Magisterarbeit, 2011
113 Seiten, Note: 1,1
Diese Magisterarbeit untersucht die Entwicklung der Shareholder Value Debatte in Deutschland von 1989 bis 2009. Sie analysiert die Verwendung des Begriffs Shareholder Value in den Medien Capital, Manager Magazin und Wirtschaftswoche und untersucht, wie sich die Debatte im Laufe der Zeit verändert hat.
Das erste Kapitel bietet eine Einleitung in das Thema und stellt die Forschungsfrage, die Methodik, den Forschungsstand und die These der Arbeit vor. Das zweite Kapitel beleuchtet die historische Genese des Shareholder Value Konzepts in den USA. Das dritte Kapitel analysiert die Shareholder Value Debatte in den Medien Capital, Manager Magazin und Wirtschaftswoche zwischen 1989 und 2009. Es betrachtet die Debatte in drei Phasen: 1989 bis 1995, 1996 bis 2000 und 2001 bis 2009. Dieses Kapitel untersucht, wie die Debatte über Shareholder Value in diesen drei Phasen verlief, welche Argumente für und gegen das Prinzip vorgebracht wurden und welche Folgen die Debatte für die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft hatte.
Die zentralen Schlüsselwörter der Arbeit sind Shareholder Value, Globalisierung, Unternehmensführung, Medienanalyse, Deutschland, USA, Investoren, Manager, Wirtschaft, Gesellschaft, Ethik, Kapitalismus, Finanzmärkte, Medienrezeption, Debatte.
Es bezeichnet ein Konzept der Unternehmensführung, das die Maximierung des Aktionärsnutzens (Aktienkurs und Dividende) in das Zentrum aller Entscheidungen stellt.
Die Debatte begann Ende der 1980er Jahre und erreichte ihren Höhepunkt Ende der 1990er Jahre im Zuge der Globalisierung und der Öffnung der Finanzmärkte.
Die Arbeit argumentiert, dass es kein passiver Übernahmeprozess war, sondern ein kreativer Aushandlungsprozess, bei dem deutsche Unternehmen versuchten, eigene Wege zwischen Tradition und neuem Kapitalismus zu finden.
Nach dem Platzen der Dotcom-Blase und Bilanzskandalen gab es eine Abkehr von extremen Shareholder-Konzepten hin zu mehr Ethik und einer Rückbesinnung auf langfristige Strategien.
Magazine wie Capital oder Manager Magazin fungierten als Plattformen für die Wirtschaftselite, um neue Konzepte zu diskutieren, zu legitimieren oder zu kritisieren.
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