Magisterarbeit, 2010
112 Seiten, Note: 1,3
1. ZIELE UND PROBLEMSTELLUNG
2. DER DEUTSCHE RACKETLON VERBAND E.V.
2.1 Die Sportart Racketlon
2.1.1 Die Geschichte der Sportart Racketlon
2.1.2 Regeln
2.2 Die „Fédération Internationale de Racketlon“
3. SPORTMARKETING
3.1 Der allgemeine Marketingbegriff
3.2 Der Sportmarketingbegriff
3.3 Der Professionalisierungsdruck im Sportmarketing
4. DER STRATEGISCHE MARKETING MANAGEMENT PROZESS – DIE MARKETING MANAGEMENT METHODE IM SPORTMARKETING
4.1 Analysephase
4.2 Strategiephase
4.3 Gestaltungsphase
4.4 Realisierungsphase
4.5 Kontrollphase
5. DIE STRATEGISCHE SITUATIONSANALYSE IM SPORTMARKETING
5.1 Externe Analyse
5.1.1 Umfeldanalyse
5.1.2 Marktanalyse
5.1.2.1 Marktbestimmung und Konsumentenanalyse
5.1.2.3 Die Konkurrenzanalyse
5.2 Interne Analyse
5.2.1 Organisations- und Entscheidungsstruktur
5.2.2 Mitglieder
5.2.3 Leistungsangebot
5.2.4 Finanzen
5.2.5 Öffentlichkeitsarbeit
5.2.6 Infrastruktur
5.2.7 Image
5.5 Strategische Analyse
5.5.1 Die Chancen – Risiken – Analyse
5.5.2 Die Stärken-Schwächen-Analyse
5.5.3 Die SWOT-Analyse
5.5.4 Die Lebenszyklusanalyse
5.5.5 Die Portfolioanalyse
6. FALLSTUDIE: DIE STRATEGISCHE SITUATIONSANALYSE DES DEUTSCHEN RACKETLON VERBANDES
6.1 Umfeldanalyse
6.1.1 Makroumfeld
6.1.2 Mikroumfeld
6.2 Marktanalyse
6.2.1 Marktbestimmung und Konsumentenanalyse
6.2.2 Konkurrenzanalyse
6.3 Interne Analyse
6.3.1 Organisations- und Entscheidungsstruktur
6.3.2 Mitglieder
6.3.3 Leistungsangebot
6.3.5 Finanzen
6.3.6 Öffentlichkeitsarbeit
6.3.7 Infrastruktur
6.3.8 Image
6.4 Chancen – Risiken – Analyse
6.4.1 Ökonomisches Umfeld
6.4.2 Soziokulturelles Umfeld
6.4.3 Ökologisches Umfeld
6.4.4 Technologisches Umfeld
6.4.5 Politisches und rechtliches Umfeld
6.4.6 Sportliches Umfeld
6.5 Die Stärken – Schwächen – Analyse
6.5.1 Organisations- und Entscheidungsstruktur
6.5.1.1 Interne Kommunikation
6.5.1.2 Die Jugendarbeit
6.5.1.3 Marketing Organisation
6.5.2 Mitglieder
6.5.2.1 Mitgliederzufriedenheit
6.5.2.2 Mitgliederwerbung
6.5.3 Leistungsangebot
6.5.3.1 Die Sportart Racketlon
6.5.3.2 Das Eventpotential der Sportart Racketlon
6.5.4 Finanzen
6.5.5 Öffentlichkeitsarbeit
6.5.5.1 Verbandsmedien
6.5.5.2 Medienkontakte und Medieninteresse
6.5.6 Infrastruktur
6.5.7 Image
6.5.7.1 Das Image der Sportart Racketlon
6.5.7.2 Das Image des Deutschen Racketlon Verbandes
6.6 SWOT-Analyse
7. DISKUSSION UND AUSBLICK
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, den Deutschen Racketlon Verband e.V. bei der Entwicklung professioneller Verbandsstrukturen durch die Anwendung einer strategischen Situationsanalyse zu unterstützen. Dabei wird untersucht, wie sich die Organisation in ihrem aktuellen Marktumfeld positionieren kann, welche Chancen und Risiken sich durch Umfeldbedingungen ergeben und welche internen Stärken und Schwächen für die zukünftige Strategieplanung maßgeblich sind.
2.1.1 Die Geschichte der Sportart Racketlon
Kommt man auf die Geschichte der Sportart Racketlon zu sprechen, so muss man auch stets den Namen von Fred Perry erwähnen. „Der britisch-jüdische Sportler gewann dreimal in Folge die All England Championchips von Wimbledon (1934, 1935 und 1936) und avancierte in den 1930er Jahren zu einem der populärsten Spieler des internationalen Tennis. Seinen Einstand in den Profi Sport fand Fred Perry über das Tischtennis, wobei er 1929 Gewinner der Weltmeisterschaft wurde.“2 Er war somit der erste Spieler, der in zwei unterschiedlichen Rückschlagsportarten Erfolge auf höchstem Niveau feierte und damit seine Vielseitigkeit unter Beweis stellte. Racketlon in seiner heutigen Form hat seinen Ursprung in den skandinavischen Ländern. Mitte der 80er Jahre wurde der Sport in Finnland entwickelt, wo 1986 auch die ersten finnischen Meisterschaften ausgetragen wurden.3 Auf diesen Ursprung weist auch Mullamaa (2002) hin: „The origins of racketlon can be traced back to Finland in the mid Eighties, where four people representing each of the four racket federations got together to form a game they called mailapelit - i.e. "racket games".” Parallel gewann Racketlon aber auch in den Nachbarländern wie z.B. Schweden unter dem Namen "racket championships" (schwedisch: racketmästerskap), immer mehr Anhänger. 2001 wurde in Göteborg das erste internationale Racketlonturnier ausgetragen. 2002 wurde der internationale Racketlonverband „Fédération Internationale de Racketlon (FIR)“ gegründet. Dem Weltverband gehören mittlerweile 264 nationale Verbände an. Durch die Gründung des Weltverbandes hat sich Racketlon zu einem „ernsthaften“ Sport, mit Verbandsstrukturen als Fundament für ein weiteres gesundes Wachstum, entwickelt.
1. ZIELE UND PROBLEMSTELLUNG: Definition der Ausgangslage des DRaV und Festlegung der Forschungsfragen zur strategischen Situationsanalyse.
2. DER DEUTSCHE RACKETLON VERBAND E.V.: Vorstellung der historischen Entwicklung, der Regeln der Sportart sowie der internationalen Einbindung in die FIR.
3. SPORTMARKETING: Theoretische Herleitung des allgemeinen Marketingbegriffs und dessen spezifische Anwendung und Bedeutung für den Sportbereich.
4. DER STRATEGISCHE MARKETING MANAGEMENT PROZESS – DIE MARKETING MANAGEMENT METHODE IM SPORTMARKETING: Erläuterung der fünf Phasen des Marketing-Management-Prozesses von der Analyse bis zur Kontrolle.
5. DIE STRATEGISCHE SITUATIONSANALYSE IM SPORTMARKETING: Detaillierte Darstellung der Instrumente zur externen Umfeldanalyse und internen Betriebsanalyse.
6. FALLSTUDIE: DIE STRATEGISCHE SITUATIONSANALYSE DES DEUTSCHEN RACKETLON VERBANDES: Praktische Anwendung der theoretischen Analysemodelle auf den DRaV inklusive Stärken-Schwächen-Profil und SWOT-Matrix.
7. DISKUSSION UND AUSBLICK: Reflexion der Analyseergebnisse und Ausblick auf zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten des Verbandes.
Sportmarketing, Racketlon, Deutscher Racketlon Verband, Strategische Situationsanalyse, SWOT-Analyse, Verbandsmanagement, Marketing-Management-Prozess, Marktanalyse, Umfeldanalyse, Organisationsstruktur, Sponsoring, Sportverband, Sportevent, Portfolioanalyse, Leistungsangebot
Die Arbeit befasst sich mit der Durchführung einer strategischen Situationsanalyse für den jungen Deutschen Racketlon Verband e.V., um dessen Ausgangslage im Sportmarkt zu bestimmen und Grundlagen für eine zukünftige Professionalisierung zu schaffen.
Die zentralen Themenfelder sind die theoretischen Grundlagen des Sportmarketings, die spezifischen Anforderungen an die Situationsanalyse von Sportverbänden und die praktische Fallstudie des Racketlonsports.
Das primäre Ziel ist es, durch eine detaillierte externe und interne Analyse die Chancen, Risiken, Stärken und Schwächen des DRaV zu ermitteln, um daraus Schwerpunkte für ein zukünftiges professionelles Verbandsmanagement abzuleiten.
Es wird eine explorative Methode genutzt, die auf einer umfangreichen Literaturrecherche, Internetrecherchen sowie einer schriftlichen Befragung der Vorstandsmitglieder des DRaV basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des Marketings und deren Übertragung auf den Sport, die Erläuterung spezifischer Analyseinstrumente und deren detaillierte Anwendung auf den Racketlon-Verband.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Sportmarketing, strategische Situationsanalyse, Verbandsmanagement, SWOT-Analyse und die spezifischen Besonderheiten des Racketlons als Sportart.
Der Trend zum "Variety Seeking" ist ein entscheidendes Potenzial für den DRaV, da Sportler aus den vier etablierten Rückschlagsportarten Racketlon als reizvolle und abwechslungsreiche neue Herausforderung wahrnehmen.
Die begrenzte finanzielle Ausstattung schränkt die operativen Möglichkeiten des DRaV stark ein, weshalb eine strategische Neuausrichtung des Sponsoring-Portfolios und eine effizientere Marketingorganisation als kritische Erfolgsfaktoren identifiziert wurden.
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