Diplomarbeit, 2012
147 Seiten, Note: 1,3
0. Einleitung
1. Die Erweiterung der Europäischen Union im Jahr 2004
1.1.Der Weg Polens in die Europäische Union
1.2.Stimmungsbilder zum EU-Beitritt
2. Wirtschaftslage in Deutschland 2004 - 2011
2.1.Bevölkerung / Demografische Entwicklung
2.2.Wirtschaftswachstum und -struktur
2.3.Arbeitsmarkt
2.4.Sozialversicherungssystem
3. Wirtschaftslage in Polen 2004 - 2011
3.1.Bevölkerung / Demografische Entwicklung
3.2.Wirtschaftswachstum und -struktur
3.3.Arbeitsmarkt
3.4.Sozialversicherungssystem
4. Regelungen zur Arbeitnehmerfreizügigkeit
4.1.Übergangsbestimmungen in Deutschland für polnische Bürger
4.2.Übergangsbestimmungen für deutsche Bürger in Polen
4.3.Veränderungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit seit 2004 in Deutschland und Polen
5. Arbeitnehmerfreizügigkeit in der Praxis
5.1.Erfahrungen mit der Arbeitnehmerfreizügigkeit in Großbritannien
5.2.EURES-Netzwerk als beratende Institution für Wanderarbeitnehmer
5.3.Volle Arbeitnehmerfreizügigkeit in Deutschland
6. Ausblick auf die künftige Entwicklung
6.1.Studien und Prognosen der Zuwanderung nach Deutschland
6.2.Chancen der Arbeitnehmerfreizügigkeit
6.3.Risiken der Arbeitnehmerfreizügigkeit
7. Fazit
Die Arbeit analysiert die Arbeitnehmerfreizügigkeit zwischen Deutschland und Polen nach der EU-Osterweiterung. Das Ziel ist es, die Chancen und Risiken zu identifizieren, die mit der vollständigen Öffnung der Arbeitsmärkte verbunden sind, und daraus resultierende Konsequenzen für beide Länder abzuleiten.
1.1. Der Weg Polens in die Europäische Union
Polen hat als sozialistischer Staat keine Beziehungen zur Europäischen Gemeinschaft aufbauen können. Bis Mitte der achtziger Jahre wurde die Europäische Gemeinschaft durch die polnische Regierung nicht anerkannt. Polen war verpflichtet sich den politischen Vorgaben der damaligen Sowjetunion unterzuordnen. Erst nach dem Amtsantritt des Generalsekretärs der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, hatte sich die Lage geändert. Durch seine Glasnost- und Perestroika- Politik erlaubte Gorbatschow, dass unter anderem Polen 1988 separate Verhandlungen mit der Europäischen Gemeinschaft aufnehmen konnte. Doch die ersten Versuche der Annäherung blieben erfolglos.
Im September 1989 unterzeichnete Polen das Abkommen über Handel und Wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Europäischen Wirtschafts-Gemeinschaft. Ein Monat später wurde das Protokoll zwischen dem polnischen Staat und der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl unterschrieben. Im gleichen Jahr entschieden die G7-Staaten auf dem Pariser Gipfel, dass Polen und Ungarn mit wirtschaftlichen Hilfen unterstützt werden. Das Programm PHARE (Poland and Hungary Assistance for Restructuring their Economics) wurde ins Leben gerufen und sollte beide Länder bei dem Transformationsprozess von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft und bei der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung fördern.
0. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Forschungsfrage der Arbeit dar und erläutert die Struktur sowie die methodische Herangehensweise zur Analyse der Arbeitnehmerfreizügigkeit zwischen Deutschland und Polen.
1. Die Erweiterung der Europäischen Union im Jahr 2004: Dieses Kapitel behandelt den historischen Prozess der EU-Osterweiterung und fokussiert dabei besonders auf den Beitrittsweg Polens sowie die dortige öffentliche Wahrnehmung des Beitritts.
2. Wirtschaftslage in Deutschland 2004 - 2011: Das Kapitel gibt einen Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland unter Berücksichtigung von demografischen Faktoren, Wirtschaftswachstum, Arbeitsmarktdaten und dem Sozialversicherungssystem.
3. Wirtschaftslage in Polen 2004 - 2011: Hier werden analog zu Deutschland die demografischen Entwicklungen, das Wirtschaftswachstum, die Arbeitsmarktindikatoren sowie das Sozialversicherungssystem in Polen im Untersuchungszeitraum analysiert.
4. Regelungen zur Arbeitnehmerfreizügigkeit: Dieser Abschnitt erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen der vier Grundfreiheiten der EU und die spezifischen Übergangsbestimmungen, die zwischen Deutschland und Polen vereinbart wurden.
5. Arbeitnehmerfreizügigkeit in der Praxis: Dieses Kapitel untersucht die Auswirkungen der Freizügigkeit anhand von Erfahrungen aus Großbritannien, der Rolle des EURES-Netzwerkes und ersten Beobachtungen zur vollen Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes.
6. Ausblick auf die künftige Entwicklung: Hier werden verschiedene Studien und Szenarien zur künftigen Zuwanderung nach Deutschland präsentiert sowie Chancen und Risiken der Arbeitnehmerfreizügigkeit abgewogen.
7. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt Handlungsempfehlungen für die Gestaltung der Arbeitnehmerfreizügigkeit und die künftige Arbeitsmarktpolitik.
Arbeitnehmerfreizügigkeit, EU-Osterweiterung, Polen, Deutschland, Arbeitsmarkt, Migration, Wirtschaftswachstum, EURES, Sozialversicherung, demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Übergangsbestimmungen, Arbeitslosigkeit, Integration, Beschäftigung.
Die Diplomarbeit untersucht die Auswirkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit zwischen Deutschland und Polen nach der EU-Osterweiterung im Jahr 2004.
Zentrale Themen sind die wirtschaftliche Lage in beiden Ländern zwischen 2004 und 2011, die rechtlichen Übergangsbestimmungen sowie die Chancen und Risiken der uneingeschränkten Mobilität auf dem Arbeitsmarkt.
Ziel ist es, zu identifizieren, welche positiven Potenziale und möglichen Gefahren die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit für den deutschen und polnischen Arbeitsmarkt mit sich bringt.
Die Verfasserin nutzt eine umfassende Literatur- und Datenanalyse sowie eine eigene Befragung polnischer Bürger, um das Mobilitätsverhalten und die Motivationen zu untersuchen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die detaillierte Darstellung der regulatorischen Übergangsfristen, eine Analyse der Praxisbeispiele (Großbritannien) sowie einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.
Wichtige Begriffe sind Arbeitnehmerfreizügigkeit, EU-Osterweiterung, Arbeitsmarkt, Migration, demografischer Wandel und Fachkräftemangel.
EURES wird als zentrales Beratungs- und Informationsnetzwerk beschrieben, das die Umsetzung der Freizügigkeit unterstützt und sowohl Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern bei der Vermittlung hilft.
Die Verfasserin kommt zu dem Schluss, dass die im Vorfeld der EU-Erweiterung geschürten Ängste vor einer massenhaften Zuwanderung unbegründet waren und sich der Zustrom in Grenzen hielt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

