Bachelorarbeit, 2012
86 Seiten, Note: 1,0
1. Hinführung
2. Resilienz
2.1. Definition
2.2. Verwandte Begriffe und Konzepte
2.2.1. Salutogenese
2.2.2. Hardiness
2.2.3. Coping
2.3. Ergebnisse der Resilienzforschung
2.3.1. Das Risiko- und Schutzfaktorenkonzept
2.3.2. Wirkprozesse und Mechanismen
2.3.3 Resilienzmodelle
2.3.4. Resilienzfaktoren
2.4. Resilienzkonzept und Soziale Arbeit: Einfluss und Bedeutung
3. Theoretische Grundlagen des Selbstwertes
3.1. Definitorische Annäherung an den Selbstwertbegriff
3.1.1. Selbst und Selbstkonzepte
3.1.2. Selbstwert und Selbstwertgefühl
3.2. Strukturelle Aspekte des Selbstwertes
3.2.1. Strukturelle Konzeptionen
3.2.2. Globaler und bereichsspezifischer Selbstwert
3.2.3. Stabilität und Variabilität
3.2.4. Die Säulen des Selbstwertgefühls
3.3. Selbstwertdynamik
3.3.1. Selbstwert im Lebenslauf
3.3.2. Selbstwertmotiv und Konsistenz
3.4. Einflussfaktoren
3.4.3. Soziale Aspekte
3.3.4. Quellen und Bedrohungen
3.3.5. Selbstwertdienliches Verhalten
4. Korrelate des Selbstwertes
4.1. Soziale Integrität und Selbstwert
4.2. Partnerschaftliche Beziehung und Selbstwert
4.3. Beruf, sozioökonomischer Status und Selbstwert
4.4. Physische Beeinträchtigungen und Selbstwert
4.5. Psychische Störungen und Selbstwert
5. Funktionen des Selbstwertes
5.1. Selbstwert als Glücksfaktor
5.2. Selbstwert als Copingressource
5.3. Selbstwert als Resilienzfaktor
6. Förderung des Selbstwertgefühls?
6.1. Hoher Selbstwert als „Must-Have“ der Resilienz?
6.2. Das Interesse der Sozialen Arbeit an der Förderung eines positiven Selbstwertes
6.3. Bedarf an spezifischen Methoden und Konzepten
6.4. Die Eignung der Sozialen Arbeit
7. Zusammenfassende Betrachtung, offene Fragen und Empfehlungen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung des Selbstwertgefühls als erlernbaren Resilienzfaktor im Erwachsenenalter und erörtert, inwiefern ein Bedarf für die Soziale Arbeit besteht, spezifische Konzepte zu dessen Förderung zu etablieren, um die Widerstandsfähigkeit der Klientel gegenüber Lebenskrisen zu stärken.
2.1. Definition
„Resilienz“ leitet sich vom Englischen Wort „resilience“ (Widerstandsfähigkeit, Elastizität, Belastbarkeit) ab. Seinen Ursprung findet der Begriff in der Physik, wo er einen Werkstoff definiert, der die Fähigkeit besitzt sich verformen zu lassen, im Anschluss aber in der Lage ist, in seine ursprüngliche Form zurückzufinden.
Eine allgemeingültige Definition von „Resilienz“ liegt bis zum heutigen Tage nicht vor. Vielmehr lässt sich in der Literatur eine Vielzahl von Definitionen finden, die, je nachdem welche Kriterien für den Maßstab von Resilienz verwendet werden, unterschiedlich ausfallen. Manche Definitionen beziehen sich ausschließlich auf externale Kriterien (z.B. soziales Umfeld, Eltern-Kind-Beziehung, Status etc.) zur Beschreibung der Resilienz, andere beziehen internale Kriterien (innere Befindlichkeiten wie beispielsweise Intelligenz, Interessen, Selbstbild etc.) mit ein. So definieren Masten und Reed Resilienz als: „Good adaption under extenuating circumstances. From a developmental perspective, meeting age-salient developmental tasks in spite of serious threats to development“, und beziehen sich dabei eher auf die externalen Kriterien. Die anerkannte Definition von Wustmann bezeichnet Resilienz als „...die psychische Widerstandsfähigkeit gegenüber biologischen, psychologischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken…“.
1. Hinführung: Einführung in die Thematik der Lebensbewältigung, Resilienz und der zentralen Rolle des Selbstwertgefühls.
2. Resilienz: Umfassender Überblick über das Konzept der Resilienz, verwandte Begriffe, Forschungsmodelle sowie die Relevanz für die Soziale Arbeit.
3. Theoretische Grundlagen des Selbstwertes: Definition, Struktur, Dynamik und Einflussfaktoren des Selbstwertes in der aktuellen Forschung.
4. Korrelate des Selbstwertes: Analyse des Zusammenhangs von Selbstwert mit sozialen, beruflichen und physischen Faktoren sowie psychischen Störungen.
5. Funktionen des Selbstwertes: Untersuchung der Rollen des Selbstwertes als Glücksfaktor, Coping-Ressource und Resilienzfaktor.
6. Förderung des Selbstwertgefühls?: Diskussion über die Notwendigkeit und Eignung der Sozialen Arbeit bei der Förderung eines positiven Selbstwertes bei Erwachsenen.
7. Zusammenfassende Betrachtung, offene Fragen und Empfehlungen: Fazit der Arbeit mit Ausblick auf konzeptionelle Umsetzungen in der Praxis.
Resilienz, Selbstwert, Selbstwertgefühl, Soziale Arbeit, Lebensbewältigung, Schutzfaktoren, Coping, Salutogenese, Psychische Gesundheit, Selbstkonzept, Resilienzförderung, Ressourcenorientierung, Selbstwirksamkeit, Persönlichkeitsentwicklung, Psychosoziale Risiken.
Die Thesis untersucht, wie ein positives Selbstwertgefühl als elementarer Resilienzfaktor dazu beitragen kann, Menschen im Erwachsenenalter widerstandsfähiger gegenüber Lebenskrisen zu machen, und welche Rolle die Soziale Arbeit dabei spielt.
Die Arbeit verknüpft die Resilienzforschung mit der Selbstwertforschung. Dabei werden Grundlagen, Funktionen, Korrelate des Selbstwertes sowie spezifische Anforderungen an die professionelle Soziale Arbeit thematisiert.
Ziel ist es zu klären, ob der Selbstwert eine erlernbare Resilienzressource darstellt und ob ein Bedarf an spezifischen Methoden innerhalb der Sozialen Arbeit besteht, um diesen bei Erwachsenen gezielt zu fördern.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die eine Literaturanalyse der aktuellen Resilienz- und Selbstwertforschung durchführt, um daraus Implikationen für die sozialpädagogische Praxis abzuleiten.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Selbstwertdynamik, die Darstellung verschiedener Korrelate (z.B. Soziale Integrität, Beruf, Gesundheit) und eine kritische Auseinandersetzung mit der Förderung des Selbstwertgefühls durch die Soziale Arbeit.
Zu den zentralen Begriffen zählen Resilienz, Selbstwert, Coping, Soziale Arbeit, Lebensbewältigung und Ressourcenorientierung.
Die Arbeit arbeitet heraus, dass der Selbstwert massiv durch soziale Rückmeldungen, das soziale Umfeld und soziale Vergleiche geformt wird, wobei eine stabile Selbstakzeptanz als schützende Basis dient.
Die Autorin argumentiert, dass eine stabile Selbstakzeptanz robuster gegenüber Selbstwertbedrohungen ist als eine rein leistungs- oder anerkennungsorientierte Selbstwertschätzung, die anfälliger für externe Schwankungen ist.
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