Masterarbeit, 2011
106 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Motivation und Gliederung
1.2 Vorgehensweise zur Erstellung der Arbeit
1.2.1 Überblick
1.2.2 Review Methode
1.2.2.1 Überblick
1.2.2.2 Problemformulierung
1.2.2.3 Literatursuche
1.2.2.4 Literaturauswertung
1.2.2.5 Analyse und Interpretation
1.2.2.6 Präsentation der Lösungsansätze
2 Grundkonzepte
2.1 Referenzmodellierung
2.1.1 Begriffsdefinition
2.1.2 Frühere Entwicklung
2.1.3 Aktueller Forschungsstand
2.2 Datenmodell
2.2.1 Begriffsdefinition
2.2.2 Frühere Entwicklung
2.2.3 Aktueller Forschungsstand
2.3 Referenzmodell
2.3.1 Begriffsdefinition
2.3.2 Frühere Entwicklung
2.3.3 Aktueller Forschungsstand
2.4 Referenzdatenmodell
2.4.1 Begriffsdefinition
2.4.2 Frühere Entwicklung
2.4.3 Aktueller Forschungsstand
3 Informationsgrundlage
3.1 Überblick
3.2 Methoden zur induktiven Referenzmodellerstellung
3.2.1 Überblick
3.2.2 Methoden
3.3 Formale Regeln der Referenzmodellerstellung
3.3.1 Überblick
3.3.2 Seven Process Modeling Guidelines
3.3.3 Modellierungskonventionen von Lindland et al.
3.3.4 Grundsätze ordnungsgemäßer Modellierung
3.4 Vorgehensmodelle der Referenzmodellerstellung
3.4.1 Überblick
3.4.2 Strategien
3.4.2.1 Überblick
3.4.2.2 Deduktiv
3.4.2.3 Induktiv
3.4.3 Vorgehensmodelle
3.4.3.1 Überblick
3.4.3.2 Vorgehensmodell nach Schütte
3.4.3.3 Untersuchung der Vorgehensmodelle auf die Induktive Strategie
3.5 Evaluation
3.5.1 Einführung und Vorgehensweise
3.5.2 Evaluation
3.5.2.1 Referenzdatenmodellevaluation
3.5.2.2 Evaluation der Zufallsauswahl
3.5.2.3 Zusammenfassung
4 Anforderungen
4.1 Überblick
4.2 Allgemeine Anforderungen
4.3 Spezielle Anforderungen
5 Vorgehensmodell zur Referenzdatenmodellerstellung
5.1 Überblick
5.2 Problem & Ziel definieren
5.3 Planung & Konstruktion des Referenzdatenmodellrahmens
5.4 Erstellung des Referenzdatenmodells
5.5 Evaluation & Test
5.6 Anwendung & Pflege
5.7 Zusammenfassung
6 Illustration des Vorgehensmodells
6.1 Überblick
6.2 Grundlagen
6.3 Anwendung des Vorgehensmodells
6.3.1 Vorgehensweise
6.3.2 Ausgangssituation
6.3.3 Warenein- und Warenauslagerung
6.3.3.1 Gegenstand und Problemstellung
6.3.3.2 Varianten
6.3.3.3 Datenmodell
6.3.4 Lagerbereiche
6.3.4.1 Gegenstand und Problemstellung
6.3.4.2 Varianten
6.3.4.3 Datenmodell
6.3.5 Lagerstandort
6.3.5.1 Gegenstand und Problemstellung
6.3.5.2 Varianten
6.3.5.3 Datenmodell
6.4 Ergebnis und Bewertung
7 Fazit & Ausblick
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Vorgehensmodells für die induktive Erstellung von Referenzdatenmodellen. Angesichts der Tatsache, dass sich die Literatur primär auf deduktive Ansätze konzentriert, zielt die Arbeit darauf ab, eine strukturierte, induktive Vorgehensweise zu definieren, die auf praxisnahen Daten und bestehenden Modellen aufbaut, um konfigurierbare Referenzdatenmodelle effizienter und anpassungsfähiger zu gestalten.
1.2.2.1 Überblick
Wie bereits erwähnt, wurde der erste Teil der vorliegenden Arbeit nach der Review Methode erstellt. Der Review Begriff ist breit gefächert und es existieren viele verschiedene Sichtweisen. Diese Arbeit lehnt sich an den Beitrag von Cooper an, da dieser am Verbreitetsten ist und auch in der Literatur viel Anklang und Zustimmung findet. Demnach wird ein Review durch zwei wesentliche Merkmale definiert:
Primäruntersuchungen: Die Grundlage eines Reviews sind verschiedene Primäruntersuchungen, auf denen ein Review aufgebaut wird. Diese Untersuchungen werden zu einer oder mehreren, thematisch ähnlichen, Forschungsfrage(n) durchgeführt. Im Review werden selbst keine neuen primären Ergebnisse zur Forschungsfrage vorgestellt.
Bewertung der Ergebnisse: Das Ziel eines Reviews ist, die Ergebnisse einiger ausgewählter Primäruntersuchungen zu bewerten, zusammenzufassen, zu beschreiben, zu klären oder zu integrieren. Das Review kann sich dabei auf inhaltliche, methodische, theoretische oder auch andere Eigenschaften der Primäruntersuchungen stützen.
1 Einleitung: Motivation für die Arbeit und Erläuterung der Vorgehensweise sowie der gewählten induktiven Strategie zur Entwicklung von Referenzdatenmodellen.
2 Grundkonzepte: Definition und historische Einordnung der zentralen Begriffe Referenzmodellierung, Datenmodell, Referenzmodell und Referenzdatenmodell.
3 Informationsgrundlage: Analyse bestehender Methoden, Modellierungskonventionen und Vorgehensmodelle sowie Evaluierung von Referenzdatenmodellen aus der Praxis.
4 Anforderungen: Herleitung von allgemeinen und speziellen Anforderungen, die für die Konstruktion konfigurierbarer Referenzdatenmodelle an ein Vorgehensmodell gestellt werden.
5 Vorgehensmodell zur Referenzdatenmodellerstellung: Detaillierte Darstellung des neu entwickelten Vorgehensmodells in fünf aufeinanderfolgenden Phasen inklusive der Integration von Varianten.
6 Illustration des Vorgehensmodells: Anwendung des erstellten Vorgehensmodells am Beispiel von Lagerprozessen zur Verdeutlichung der Praxistauglichkeit.
7 Fazit & Ausblick: Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse über die induktive Erstellung von Modellen und Anregungen für künftige Forschungsarbeiten.
Referenzmodellierung, Referenzdatenmodell, induktive Entwicklung, deduktive Entwicklung, Vorgehensmodell, Datenmodell, Konfigurierbarkeit, Variantenmanagement, Prozessmodellierung, Modellqualität, Wirtschaftsinformatik, Best Practice, Systemarchitektur, Prozessvariante, Modellierungskonventionen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der induktiven Entwicklung von konfigurierbaren Referenzdatenmodellen in der Wirtschaftsinformatik.
Die Schwerpunkte liegen auf der Referenzmodellierung, der Datenmodellierung, der Analyse von Vorgehensmodellen und der praktischen Anwendung von induktiven Methoden.
Das primäre Ziel ist es, eine methodische Grundlage zu schaffen, wie Referenzdatenmodelle induktiv und konfigurierbar erstellt werden können, um bestehende Lücken in der aktuellen Literatur zu schließen.
Die Arbeit nutzt die "Review Methode" nach Cooper, um den aktuellen Stand der Technik und Literatur zu analysieren, sowie eine Evaluierung von existierenden Referenzmodellen.
Nach der Etablierung theoretischer Grundlagen werden verschiedene Methoden und Vorgehensmodelle analysiert. Darauf aufbauend wird ein eigenes induktives Vorgehensmodell entwickelt und anhand von Lagerprozessen illustriert.
Wichtige Begriffe sind Referenzdatenmodell, induktive Entwicklung, Vorgehensmodell, Konfigurierbarkeit und Variantenmanagement.
Das SKO-Data Model dient als eines der Praxisbeispiele zur Evaluierung, wie ein Referenzdatenmodell induktiv aus bestehenden Modellen aufgebaut werden kann.
Sie ermöglicht es Unternehmen, ein allgemeines Modell flexibel an ihre spezifischen Bedürfnisse anzupassen, ohne jedes Mal eine Neuentwicklung von Grund auf vornehmen zu müssen.
Während deduktive Ansätze auf allgemeinen Prinzipien und Theorien basieren, nutzt die induktive Strategie praxisnahe Erfahrungen und bestehende Modelle als Ausgangspunkt.
Es strukturiert den komplexen Prozess der Modellerstellung, integriert Expertenwissen sowie Varianten und stellt somit eine direkte Anleitung für Anwender bereit.
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