Masterarbeit, 2010
114 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern die Globalisierungstendenzen sich auf die Gestaltung von Werbekampagnen auswirken und wie sich diese Entwicklungen am Beispiel der Fiat 500 Kampagne darstellen lassen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema und definiert die zentralen Begriffe wie Globalisierung, Werbung und Tendenz. Anschließend wird die Rolle der Kultur in der Werbung untersucht, wobei verschiedene Kulturkategorien und die Bedeutung von Sprache und Kultur beleuchtet werden.
Das dritte Kapitel widmet sich der Diskussion über die Standardisierung versus Anpassung von Werbekampagnen und analysiert die einzelnen Elemente, die für eine erfolgreiche internationale Kampagne relevant sind.
Im vierten Kapitel wird die Automobilwerbung im historischen Kontext betrachtet, wobei der Fokus auf die Entwicklung von emotionaler und informativer Werbung sowie auf das Retro-Marketing liegt.
Kapitel fünf geht detailliert auf den Fiat 500 ein und untersucht die historischen und aktuellen Werbekampagnen für dieses Modell, sowohl in Italien als auch in Deutschland.
Abschließend werden Interviews mit Experten aus der Werbebranche vorgestellt und analysiert, um einen tieferen Einblick in die aktuelle Praxis der Globalisierung und Glokalisierung in der Werbung zu gewinnen.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Schlüsselwörter Globalisierung, Werbung, Kultur, Standardisierung, Anpassung, Glokalisierung, Retro-Marketing, Fiat 500, Automobilwerbung, interkulturelle Kommunikation.
Glokalisierung folgt dem Motto „Think global, act local“. Es ist die Mischung aus einer globalen Markenstrategie und der Anpassung an lokale Kulturen und Gesetze.
Der Fiat 500 nutzt die emotionale Bindung an ein Kultprodukt der Vergangenheit, um mit modernem Design und nostalgischen Gefühlen neue Käufergruppen zu erreichen.
Beide sind Modelle zur Kulturanalyse: Der Eisberg zeigt, dass viele kulturelle Werte unsichtbar unter der Oberfläche liegen; die Zwiebel beschreibt Kultur in Schichten von Symbolen bis hin zu Grundwerten.
Die Arbeit analysiert diachron, wie sich die Werbung von rein informativen Aspekten (1957) hin zu einer starken Emotionalisierung und Lifestyle-Orientierung (2007) entwickelt hat.
Ihre Kulturkategorien (z.B. High/Low Context, Machtdistanz) werden genutzt, um zu erklären, warum Werbebotschaften in verschiedenen Ländern unterschiedlich angepasst werden müssen.
Es kann zu kulturellen Missverständnissen kommen, die große Imageeinbußen und finanzielle Verluste für die werbenden Unternehmen nach sich ziehen.
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