Masterarbeit, 2012
131 Seiten, Note: 1,0
I. Einleitung
A. Theoretischer Teil
II. Jugend und das Medium Fernsehen
II.1 Jugend und Identitätsbildung
II.2 Der Einfluss von Medien auf Identitätskonstruktion und Selbstbild
II.3 Die Kultivierungshypothese
III. Casting-Shows
III.1 DSDS und GnTm
III.1.1 DSDS
III.1.2 GnTm
III.2 Casting-Shows als Hybridgenre
III.3 Faszination Casting-Show
III.4 Rezeption von Casting-Shows von Kindern und Jugendlichen - Was Heranwachsende aus Casting-Shows lernen.
IV. Star-Kult und Schönheitswahn
IV.1 Die Bedeutung von Stars in der Lebenswelt von Jugendlichen
IV.2 Jugend und Körper, Jugend und Schönheit
V. Zwischenfazit
B. Empirischer Teil
VI. Casting-Show-Rezeption und ihr Einfluss auf Jugendliche. Eine Studie mit Osnabrücker Jugendlichen.
V.1 Methodenwahl
V.2 Beschreibung des Fragebogens
V.3 Ergebnisdarstellung
V.3.1 Soziodemographische Daten der Osnabrücker Jugendlichen
V.3.2 Allgemeine Daten zum Fernsehverhalten der Osnabrücker Jugendlichen
V.3.3 Rezeptionsgrund und Jury-Wahrnehmung
V.3.4 Berufswahl
V.3.5 Schönheitsempfinden
V.3.6 Einschätzung des Realitätsgehaltes von Castingshows
V.4 Interpretation der Ergebnisse
VII. Fazit
C. Anhang
a. Fragebogen
b. Ergebnisse der Umfrage
Diese Masterarbeit untersucht kritisch den Einfluss von Castingshows auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, was die Faszination dieser Formate ausmacht und wie Jugendliche mit den dargestellten Inhalten sowie Rollenvorbildern umgehen.
I. Einleitung
Castingshows wie Deutschland sucht den Superstar oder Germany‘s next Topmodel haben längst Einzug in unseren Alltag gehalten. Dabei wird nicht nur nach Menschen gesucht, die die verheißungsvollen Titel ,Superstars‘, ,Topmodels‘ oder ,Popstars‘ tragen dürfen, sondern ebenso Schauspieler, Magier, Musical-Darsteller, Fußballer, Tänzer, potentielle Kanzler-Kandidaten, Friseure, Mitbewohner sowie Handwerker werden mehr oder weniger regelmäßig öffentlich im Fernsehen gecastet. Casting ist fest verankert im Leben einer ganzen Generation und findet heute sogar auch in Berufswahlverfahren anstelle von Bewerbungsgesprächen statt. Selbstpräsentation scheint alles geworden zu sein. Kinder und Jugendliche verbringen viel Zeit damit Castingshows zu sehen und darüber mit ihren Freunden zu diskutieren. Wer hat am Samstag die beste ,Performance‘ abgelegt, welches Möchtegern-Model hat den Catwalk am elegantesten abgeschritten oder welcher der vermeintlichen Sangeskünstler ist denn wohl der niedlichste und welche Sängerin sieht am heißesten aus.
Dieter Bohlen und Heidi Klum sind nicht nur Juroren, sondern geben der jeweilige Castingshow durch ihre Jurorentätigkeit ein Gesicht. Hört man Deutschland sucht den Superstar assoziieren viele den Namen Dieter Bohlen, Germany‘s next Topmodel trägt sogar den Zusatz by Heidi Klum. Die Shows kommen somit generell nicht ohne Leit- und Schlüsselfiguren aus, welche als Vorbilder für Kinder und Jugendliche dienen können. Klum und Bohlen stehen allerdings regelmäßig in der Kritik mit ihren Äußerungen im TV schlechten Einfluss auf ihre Zuschauer auszuüben. Insbesondere Dieter Bohlen ist wegen seiner beleidigenden und herablassenden Bewertungen der Kandidaten bekannt.
I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz und Allgegenwärtigkeit von Castingshows ein und formuliert die zentralen Forschungsfragen sowie den Aufbau der Arbeit.
II. Jugend und das Medium Fernsehen: Hier werden theoretische Grundlagen zur Identitätsbildung, die Rolle von Medien und die Kultivierungshypothese im Kontext des jugendlichen Medienkonsums dargelegt.
III. Casting-Shows: Dieses Kapitel analysiert das Format Castingshow als Hybridgenre, beleuchtet die Mechanismen der Inszenierung und diskutiert die Anziehungskraft auf junge Rezipienten.
IV. Star-Kult und Schönheitswahn: Hier wird die Bedeutung von medialen Stars und Schönheitsidealen für die Lebenswelt und das Selbstbild von Jugendlichen erörtert.
V. Zwischenfazit: Dieses Kapitel fasst die theoretischen Ergebnisse zusammen und bereitet den Übergang zum empirischen Teil vor.
VI. Casting-Show-Rezeption und ihr Einfluss auf Jugendliche. Eine Studie mit Osnabrücker Jugendlichen.: Der empirische Teil beschreibt die methodische Vorgehensweise, die Ergebnisse der Online-Umfrage und deren Interpretation im Vergleich zu bestehenden Studien.
VII. Fazit: Das Fazit resümiert die gewonnenen Erkenntnisse über den Einfluss von Castingshows auf Jugendliche und ordnet diese in den gesellschaftlichen Kontext ein.
Castingshows, Identitätsbildung, Medienrezeption, Jugend, Fernsehkonsum, DSDS, Germany's next Topmodel, Körperwahrnehmung, Schönheitsideal, Sozialisation, Vorbilder, Stars, Inszenierung, Realitätsgehalt, Mediensozialisation
Die Arbeit untersucht kritisch den Einfluss von TV-Castingshows auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sowie deren Mediennutzung.
Die Schwerpunkte liegen auf Identitätsentwicklung, Medienrezeption, dem Star-Kult und dem Einfluss von Castingshows auf Schönheitsideale und Körperwahrnehmung.
Die zentrale Frage ist, was die Faszination an Castingshows ausmacht und inwiefern sich die dort vermittelten Werte und Rollenbilder auf die Rezipienten auswirken.
Neben einer umfangreichen Theorieanalyse führt die Autorin eine quantitative empirische Studie mittels Online-Fragebogen bei Osnabrücker Jugendlichen durch.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über Mediensozialisation und einen empirischen Teil, der die Rezeptionsgründe und Wirkungen auf das Selbstbild der Befragten analysiert.
Die wichtigsten Begriffe sind Castingshows, Identitätsbildung, Medienrezeption, Sozialisation, Körperwahrnehmung und Schönheitsideale.
Während beide Juroren polarisieren, wird Heidi Klum von vielen Jugendlichen eher als Coach und erfolgreiche Geschäftsfrau wahrgenommen, während Dieter Bohlen ambivalent als Unterhalter und Experte, aber auch als herablassend und beleidigend eingeschätzt wird.
Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass ein Einfluss von Castingshows auf die Jugendlichen deutlich vorhanden ist, insbesondere bei der Orientierung an Vorbildern, der Leistungsbereitschaft und der teils kritischen Körperwahrnehmung.
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