Magisterarbeit, 2003
169 Seiten, Note: 1,7
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
Die Arbeit befasst sich mit der Zusammenarbeit zwischen dem Pentagon und Hollywood und analysiert das Phänomen des "Military Placement" im Kontext persuasiver Kommunikation. Die Arbeit untersucht die Motivlage beider Seiten und beleuchtet die Auswirkungen dieser Kooperation auf die Medienlandschaft und die öffentliche Wahrnehmung von Krieg und Militär.
Die Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein und erläutert die Zielsetzung sowie die wissenschaftliche Methode. Kapitel 2 beleuchtet die theoretischen Grundlagen persuasiver Kommunikation, einschließlich der verschiedenen Ansätze und Modelle. Kapitel 3 untersucht die verschiedenen Kommunikationsinstrumente des Marketing, darunter Werbung, Public Relations und Product Placement, sowie den Begriff der Propaganda und deren verschiedene Formen.
Kapitel 4 betrachtet das Phänomen des Product Placement im Spielfilm, seine Geschichte, Arten und Variablen. Kapitel 5 analysiert die Zusammenarbeit von Pentagon und Hollywood, die Motive beider Seiten und die Auswirkungen auf die Filmlandschaft. Schließlich beleuchtet Kapitel 6 das "Military Placement" als Instrument persuasiver Kommunikation und untersucht seine PR- und Propaganda-Aspekte.
Military Placement, Pentagon, Hollywood, Propaganda, Persuasive Kommunikation, Product Placement, Öffentlichkeitsarbeit, Medienwirkungsforschung, Medienrezeption, Einstellungen, Überzeugungen, Krieg, Militär, Entertainment Industrie, Rezeptionstheorie, Film
Es handelt sich um die Zusammenarbeit zwischen dem US-Verteidigungsministerium (Pentagon) und Filmproduzenten, bei der militärische Ausrüstung und Personal für Dreharbeiten zur Verfügung gestellt werden.
Die Hauptziele sind Imagesteigerung, Nachwuchsrekrutierung, Hebung der Truppenmoral und die Darstellung des Militärs als effektives Mittel der Konfliktlösung.
Aus wirtschaftlichen Gründen: Die Bereitstellung von Kampfjets, Panzern oder Flugzeugträgern durch das Militär spart enorme Produktionskosten und erhöht die Realitätsnähe der Filme.
Die Arbeit untersucht kritisch, ob die gezielte Einflussnahme auf Drehbücher zur positiven Darstellung des Militärs die Kriterien für Propaganda erfüllt oder als Public Relations einzustufen ist.
Das Pentagon unterhält eigene Abteilungen für Filmkooperation. Unterstützung wird oft nur gewährt, wenn das Drehbuch den Anforderungen des Militärs entspricht, was häufig zu inhaltlichen Änderungen führt.
Ja, das Buch analysiert Filmbeispiele, bei denen das Pentagon eine Zusammenarbeit abgelehnt hat, weil die Darstellung des Militärs als zu negativ oder historisch unkorrekt empfunden wurde.
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