und die methodischen Entscheidungen
6 Reflexion ausgewählter Unterrichtssequenzen
6.1 Analyse der ersten Woche der Reflexionsrunden
6.2 Analyse der Einführungswoche des Mathejournals
7 Darstellung und Auswertung der Evaluationsbögen
8 Fazit und Ausblick auf die Weiterarbeit
9 Literaturverzeichnis
10 Anhang
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern die Einführung eines Mathejournals im Mathematikunterricht einer 8. Klasse das selbstregulierte Lernen der Schülerinnen und Schüler fördern kann. Dabei wird insbesondere betrachtet, wie durch kontinuierliche Dokumentation und Reflexion des Lernprozesses Lernkompetenzen gestärkt und individuelle Lernbedarfe erkannt werden können.
Die Einführung des Mathejournals
In der darauffolgenden Woche wurde das Mathejournal eingeführt. Die Einträge sollten die Schülerinnen und Schüler in einem DIN-A5 Heft festhalten, da ein größeres Format die Lernenden eventuell überfordern oder abschrecken könnte. Aufbauend auf den Erkenntnissen der Reflexionsrunden, wurde in Anlehnung an Leuders ein Informationsschreiben erstellt, welches den Schülerinnen und Schülern die wichtigsten Aspekte des Mathejournals aufzeigte. Die normierte Form sollte den Lernenden in der Anfangsphase als Leitfaden dienen. Wie bereits im Kapitel 2 erwähnt, hält auch Winter dies für eine wirksame Vorgehensweise, ihnen ein Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen.
Schülerinnen und Schüler, welche Schwierigkeiten haben ihre Lernwege und Gedanken aufzuzeichnen, bietet der Fragenkatalog eine Orientierungshilfe. Lernende, welchen das Schreiben im Mathematikunterricht leichter fällt, hatten auf dem Informationsschreiben ausreichend Anregungen, weitere Gesichtspunkte ihres Lernprozesses zu reflektieren. Außerdem war es den Schülerinnen und Schülern jederzeit freigestellt Aspekte aufzuschreiben, welche auf dem Informationsschreiben nicht erwähnt wurden. Verpflichtend war lediglich die Beantwortung der Fragen „Was hast du verstanden? Was ist dir jetzt klar?“. Dieser Punkt wurde auch auf dem Informationsschreiben optisch hervorgehoben. In der Einführungsphase sollten sich die Kinder mit ihrem Lernfortschritt auseinandersetzen und lernen ihn zu verschriftlichen. Dieser Schwerpunkt wurde gewählt, da es einfacher ist über den Wissenszuwachs zu schreiben. Dieser Aspekt ist leichter in Worte zu fassen, als die fachlichen Schwierigkeiten oder die Reflexion von Lösungswegen. Die Erwartungen und Vorgehensweise wurden anhand des Informationsschreibens ausführlich erläutert. Mittels Beispielen aus den vorangegangenen Reflexionsrunden wurde erarbeitet, wie die Aufzeichnungen im Mathejournal formuliert werden könnten. Dabei sammelten die Lernenden diverse Formulierungsvarianten an der Tafel.
1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung von Lernstrategien und der Förderung selbstgesteuerten Lernens in der Schule vor dem Hintergrund aktueller Bildungsstandards.
2 Theoretische Betrachtung des Mathejournals: Dieses Kapitel definiert das Mathejournal als Instrument des Lernens und erläutert verschiedene Konzeptvarianten wie das Reisetagebuch oder teambezogene Logbücher.
3 Was heißt selbstreguliertes Lernen?: Hier werden die theoretischen Grundlagen des selbstregulierten Lernens und die damit verbundene Kompetenzentwicklung der Schülerinnen und Schüler erörtert.
4 Beschreibung der Lerngruppe: Das Kapitel analysiert die Zusammensetzung, Arbeitsweise und Lernvoraussetzungen des untersuchten 8. Klassen-Erweiterungskurses.
5 Die Einführung des Mathejournals: Es werden didaktische Überlegungen angestellt und der konkrete Ablauf der sechs-wöchigen Einführungsphase tabellarisch und methodisch detailliert beschrieben.
6 Reflexion ausgewählter Unterrichtssequenzen: Die Reflexionsrunden und die Einführungswoche werden analysiert, wobei Erfolge sowie Schwierigkeiten einzelner Schüler bei der Verschriftlichung des Lernprozesses hervorgehoben werden.
7 Darstellung und Auswertung der Evaluationsbögen: Die Ergebnisse der anonymen Befragung der Schülerinnen und Schüler zur Nutzung und Akzeptanz des Mathejournals werden präsentiert.
8 Fazit und Ausblick auf die Weiterarbeit: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz der Einführung, einer Prognose zur weiteren Entwicklung der Lernkompetenz und Empfehlungen für die künftige Gestaltung.
Mathejournal, Lerntagebuch, selbstreguliertes Lernen, Lernstrategien, Reflexion, Mathematikunterricht, Lernkompetenz, Dokumentation, Bildungsstandards, Lernzuwachs, Evaluation, Lehrperson, Schreibauftrag, Schulkultur, Methodenkompetenz.
Die Arbeit untersucht die Einführung und Nutzung eines Mathejournals in einer 8. Klasse, um die Förderung selbstregulierten Lernens bei den Schülerinnen und Schülern zu erforschen.
Die zentralen Themen sind selbstreguliertes Lernen, die methodische Gestaltung von Lerntagebüchern, die Reflexion des eigenen Lernweges durch Schülerinnen und Schüler sowie die Rolle der Lehrkraft bei der Einführung solcher Instrumente.
Das Ziel ist festzustellen, ob das kontinuierliche Führen eines Mathejournals dazu beitragen kann, die Lernkompetenz der Lernenden zu stärken und ihnen zu helfen, ihre Lernprozesse bewusster zu gestalten.
Es handelt sich um eine pädagogische Prüfungsarbeit, die eine praktische Erprobung im Unterricht, die Analyse von Schülerergebnissen (Lerntagebucheinträge) und eine quantitative Evaluation mittels Fragebögen kombiniert.
Der Hauptteil umfasst theoretische Grundlagen, eine detaillierte Beschreibung der Lerngruppe, die Dokumentation der Einführungsphase des Mathejournals sowie eine Reflexion spezifischer Unterrichtssequenzen und die Auswertung der Schülerbefragung.
Wichtige Begriffe sind Mathejournal, selbstreguliertes Lernen, Reflexion, Lernstrategien, Lernkompetenz, Dokumentation und Evaluation.
Es dient als strukturierender Leitfaden und Orientierungshilfe für die Schülerinnen und Schüler, um ihnen den Einstieg in das ungewohnte reflektierte Schreiben zu erleichtern und die Erwartungen transparent zu machen.
Diese Strukturierungshilfen bieten klare Vorgaben für den Schreibauftrag, damit Schüler, die Schwierigkeiten haben, ihre Gedanken in Worte zu fassen, ihren Lernprozess dennoch stichpunktartig und zielgerichtet dokumentieren können.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

