Diplomarbeit, 2010
93 Seiten, Note: 2,00
1 Einleitung
2 Personalbeschaffung, -entwicklung und -freisetzung im Kontext
2.1 Personalbeschaffung
2.2 Personalentwicklung
2.3 Personalfreisetzung
3 Personalbeschaffung bei der Bundeswehr
3.1 Externe Personalbeschaffung
3.1.1 Kreiswehrersatzamt
3.1.1.1 Grundwehrdienst
3.1.1.2 Freiwilliger zusätzlicher Wehrdienst
3.1.2 Zentrum für Nachwuchsgewinnung
3.1.2.1 Die Laufbahn der Mannschaften
3.1.2.2 Die Laufbahn der Unteroffiziere ohne Portepee
3.1.2.3 Die Laufbahn der Unteroffiziere mit Portepee
3.1.3 Offizierbewerberprüfzentrale
3.2 Interne Personalbeschaffung
3.2.1 Gewinnung von freiwillig Wehrdienstleistenden
3.2.2 Gewinnung von Soldaten auf Zeit
3.2.3 Gewinnung von Berufssoldaten
4 Personalentwicklung bei der Bundeswehr
4.1 Ausprägungsrichtungen
4.2 Aus- und Weiterbildung
4.2.1 Allgemeinmilitärische Ausbildung
4.2.2 Militärfachliche Ausbildung
4.2.3 Zivilberufliche Aus- und Weiterbildung
4.2.3.1 ZAW Gesellenebene
4.2.3.2 ZAW Meisterebene (Fortbildungsstufe A)
4.2.3.3 Fachschulabschluss (Fortbildungsstufe B)
4.2.3.4 Hochschulstudium
4.3 Laufbahnwechsel
4.3.1 Die Laufbahn der Mannschaften
4.3.2 Die Laufbahn der Unteroffiziere ohne Portepee
4.3.3 Die Laufbahn der Unteroffiziere mit Portepee
4.3.3.1 Feldwebel des Truppendienstes
4.3.3.2 Feldwebel des allgemeinen Fachdienstes
4.3.4 Die Laufbahn der Offiziere
4.3.4.1 Offizier des militärfachlichen Dienstes
4.3.4.2 Offizier des Truppendienstes
4.4 Dienstverhältnis
4.5 Beförderung
5 Personalfreisetzung bei der Bundeswehr
5.1 Hintergründe
5.2 Beendigung des Dienstverhältnisses
5.2.1 Soldaten nach dem Wehrpflichtgesetz
5.2.1.1 Ablauf der Dienstzeit
5.2.1.1.1 Ablauf der festgesetzten Zeit
5.2.1.1.2 Aufhebung des Bereitschaftsdienstes
5.2.1.2 Nichterfüllung der Voraussetzungen
5.2.1.3 Befreiung vom Wehrdienst
5.2.1.4 Gefährdung der militärischen Ordnung
5.2.1.5 Entfernung aus dem Dienstverhältnis
5.2.1.6 Verlust der Eigenschaften als Deutscher
5.2.1.7 Kriegsdienstverweigerer
5.2.1.8 Dienstunfähigkeit
5.2.1.9 Besondere Härte
5.2.2 Soldaten nach dem Soldatengesetz
5.2.2.1 Ablauf der Dienstzeit
5.2.2.1.1 Ablauf der Verpflichtungszeit
5.2.2.1.2 Versetzung in den Ruhestand
5.2.2.2 Verweigerung des Diensteides
5.2.2.3 Verlust der Rechtsstellung
5.2.2.4 Entfernung aus dem Dienstverhältnis
5.2.2.5 Verlust der Eigenschaften als Deutscher
5.2.2.6 Kriegsdienstverweigerer
5.2.2.7 Dienstunfähigkeit
5.2.2.8 Besondere Härte
5.2.2.9 Disziplinarrechtliche Gründe
5.2.2.10 Eignungsübende
5.2.2.11 Nichteignung
6 Kritische Analyse der Konzepte der Bundeswehr
6.1 Personalbeschaffung
6.1.1 Externe Personalbeschaffung
6.1.2 Interne Personalbeschaffung
6.1.3 Zusammenfassung
6.2 Personalentwicklung
6.2.1 Aus- und Weiterbildung
6.2.2 Laufbahnwechsel
6.2.3 Dienstverhältnis
6.2.4 Beförderung
6.2.5 Zusammenfassung
6.3 Personalfreisetzung
6.3.1 Ablauf der festgesetzten Dienstzeit
6.3.2 Freisetzung aus disziplinarrechtlichen Gründen
7 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Diplomarbeit analysiert die Konzepte der Personalbeschaffung, Personalentwicklung sowie der Personalfreisetzung im militärischen Bereich der Bundeswehr, vergleicht diese kritisch mit Praktiken der freien Wirtschaft und untersucht dabei die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die praktische Durchführung am Beispiel der Heeresuniformträger.
3.1.1 Kreiswehrersatzamt
Die Kreiswehrersatzämter sind die Wehrersatzbehörden des Bundes. Es gibt insgesamt 52 Kreiswehrersatzämter, welche den Wehrbereichen Nord, Süd, West und Ost zugeordnet sind.
Die Ersterfassung ist die erste Maßnahme im Rahmen des Wehrpflichtgesetzes. Diese Datenerhebung hat den Zweck, den Personenkreis zu identifizieren, welcher nach dem Wehrpflichtgesetz der allgemeinen Wehrpflicht unterliegt. Diese Erfassung wird von den Meldebehörden (Einwohnermeldeämter) durchgeführt. Die Auswahl der Personen erfolgt anhand folgender Kriterien: vollendetes 17. Lebensjahr, männliches Geschlecht, Deutscher im Sinne des Grundgesetzes und ständiger Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland. Die Erhebung der Daten erfolgt in der Regel ein Jahr vor Vollendung des 18. Lebensjahres, jeweils zum Quartalsbeginn. Nach dieser Bestandsaufnahme werden die erfassten Personen mit der Bitte angeschrieben, die Daten zu prüfen und gegebenenfalls zu berichtigen.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Auswirkungen demografischer Veränderungen auf die Bundeswehr als Arbeitgeber und definiert das Ziel, Personalstrategien innerhalb der Streitkräfte kritisch zu analysieren.
2 Personalbeschaffung, -entwicklung und -freisetzung im Kontext: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundbegriffe und Definitionen von Personalbeschaffung, Personalentwicklung und Personalfreisetzung, um ein Verständnis für die Handhabung bei der Bundeswehr zu schaffen.
3 Personalbeschaffung bei der Bundeswehr: Hier werden die internen und externen Beschaffungskanäle, wie das Kreiswehrersatzamt und die Zentren für Nachwuchsgewinnung, detailliert erörtert.
4 Personalentwicklung bei der Bundeswehr: Das Kapitel widmet sich den Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Laufbahnwechseln, Dienstverhältnissen sowie Beförderungsgrundsätzen für Soldaten.
5 Personalfreisetzung bei der Bundeswehr: Hier werden die gesetzlichen Grundlagen und Beendigungsgründe von Dienstverhältnissen für Soldaten nach dem Wehrpflichtgesetz und dem Soldatengesetz dargestellt.
6 Kritische Analyse der Konzepte der Bundeswehr: Dieses Kernkapitel vergleicht die Konzepte der Bundeswehr mit denen der Wirtschaft, stellt Unterschiede fest und bewertet die Effizienz der angewandten Methoden.
7 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die notwendige Modernisierung und Umstrukturierung der Bundeswehr hin zu einer Einsatzarmee.
Bundeswehr, Personalbeschaffung, Personalentwicklung, Personalfreisetzung, Wehrpflicht, Soldatengesetz, Laufbahn, Karriere, Dienstverhältnis, Assessment-Center, Nachwuchsgewinnung, Wirtschaft, Vergleich, Berufssoldat, Aus- und Weiterbildung
Die Arbeit untersucht das Personalwesen der Bundeswehr unter besonderer Berücksichtigung der Teilbereiche Beschaffung, Entwicklung und Freisetzung.
Zentral sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für Soldaten, der Vergleich zu privatwirtschaftlichen Personalkonzepten sowie die operativen Prozesse der Personalgewinnung und -entwicklung.
Das Ziel ist die Darstellung und kritische Analyse der Personalmanagement-Konzepte der Bundeswehr, um Defizite aufzuzeigen und Optimierungspotenziale in der Struktur zu benennen.
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und den systematischen Vergleich der Konzepte der Bundeswehr mit betriebswirtschaftlichen Standards der freien Wirtschaft.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Organisationsstrukturen bei der Personalbeschaffung (z.B. KWEA), die vielfältigen Laufbahnwege und ZAW-Maßnahmen in der Personalentwicklung sowie die gesetzlich geregelten Gründe für die Beendigung von Dienstverhältnissen.
Wesentliche Begriffe sind Personalgewinnung, Bundeswehr, Soldatenlaufbahn, Soldatengesetz, Personalfreisetzung und der Vergleich zwischen staatlicher Verwaltung und privater Wirtschaft.
Während in der Wirtschaft Arbeitsgesetze gelten, basieren die Freisetzungsverfahren bei der Bundeswehr ausschließlich auf dem Wehrpflicht- und dem Soldatengesetz, da es sich um ein beamtenähnliches Dienstverhältnis handelt.
Die Arbeit greift auf den Bericht der Strukturkommission zurück, um die Notwendigkeit der Umwandlung von einer Wehrpflicht- in eine Berufsarmee als Modernisierungsprozess zu untermauern.
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