Diplomarbeit, 2012
132 Seiten, Note: 1,0
Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Bedeutsamkeit von Nahrungsmittelpräferenzen und des Ernährungswissens auf den Gewichtsstatus von Kindern und Jugendlichen. Sie untersucht experimentell den Einfluss von nahrungsmittelassoziierten Aufmerksamkeitsprozessen auf das Essverhalten und die Entwicklung von Übergewicht.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema Übergewicht und Adipositas, insbesondere im Kindes- und Jugendalter. Es werden relevante Definitionen, Prävalenzdaten und Folgeerkrankungen dargestellt. Anschließend wird ein theoretischer Hintergrund zur Entstehung von Übergewicht und Adipositas gelegt, wobei das Zielkonfliktmodell des Essverhaltens nach Stroebe hervorgehoben wird. Der Fokus liegt auf der Rolle von Nahrungsmittelpräferenzen, deren Einfluss auf den Gewichtsstatus und methodischen Herausforderungen bei der Erfassung. Es werden implizite Einstellungen und die Bedeutung von nahrungsmittelassoziierter Aufmerksamkeit im Kontext von Präferenzen und Essverhalten untersucht. Des Weiteren wird das Ernährungswissen betrachtet und dessen Zusammenhang mit dem Gewichtsstatus.
Im Methodenkapitel wird die Stichprobe der Studie, die verwendeten Instrumente und Materialien sowie die Durchführung und statistische Auswertung vorgestellt. Die Ergebnisse werden anschließend in mehreren Abschnitten präsentiert, wobei sowohl deskriptive Statistiken als auch die Überprüfung der Hypothesen zum Ernährungswissen, Nahrungsmittelpräferenzen und nahrungsmittelassoziierter Aufmerksamkeit dargestellt werden.
Die Diskussion der Ergebnisse fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und interpretiert diese im Kontext des Forschungsstandes. Die Bedeutung und Grenzen der Studie werden kritisch reflektiert und ein Ausblick auf weitere Forschungsmöglichkeiten gegeben.
Die Arbeit fokussiert auf Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter, Nahrungsmittelpräferenzen, Ernährungswissen, implizite Einstellungen, nahrungsmittelassoziierte Aufmerksamkeit, Dot-probe-Paradigma, Essverhalten und Gewichtsstatus.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Wissen über gesunde Ernährung und dem tatsächlichen Gewichtsstatus bei Kindern und Jugendlichen, wobei auch sozioökonomische Faktoren eine Rolle spielen.
Das Dot-probe-Paradigma ist ein experimentelles Verfahren zur Messung der selektiven Aufmerksamkeit. Es zeigt, ob übergewichtige Kinder schneller auf Bilder von kalorienreichen Lebensmitteln reagieren als auf neutrale Reize.
Die Forschungsfrage lautet, ob übergewichtige Heranwachsende eine stärkere Aufmerksamkeitsauslenkung hin zu hochkalorischen Stimuli zeigen, was auf eine implizite Vorliebe hindeutet.
Implizite Einstellungen sind unbewusste Bewertungen. Die Arbeit nutzt implizite Messverfahren, da Selbstberichte über Nahrungsmittelpräferenzen oft durch soziale Erwünschtheit verfälscht werden.
Ja, die Untersuchung betrachtet, ob Jungen und Mädchen unterschiedliche Vorlieben für bestimmte Lebensmittelgruppen entwickeln und wie dies mit ihrem Ernährungswissen korreliert.
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