Bachelorarbeit, 2012
40 Seiten, Note: 2,3
1. Problemstellung
2. Neuer Innovationsansatz der Open Innovation
2.1. Innovationen und Innovationsprozesse
2.2. Der Paradigmenwechsel: Von Closed- zu Open Innovation
2.3. Definition der Open Innovation
2.4. Mögliche Kooperationspartner zur Implementierung von Open Innovation
3. Der Einbezug von Universitäten in den Innovationsprozess
3.1. Die Entwicklung von “Research University” zu “Entrepreneurial University”
3.2. Determinanten und Motivation der Industrie und Universitäten
3.3. Resultate aus Kooperation zwischen Universitäten und der Industrie
3.3.1. Die Unterstützung der Forschung und die kooperative Forschung
3.3.2. Wissenstransfer
3.3.3. Technologietransfer
3.4. Probleme und Lösungsansätze
4. Zusammenfassung und Schlussfolgerung
Diese Arbeit befasst sich mit der Transformation von Hochschulen von klassischen Lehr- und Forschungsinstitutionen zu einem zentralen Motor wirtschaftlicher Entwicklung durch den Einbezug in moderne Open-Innovation-Prozesse. Dabei wird untersucht, welche Beweggründe Industrie und Universitäten für eine Kooperation haben und welche institutionellen und kulturellen Barrieren dabei überwunden werden müssen.
3.1. Die Entwicklung von “Research University” zu “Entrepreneurial University”
In den 1980ern fanden radikale Änderungen bezüglich der Wissensentwicklung und Entwicklungen in den Universitäten selbst statt. Laut Etzkowitz fand die “second academic revolution” statt, was daraus resultierte, dass nun aufstrebende, unternehmerische Universitäten die wirtschaftliche Entwicklung als zusätzliche Funktion integriert haben. Die sogenannte dritte Mission beinhaltet die Aktivitäten in Relation zur Erzeugung, Verwendung und abschließender Auswertung außerhalb des akademischen Umfelds, des Wissens und die für Universitäten zur Verfügung stehenden Fähigkeiten. Als Ergebnis daraus resultiert, dass die zuvor isolierten, institutionellen Sphären nun ineinander greifen und einen Zuwachs von einer neuen Art der Wissensübertragung und der Universitäten selbst ermöglichen, welches die akademischen, wirtschaftlichen und sozialen Zwecke so zusammenbringt, dass es kompatibler erscheint. Da nun eine neue Art von Universität stark aufstrebt, wurde für diese in der Literatur noch kein eindeutiger Begriff definiert. Man spricht von “services universities” oder “entrepreneurial universities”.
1. Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert den durch internationalen Wettbewerbsdruck und steigende Entwicklungskosten verursachten Bedarf an Open Innovation und führt in die zentrale Rolle der Universitäten als externe Wissensquellen ein.
2. Neuer Innovationsansatz der Open Innovation: Hier wird der theoretische Wandel vom traditionellen Closed-Innovation-Modell zum Open-Innovation-Paradigma beschrieben und es werden notwendige Akteure für den Innovationserfolg identifiziert.
3. Der Einbezug von Universitäten in den Innovationsprozess: Dieser Hauptteil analysiert die Evolution zur unternehmerischen Universität, die Motive für Kooperationen sowie die spezifischen Transferkanäle wie Wissens- und Technologietransfer unter Einbeziehung des Triple-Helix-Konzepts.
4. Zusammenfassung und Schlussfolgerung: Das Abschlusskapitel resümiert die Arbeit und betont, dass trotz kultureller und institutioneller Barrieren die Kollaboration als lohnenswerter Bestandteil eines modernen Innovationssystems bewertet werden muss.
Open Innovation, Universität, Industrie, Forschung und Entwicklung, Entrepreneurial University, Wissenstransfer, Technologietransfer, Innovationsmanagement, Triple Helix, Innovationsprozess, Forschungskooperation, Wettbewerbsfähigkeit, Wissensgesellschaft, Forschungsstrategie, Kollaboration.
Die Arbeit untersucht, wie Universitäten in den Innovationsprozess von Unternehmen eingebunden werden und wie sie sich dabei von reinen Bildungseinrichtungen zu Akteuren der wirtschaftlichen Entwicklung wandeln.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Paradigmenwechsel zu Open Innovation, den Motiven für Kooperationen zwischen Industrie und Wissenschaft sowie der Rolle des Wissenstransfers.
Das Ziel ist es, den Wandel von "Research Universities" zu "Entrepreneurial Universities" aufzuzeigen und zu klären, warum Firmen trotz der offenen Verfügbarkeit von Ergebnissen in solche Kooperationen investieren.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung empirischer Studien zum Wissens- und Technologietransfer basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Open Innovation und eine detaillierte Analyse der Interaktionsmechanismen zwischen Universitäten und der Industrie.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Open Innovation, Entrepreneurial University, Wissenstransfer, Technologietransfer und das Triple-Helix-Modell.
Während ersteres primär auf schnelles Einkommen und Problemlösungen ausgerichtet ist, agiert zweiteres direkt im Kontext laufender Forschungsprojekte, um den Zugang zu neuem Wissen und Forschungsmaterialien zu sichern.
Die These postuliert, dass die systematische Interaktion zwischen Universität, Industrie und Regierung der Schlüssel zur Förderung von Innovationen in einer wissensorientierten Gesellschaft ist.
Kulturelle Barrieren entstehen oft durch unterschiedliche Zielsetzungen: Universitäten streben nach wissenschaftlichem Erkenntnisgewinn, während die Industrie primär an schnellen, profitablen Markteinführungen interessiert ist.
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