Bachelorarbeit, 2010
76 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Zielformulierung
1.2 Vorgehensweise
2 Begriffsdefinition
2.1 Tourismus
3 Die Republik Südafrika
3.1 Daten und Fakten
3.2 Geschichte
3.3 Politik
3.4 Wirtschaft
4 Tourismus in Südafrika
4.1 Entwicklung des Tourismus
4.2 Touristische Angebotsstruktur in Südafrika
4.3 Tourismuspolitik
4.4 White Paper on Tourism
4.5 Tourism Black Economic Empowerment Charta
4.6 Tourismusnachfrage
5 Einfluss des Tourismus
5.1 Soziokulturelle Einflüsse des Tourismus
5.2 Technologische Einflüsse des Tourismus
5.3 Ökologische Einflüsse des Tourismus
5.4 Wirtschaftliche Einflüsse des Tourismus
5.5 Politische Einflüsse des Tourismus
6 Bewertung der touristischen Einflüsse in Südafrika
6.1 Finanzen und Devisen
6.2 Beschäftigung
6.3 Wachstum und Struktur
6.4 Abhängigkeit
6.5 Akkulturation
6.6 Konsum
6.7 Kultur und Tradition
6.8 Sozialstruktur
6.9 Umwelt
6.10 Verständigung und Politik
6.11 Ergebnis Kosten-Nutzen-Analyse
7 Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Analyse der Chancen und Risiken der touristischen Entwicklung in Südafrika, mit einem besonderen Fokus auf dem möglichen Konfliktpotenzial, um zu klären, ob die Folgekosten die Folgeerträge überwiegen.
1.1 Zielformulierung
Ziel dieser Arbeit ist es, die Chancen und Risiken der touristischen Entwicklung im Allgemeinen und im Speziellen von Südafrika zu analysieren. Hierbei soll der Fokus auf ein mögliches Konfliktpotenzial gelegt werden. Es gilt, die Frage zu klären, ob die Folgekosten des Tourismus tatsächlich die Folgeerträge überwiegen. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erzielen, muss der Tourismus jedoch gleichermaßen als soziokultureller, ökologischer und ökonomischer Faktor betrachtet und in der Gesamtheit seiner Wirkung untersucht und bewertet werden. Südafrika wurde als repräsentatives Beispiel ausgewählt, da der Tourismus des Landes in den letzten Jahren ein stetig steigendes Wachstum aufwies und das Land als touristische Destination immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Darüber hinaus besitzt Südafrika als Schwellenland noch immer charakteristische Züge eines Entwicklungslandes. Laut Kritikern wie Hamer, Nettekoven, Wood oder Maurer müssten in eben solchen Ländern die Auswirkungen der Akkulturation besonders maßgeblich und damit gut analysierbar sein.
Die persönliche Motivation der Autorin, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, ist auf wiederholte Aufenthalte in Südafrika zurückzuführen. Während dieser Aufenthalte hatte die Autorin die Chance, das Land und dessen Einwohner kennenzulernen sowie einen kleinen Ausschnitt der Entwicklung Südafrikas miterleben.
1 Einleitung: Einführung in die Bedeutung des Tourismus als Zukunftsindustrie und Darlegung der Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit.
2 Begriffsdefinition: Definition des Begriffs Tourismus und Abgrenzung zu anderen Reiseformen.
3 Die Republik Südafrika: Vorstellung von Daten, Fakten, Geschichte, Politik und der wirtschaftlichen Situation des Landes.
4 Tourismus in Südafrika: Analyse der Entwicklung, der touristischen Angebotsstruktur, der Tourismuspolitik sowie der Nachfrage in Südafrika.
5 Einfluss des Tourismus: Untersuchung der soziokulturellen, technologischen, ökologischen, wirtschaftlichen und politischen Einflüsse des Tourismus.
6 Bewertung der touristischen Einflüsse in Südafrika: Anwendung der SWOT-Analyse und einer Kosten-Nutzen-Analyse auf die verschiedenen Einflussfaktoren des Tourismus in Südafrika.
7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Tourismus in Südafrika.
Tourismus, Südafrika, Konfliktpotenzial, Kosten-Nutzen-Analyse, Tourismuspolitik, Akkulturation, Wirtschaftswachstum, Infrastruktur, Nachhaltigkeit, Soziokulturelle Einflüsse, Ökologische Einflüsse, Beschäftigung, Schwellenland, Weltmeisterschaft, Touristische Angebotsstruktur
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der touristischen Entwicklung in Südafrika und untersucht dabei systematisch die Chancen und Risiken dieser Branche.
Die zentralen Themen sind die ökonomischen, soziokulturellen, ökologischen, technologischen und politischen Auswirkungen des Tourismus im südafrikanischen Kontext.
Das Hauptziel ist es, das Konfliktpotenzial durch Tourismus in Südafrika zu beleuchten und zu klären, ob die gesellschaftlichen und ökologischen Folgekosten die wirtschaftlichen Folgeerträge überwiegen.
Die Arbeit nutzt eine Umfeldanalyse (STEEP-Analyse) zur Kategorisierung der Einflüsse sowie eine SWOT-Analyse und eine Kosten-Nutzen-Analyse zur abschließenden Bewertung.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Angebotsstruktur des Tourismus in Südafrika, beleuchtet die Rolle der staatlichen Tourismuspolitik und bewertet die verschiedenen Einflussbereiche in einer Kosten-Nutzen-Analyse.
Wesentliche Begriffe sind Tourismus, Südafrika, Nachhaltigkeit, Kosten-Nutzen-Analyse, Akkulturation und das Konfliktpotenzial durch touristisches Wachstum.
Die BEE-Charta wird als wichtiges Instrument gesehen, um benachteiligte Bevölkerungsgruppen am wirtschaftlichen Erfolg des Tourismus zu beteiligen und so Disparitäten zwischen Schwarz und Weiß abzubauen.
Die WM fungierte als globale Werbeplattform, die Infrastrukturprojekte beschleunigte, Investitionen anregte und zur nationalen Einigung sowie zur positiven Imagebildung des Landes beitrug.
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