Bachelorarbeit, 2011
39 Seiten, Note: 1,0
Einleitung
Problemstellung und Zielsetzung
Methodik/Aufbau der Arbeit
Teil 1: Die Non-Profit-Organisation
1.1 Zum Begriff der NPO´s
1.2 Eine spezifische Problemstellung: Der Einsatz von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern
1.2.1 Hauptamtlichkeit
1.2.2 Ehrenamtlichkeit
1.2.3 Mögliche Konflikte
1.3 Das Technische Hilfswerk
Zwischenfazit (Auswirkungen bzw. Lösungsansätze bezüglich der Mitgliederstruktur von NPO im THW)
Teil 2: Die Unternehmenskultur
2.1 Begrifflichkeit und Wirkungsweise
2.2 Entstehung und Einführung - Eine Auswahl an Methoden
2.3 Unterstützende Instrumente
2.3.1 Leitbild, Mission, Vision
2.3.2 Angewandte Instrumente im THW
2.4 Das Führungsverhalten als Determinante der Unternehmenskultur
2.4.1 Rahmenbedingungen
2.4.2 Kontrolle versus Vertrauen – zwei Alternativen für die Führungsriege
Zwischenfazit (Das spezifische Führungsverhalten im THW)
Teil 3: Schlussbetrachtung: Manifestation der Zusammenhänge
Teil 4: Persönliche Erkenntnisse
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des gleichzeitigen Einsatzes von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern auf die Unternehmenskultur in Non-Profit-Organisationen, wobei das Technische Hilfswerk (THW) als Beispielorganisation dient, um Strategien für eine erfolgreiche Führung und Identifikation trotz unterschiedlicher Motivationsstrukturen aufzuzeigen.
1.2.1 Hauptamtlichkeit
Mitarbeitern dieser Kategorie wird grundsätzlich eine extrinsische Motivation unterstellt – die Notwendigkeit der Existenzsicherung. Nach Pradel (1993, S. 1) geben sie Zeit, Wissen und Arbeitskraft und erhalten als Gegenleistung die (finanziellen) Mittel zur Befriedigung der individuellen Bedürfnisse.
Dem gegenüber stehen die Tatsachen der verhältnismäßig geringen Vergütung und den außergewöhnlichen Arbeitszeiten in vielen Einsatzbereichen der NPO. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass es neben dem Anteil der extrinsischen Motivation ebenfalls einen intrinsischen geben muss. Ganz treffend zitiert Pradel Rauschenbach (1988, S. 225, Hervorhebung hinzugefügt): „Unbezahlt für andere arbeiten kann nur, wer erstens materiell gesichert ist und wer zweitens über Zeit verfügt. [...] Basis der unentgeltlichen Arbeit für andere ist die individuelle, familiäre oder sozialstaatliche Absicherung der eigenen Existenz.“
Einleitung: Es werden die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit dargelegt, die sich mit der Bedeutung der Unternehmenskultur in NPOs unter Berücksichtigung des THW als Fallbeispiel befasst.
Teil 1: Die Non-Profit-Organisation: Dieses Kapitel definiert den Begriff der NPO und beleuchtet das spezifische Spannungsfeld durch den Einsatz von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, ergänzt durch eine Vorstellung des Technischen Hilfswerks.
Teil 2: Die Unternehmenskultur: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Unternehmenskultur, ihre Entstehung sowie unterstützende Instrumente erörtert und die Bedeutung des Führungsverhaltens als entscheidende Determinante analysiert.
Teil 3: Schlussbetrachtung: Manifestation der Zusammenhänge: Die Untersuchungsergebnisse werden zusammengeführt und es wird ein resümierendes Fazit über die Bedeutung der Unternehmenskultur in NPOs gezogen.
Teil 4: Persönliche Erkenntnisse: Die Autorin reflektiert ihre eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse, die sie während der Erstellung der Arbeit über das THW und das Thema gewonnen hat.
Non-Profit-Organisation, Unternehmenskultur, Technisches Hilfswerk, Ehrenamt, Hauptamt, Führung, Identifikation, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Leitbild, Mitarbeiterführung, Organisationskultur, Vertrauen, Kontrolle, soziales Engagement.
Die Arbeit analysiert, wie sich der gleichzeitige Einsatz von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern in Non-Profit-Organisationen auf die Unternehmenskultur auswirkt.
Die zentralen Themen sind die Besonderheiten der NPO-Mitgliederstruktur, die Rolle der Unternehmenskultur bei der Mitarbeiterbindung sowie das Spannungsfeld zwischen haupt- und ehrenamtlichen Tätigkeiten.
Das primäre Ziel ist es, Auswirkungen auf die Unternehmenskultur zu identifizieren und aufzuzeigen, wie Führungskräfte diese Prozesse positiv beeinflussen können.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, die durch die Fallstudie des Technischen Hilfswerks (THW) praktisch veranschaulicht wird.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Unternehmenskultur, deren Entstehung, den notwendigen Instrumenten (wie Leitbildern) und der Rolle des Führungsverhaltens als entscheidende Determinante.
Wichtige Begriffe sind Unternehmenskultur, Non-Profit-Organisation, Ehrenamt, Führung, Identifikation und intrinsische Motivation.
Das THW dient als praxisnahes Beispiel, da es als Bundesbehörde eine für NPOs typische Struktur aus ehrenamtlichen Helfern und hauptamtlichem Personal aufweist.
Die Autorin sieht das THW als eine Organisation im Wandel, die zwar Kulturelemente geschaffen hat, sich aber noch in der Umsetzungs- und Festigungsphase befindet.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass ein "Vertrauens-Kontroll-Mix" die beste Lösung für NPOs darstellt, wobei der Fokus stark auf Vertrauen liegen sollte, um intrinsisch motivierte Ehrenamtliche nicht zu demotivieren.
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