Bachelorarbeit, 2012
73 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problembeschreibung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Hypothese
1.3 Vorgehensweise
2 Grundlagen
2.1 Grundlagen Private Equity und Venture Capital Investments
2.1.1 Definition Venture Capital
2.1.2 Motive und Ziele von Unternehmensgründern
2.1.2.1 Begriffsbestimmung und Definition von Startups
2.1.2.2 Startup-Phasen
2.1.2.3 Finanzierung von Startups
2.1.3 Motive und Ziele von Venture Capital Investoren
2.1.4 Investment-Prozess von Venture Capital
2.2 Grundlagen Unternehmensbewertung
2.2.1 Definition
2.2.2 Anlässe und Funktionen
2.2.3 Bewertungsverfahren im Überblick – Ein Blick in die Praxis
2.3 Grundlagen der Due Diligence
2.3.1 Die Rolle der Due Diligence
2.3.2 Begriffsbestimmung
2.3.3 Arten und Anlässe einer Due Diligence
2.3.4 Formen der Due Diligence
3 Vertiefung: Die Market Due Diligence
3.1 Begriffsbestimmung und Abgrenzung
3.2 Stellung und Ziele der MDD im Gesamtkontext einer Due Diligence
3.3 Analysegebiete
3.3.1 Verständnis des Geschäftsmodells
3.3.2 Externe Analyse
3.3.2.1 Markt- und Kundenstruktur
3.3.2.2 Informations- und Datenquellen für die Analyse
3.3.2.3 Ableitung des Marktpotenzials – Der Blick in die Zukunft
3.3.3 Interne Analyse
3.3.3.1 Marktorientierung der Strategie
3.3.3.2 Marktorientierung der Unternehmenssysteme
3.3.3.3 Marktorientierung der Marketinginstrumente
3.3.4 Zusammenfassung und Plausibilitätsprüfung der Businessplanung
4 Unternehmensbewertung bei Internetunternehmen
4.1 Arten von Internetunternehmen und –geschäftsmodellen
4.2 Ökonomische Besonderheiten von Internetunternehmen
4.3 Identifikation und Bewertung von Werttreibern bei Internetunternehmen
4.4 Ergebnis der theoretischen Arbeit: Veränderte Anforderungen an die MDD
5 Praxisvergleich
5.1 Ziele der Befragung
5.2 Vorgehensweise und Durchführung
5.3 Hypothesen
5.4 Ergebnisse
5.4.1 Überprüfung der Hypothesen
5.4.2 Anregungen durch Interviews
6 Schlussbetrachtung
6.1 Zusammenfassende Bemerkung
6.2 Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, zu untersuchen, inwieweit die ökonomischen Besonderheiten junger internetbasierter Unternehmen im Rahmen einer Market Due Diligence (MDD) berücksichtigt werden und wie diese Erkenntnisse in die Unternehmensbewertung einfließen. Dabei wird geprüft, ob existierende Due-Diligence-Ansätze den Anforderungen der "New Economy" gerecht werden.
3.3.4 Zusammenfassung und Plausibilitätsprüfung der Businessplanung
Während die Analyse des externen Umfelds einen soliden Eindruck über marktseitige Chancen und Risiken für das Unternehmen gibt, sind im Rahmen der internen Analyse unternehmensseitige Stärken und Schwächen der Kernleistungen identifiziert worden. Im Anschluss daran gilt es die Ergebnisse und Erkenntnisgewinne der beiden Analysen in einer SWOT-Analyse zu verknüpfen, um eine aussagekräftige Situationsbeurteilung für das Unternehmen abzugeben und die interne Unternehmensplanung (Businessplanung) auf ihre Plausibilität zu überprüfen. Am Ende dieser letzten Market Due Diligence Teilanalyse soll die Entscheidung für oder gegen die Investition in das Unternehmen gegeben werden können. Dabei müssen vor allem folgende Sachverhalte berücksichtigt werden:
Wie können die internen Stärken zur Ausnutzung von Chancen genutzt werden?
Wie können die Stärken zur Schwächung externer Risiken genutzt werden?
Wie können aus den internen Schwächen Chancen entstehen?
Wie kann man die Schwächen des Unternehmens vor Schaden schützen?
Werden die Schwächen und Risiken als Bedrohungspotenzial richtig eingeschätzt und in der Businessplanung berücksichtigt (Absatz-, Umsatz-, Gewinnplanung)?
Überwiegen die Stärken und Chancen oder die Schwächen und Risiken?
Als Ergebnis der SWOT Analyse sollen unternehmensexterne als auch interne Wettbewerbsvorteile und –nachteile identifiziert werden, die bei der Bewertung des Unternehmens berücksichtigt werden. Ein Wettbewerbsvorteil muss dabei die folgenden Kriterien erfüllen:
Ein für den Kunden wichtiges Leistungsmerkmal betreffen
Vom Kunden tatsächlich wahrgenommen werden
Von den Wettbewerber nicht leicht einholbar, d.h. dauerhaft sein
Anhand dieser Wettbewerbsvorteile bzw. –nachteile muss abgewogen werden, ob sich die Investition in das untersuchte Unternehmen aus strategischer Sicht (Strategic Fit) lohnt oder nicht und ob es der Erreichung der eigenen Ziele dient.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Venture Capital für die Internetwirtschaft ein und definiert die Zielsetzung sowie die Hypothese der Arbeit.
2 Grundlagen: Das Kapitel vermittelt die notwendigen theoretischen Kenntnisse zu Venture Capital, Unternehmensbewertung und dem allgemeinen Due-Diligence-Prozess.
3 Vertiefung: Die Market Due Diligence: Hier werden die spezifischen Analysegebiete der Market Due Diligence detailliert erläutert, angefangen beim Geschäftsmodell bis hin zur internen und externen Analyse.
4 Unternehmensbewertung bei Internetunternehmen: Dieses Kapitel verknüpft die ökonomischen Besonderheiten der "New Economy" mit den Anforderungen an die Unternehmensbewertung und identifiziert relevante Werttreiber.
5 Praxisvergleich: Der praktische Teil beinhaltet eine Expertenbefragung, um die theoretischen Erkenntnisse mit der tatsächlichen Durchführung von Due-Diligence-Analysen in der Venture-Capital-Branche abzugleichen.
6 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Einordnung der Ergebnisse und einem Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen ab.
Market Due Diligence, Venture Capital, Internetunternehmen, Unternehmensbewertung, Startups, Geschäftsmodellanalyse, New Economy, Werttreiber, Risikokapital, Due Diligence, Investmentprozess, Marktpotenzial, SWOT-Analyse, Performance Measurement, Managementaudit
Die Arbeit untersucht die Rolle der Market Due Diligence als Instrument zur Risiko- und Chancenbeurteilung bei Investitionen von Venture-Capital-Gesellschaften in Internetunternehmen.
Die zentralen Themen umfassen die Systematisierung des Due-Diligence-Prozesses, die spezifischen Herausforderungen bei der Bewertung von Internetgeschäftsmodellen und die Anpassung der Analyse an verschiedene Unternehmenslebensphasen.
Ziel ist es zu überprüfen, ob und wie ökonomische Besonderheiten von jungen Internetunternehmen im Rahmen einer Market Due Diligence Berücksichtigung finden und in die Unternehmensbewertung einfließen.
Der Autor nutzt eine Kombination aus einer fundierten Literaturrecherche zur theoretischen Herleitung und einer empirischen Untersuchung in Form von Experteninterviews mit Praktikern aus der Venture-Capital-Branche.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der Due Diligence, vertieft das Verständnis der Market Due Diligence, diskutiert die Besonderheiten der Internetökonomie und vergleicht diese mit den Ergebnissen der Experteninterviews.
Wichtige Begriffe sind Market Due Diligence, Venture Capital, Internetunternehmen, Unternehmensbewertung, Startups und die Identifikation von Werttreibern.
Je nach Reifegrad eines Unternehmens (z.B. Seed-Phase vs. Ausreifungsphase) variiert die Verfügbarkeit von Daten. In frühen Phasen stehen qualitative Faktoren wie das Management und die Produktidee im Vordergrund, während in späteren Phasen quantitative Kennzahlen wie Umsatz und Gewinn an Relevanz gewinnen.
Netzwerkeffekte sind kritisch, da sie das Wachstum beschleunigen können, indem ein Produkt mit steigender Nutzerzahl für jeden einzelnen Teilnehmer an Wert gewinnt. Die Market Due Diligence muss prüfen, ob eine solche "kritische Masse" erreicht werden kann.
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