Bachelorarbeit, 2012
43 Seiten, Note: 2,0
1 Problemstellung und Ziel der Arbeit
2 Begriffsdefinitionen und ihre Abgrenzung im Diskussionskontext
2.1 Controlling
2.2 Projekt und Projektcontrolling
2.3 Controlling in IT-Projekten
2.4 Pro-aktives vs. reaktives Controlling
3 Besonderheiten von IT-Projekten
3.1 Abgrenzung zu anderen Projektarten
3.2 Stellenwert von IT-Projekten in Unternehmen
3.3 Erfolgs-/Misserfolgsquoten von IT-Projekten
3.4 Etablierung von Controllingmechanismen in IT-Projekten
4 Pro-aktives Controlling in IT-Projekten: Vorteile, Möglichkeiten, Grenzen
4.1 Mögliche Lösungsansätze im pro-aktiven Controlling
4.2 Controllingzyklen und pro-aktives Verhalten
4.3 Projektphasen und ihre Controlling-Inhalte
4.3.1 Projektinitiierung (Vorprojekt- und Projektdefinitionsphase)
4.3.2 Projektdurchführung
4.3.3 Projektabschluss und Review
4.4 Controllinginstrumente der Projektphasen
4.4.1 Arbeitspaketplanung
4.4.2 Meilenstein-Trend-Analyse
4.4.3 Wirtschaftlichkeitsrechnungen
4.5 Grenzen pro-aktiven IT-Projektcontrollings
4.5.1 Rollenbild des Controllers im Unternehmen
4.5.2 Persönlichkeitsstruktur des Controllers
4.5.3 Zeitliche Ressourcen des Controllers für das jeweilige Projekt
5 Fazit und Ausblick
Diese Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten und Grenzen eines pro-aktiven IT-Projektcontrollings, um IT-Projekte trotz hoher Komplexität und Unsicherheit erfolgreicher abzuwickeln. Das primäre Ziel ist es, Lösungsansätze aufzuzeigen, wie Controlling vorausschauend und aktiv gestaltet werden kann, statt lediglich reaktiv auf Abweichungen zu reagieren.
4.2 Controllingzyklen und pro-aktives Verhalten
In einem Projekt ist es wichtig, dass Abweichungen vom eingeschlagenen Weg möglichst gering und nachvollziehbar bleiben. Vor allem, weil es immer einen Auftraggeber bzw. Kunden gibt - unabhängig davon ob intern oder extern - sollten die Ergebnisse den gesetzten und hoffentlich auch in der Projektinitiierungsphase festgelegten Erwartungen entsprechen. Dazu ist es einerseits notwendig, Maßgrößen und -werte zu definieren, andererseits bedürfen diese der Überprüfung mittels Soll-Ist-Vergleichen.
Was man nicht misst, kann man auch nicht kontrollieren und steuern - es entzieht sich einer genaueren Untersuchung und kann darüber hinaus keine Erfahrungswerte für die Zukunft liefern. Dabei lässt sich die Messung von Sachverhalten in quantitative und qualitativ messbare unterscheiden. Im Gegensatz zu dem schon in Kapitel 2.1 dargestellten Controlling-Zyklus heißt die dritte Phase nicht projektbezogener Controllingzyklen üblicherweise Steuerung statt Messung und Monitoring. Dies kennzeichnet bereits eine Besonderheit im Projektcontrolling: Bereits während des Projekts müssen Projektcontroller bzw. -manager immer wieder dazu lernen. Dazu werden i. d. R. folgende Schritte durchgeführt:
• die Projekt-Tätigkeiten werden durchgeführt,
• der Arbeitsfortschritt wird festgehalten bzw. gemessen,
• anhand dessen werden Soll-Ist-Vergleiche angestellt und
• ggf. Maßnahmen für die Korrekturen abgeleitet.
1 Problemstellung und Ziel der Arbeit: Einführung in die Relevanz von IT-Projekten, deren Erfolgsfaktoren sowie die Notwendigkeit für pro-aktive Controllingmechanismen.
2 Begriffsdefinitionen und ihre Abgrenzung im Diskussionskontext: Klärung der Kernbegriffe Controlling, Projekt und Projektcontrolling sowie Definition des pro-aktiven Ansatzes.
3 Besonderheiten von IT-Projekten: Darstellung der spezifischen Herausforderungen von IT-Projekten und deren Stellenwert in modernen Unternehmen.
4 Pro-aktives Controlling in IT-Projekten: Vorteile, Möglichkeiten, Grenzen: Detaillierte Analyse von Lösungsansätzen, Instrumenten (wie Arbeitspaketplanung und Meilenstein-Trend-Analyse) sowie organisatorischen und persönlichen Grenzen.
5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Potenziale des pro-aktiven Controllings und Handlungsempfehlungen für die Praxis.
IT-Projektcontrolling, pro-aktives Controlling, Projektmanagement, Soll-Ist-Vergleich, Controllinginstrumente, Arbeitspaketplanung, Meilenstein-Trend-Analyse, Wirtschaftlichkeitsrechnung, Projektphasen, Projektinitiierung, Projektdurchführung, Projektabschluss, Risikomanagement, Unternehmenserfolg, Kommunikation.
Die Arbeit untersucht, wie ein pro-aktives IT-Projektcontrolling dazu beitragen kann, IT-Projekte erfolgreicher zu gestalten und aufkommende Probleme frühzeitig zu bewältigen.
Zentral sind die Abgrenzung von pro-aktiven und reaktiven Methoden, die Anwendung von Controlling-Instrumenten über den gesamten Projektlebenszyklus sowie die Rolle des Controllers.
Das Ziel ist es, Lösungswege aufzuzeigen, wie durch eine vorausschauende Herangehensweise die Erfolgsquoten in IT-Projekten durch eine bessere Steuerung verbessert werden können.
Der Autor stützt sich primär auf eine fundierte Literaturanalyse sowie auf eigene praktische Erfahrungen als Projektmanager, um die theoretischen Konzepte mit der Realität zu verknüpfen.
Der Hauptteil widmet sich der konkreten Umsetzung von pro-aktivem Controlling, unterteilt in Projektphasen, spezifische Instrumente und die Auseinandersetzung mit organisatorischen oder persönlichen Grenzen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie IT-Projektcontrolling, pro-aktive Steuerung, Projektmanagement, Meilenstein-Trend-Analyse und Risikominimierung charakterisiert.
Eine pro-aktive Planung ermöglicht es, durch eine sinnvolle Strukturierung und angemessene zeitliche Dimensionierung der Pakete, während der Durchführung flexibler auf Abweichungen reagieren zu können.
Das traditionelle Bild des "Kontrolleurs" steht einem pro-aktiven Vorgehen oft im Weg; eine moderne Wahrnehmung als Berater und Steuermann ist hingegen essenziell für die Akzeptanz und den Informationsfluss.
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