Magisterarbeit, 2003
169 Seiten, Note: 1,7
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
1. Einleitung
1.1 Thema und Ziel der Arbeit
1.2 Wissenschaftliche Methode
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen: Persuasive Kommunikation
2.1 Kommunikationswissenschaftlicher Ansatz
2.1.1 Medienorientierte Kommunikationsforschung
2.1.2 Publikumsorientierte Kommunikationsforschung
2.2 Persuasive Kommunikation
2.2.1 Einstellungen und Überzeugungen
2.2.2 Einstellungsänderung / Lerntheorien
2.2.3 Reaktanz
2.3 Variablen der persuasiven Kommunikation
2.3.1 Der Kommunikator
2.3.2 Der Rezipient
2.3.3 Das Medium
2.3.4 Die Botschaft
2.4 Befundermittlung
3. Persuasive Kommunikation in der Praxis
3.1 Kommunikationsinstrumente des Marketing
3.1.1 Werbung
3.1.2 Public Relations
3.1.3 Product Placement
3.2 Propaganda
3.2.1 Der Propagandabegriff
3.2.2 Propaganda und Persuasion
3.2.3 Struktur und Funktion von Propaganda
3.2.4 Propaganda, Werbung und PR
3.2.5 Arten der Propaganda
3.2.6 Propaganda durch Unterhaltung
3.2.7 Film als Propagandamedium
3.3 Befundermittlung
4. Product Placement im Spielfilm
4.1 Geschichte
4.2 Arten von Product Placement
4.2.1 Art der Informationsübermittlung
4.2.2 Art des Placement-Objektes
4.2.3 Grad der Programmintegration
4.2.4 Replacement
4.3 Schleichwerbung
4.4 Variablen der persuasiven Kommunikation
4.4.1 Der Kommunikator
4.4.2 Die Botschaft
4.4.3 Das Medium
4.4.4 Der Rezipient
4.5 Einstellungsänderung durch Product Placement
4.6 Befundermittlung
5. Zusammenarbeit von Pentagon und Hollywood
5.1 Organisation der Kooperationspartner
5.1.1 Pentagon
5.1.2 Hollywood
5.1.3 Organisation der Zusammenarbeit
5.2 Geschichte der Zusammenarbeit
5.3 Motive des Pentagon
5.3.1 Image
5.3.2 Rekrutierung
5.3.3 Truppenmoral
5.3.4 Information
5.3.5 Militär als Mittel der Konfliktlösung
5.4 Motive und Vorteile Hollywoods
5.4.1 Kostenersparnis
5.4.2 Realitätsnähe
5.5 Nachteile für Hollywood
5.5.1 Einflußnahme auf Drehbücher
5.5.2 Langwierige Verhandlungen
5.6 Filmbeispiele
5.6.1 Beispiele für Unterstützungen und Drehbuchänderungen
5.6.2 Beispiele für Ablehnungen mit Begründung
5.7 Kritik an der Zusammenarbeit
5.8 Befundermittlung
6. Military Placement als Instrument persuasiver Kommunikation
6.1 Die Besonderheiten des Military Placement
6.1.1 Grad der Integration
6.1.2 Objekt des Placement
6.1.3 Ziele des Military Placement
6.2 Variablen im Military Placement
6.2.1 Der Kommunikator
6.2.2 Die Botschaft
6.2.3 Das Medium
6.2.4 Der Rezipient
6.2.5 Einstellungsänderung durch Military Placement
6.3 PR-Aspekte des Military Placement
6.3.1 Einordnung Military Placement
6.3.2 PR Maßnahmen
6.3.3 Sonstige Maßnahmen in der Entertainment Industrie
6.4 Propaganda-Aspekte des Military Placement
6.4.1 Strukturanalyse nach Merten
6.4.2 Art der Propaganda
6.5 Befundermittlung
7. Schlußbetrachtung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Phänomen der Zusammenarbeit zwischen dem US-Pentagon und der Hollywood-Filmindustrie. Ziel ist es, die Qualität und Intensität dieser Kooperation zu explorieren und zu klären, ob die dabei entstandenen Filme als Träger von Propaganda fungieren oder als Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit zu klassifizieren sind.
Die Besonderheiten des Military Placement
In Kapitel 4 wurden die grundlegenden Merkmale des Product Placement im Spielfilm vorgestellt. Dabei zeigten sich mehrere Kriterien, nach denen die Plazierungen klassifiziert werden können. An dieser Stelle sollen zunächst der Grad der Integration sowie die Art des plazierten Objektes im besonderen Fall des Military Placement untersucht werden. Anschließend steht die Zielsetzung des Produkt Placement im Mittelpunkt des Interesses. Dabei soll geklärt werden, ob die im vorigen Kapitel aufgeführten Motive des Pentagon mit Hilfe dieses Kommunikationsinstrumentes erreicht werden können.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Zusammenarbeit zwischen Pentagon und Hollywood ein und erläutert die gewählte phänomenologisch-hermeneutische Forschungsmethode.
2. Theoretische Grundlagen: Persuasive Kommunikation: Hier werden die kommunikationswissenschaftlichen Basismodelle, wie die Lasswell-Formel und verschiedene Lerntheorien, zur Erklärung von Einstellungsänderungen dargelegt.
3. Persuasive Kommunikation in der Praxis: Dieses Kapitel differenziert Marketinginstrumente wie Werbung und PR von Propaganda und stellt Mertens Strukturmodell vor.
4. Product Placement im Spielfilm: Eine detaillierte Untersuchung der verschiedenen Arten und Wirkungsmechanismen des klassischen Product Placements im filmischen Kontext.
5. Zusammenarbeit von Pentagon und Hollywood: Der Praxisteil beleuchtet die historischen Wurzeln, Organisationsstrukturen und Motive der Kooperation beider Partner.
6. Military Placement als Instrument persuasiver Kommunikation: Die Zusammenführung der theoretischen Ergebnisse mit der militärischen Praxis, inklusive einer strukturellen Analyse nach Merten.
7. Schlußbetrachtung und Ausblick: Fazit zur symbiotischen Beziehung zwischen Militär und Film sowie ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung durch digitale Technologien.
Pentagon, Hollywood, Military Placement, Product Placement, Propaganda, Public Relations, Persuasive Kommunikation, Spielfilm, Imagebildung, Rekrutierung, Einstellungsänderung, US-Streitkräfte, Unterhaltungsindustrie, Militainment, Medienwirkung
Die Arbeit analysiert die systematische Zusammenarbeit zwischen dem US-Militär (Pentagon) und der Hollywood-Filmindustrie bei der Produktion von Spielfilmen.
Die zentralen Themen umfassen die persuasive Kommunikation, Public Relations, Product Placement und die theoretischen Konzepte hinter Propaganda.
Das Ziel ist es, die Art der Zusammenarbeit zu explorieren und zu bestimmen, ob militärische Placements in Spielfilmen als legitime Öffentlichkeitsarbeit oder als Form der Propaganda anzusehen sind.
Die Arbeit nutzt eine phänomenologisch-hermeneutische Vorgehensweise in Kombination mit Deskription, um dieses komplexe und explorative Forschungsfeld ganzheitlich zu erschließen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Kommunikationswissenschaft und einen umfangreichen Praxisteil, der die Kooperation mit dem Militär sowie deren Wirkungsweisen detailliert prüft.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Military Placement, Propaganda, Public Relations, Imagebildung und Rekrutierung.
Es ist eine Form der kostenlosen Unterstützung durch das Militär, bei der Berater Drehbücher prüfen und Korrekturen vorschlagen, um eine positive Darstellung des Militärs sicherzustellen.
Der Film dient als Referenz, da er klassisches Image Placement betreibt, nachweislich Rekrutierungszahlen steigerte und alle Merkmale einer erfolgreichen militärischen Öffentlichkeitsarbeit vereint.
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