Bachelorarbeit, 2011
41 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit analysiert die ökonomischen Wechselwirkungen einzelner Akteure in sozialen Netzwerken, wie beispielsweise Facebook, Myspace oder Youtube. Sie untersucht die Strategien, die „Social Media“-Plattformen anwenden, um ihre Nutzerzahlen zu maximieren und ihre Marktposition zu stärken. Die Analyse stützt sich auf mikroökonomische Modelle der Netzwerkökonomie und Spieltheorie.
Dieses Kapitel führt die Thematik der „Social Media“ ein und beleuchtet deren rasante Entwicklung. Es stellt die ökonomische Frage nach den Ursachen für den Erfolg von „Social Media“-Plattformen wie Facebook und Twitter.
Dieses Kapitel analysiert die Nutzung direkter Netzwerkeffekte im Zusammenhang mit „Social Media“. Es beschreibt das Modell von Rohlfs (1974) und untersucht die Nachfrage nach „Social Media“ anhand der Aversion der Nutzer gegenüber verschiedenen Plattform-Charakteristika.
Dieses Kapitel untersucht die bilateralen Netzwerkeffekte von „Social Media“. Es stellt die Besonderheit des Zweiseitigen Marktes heraus, bei dem sowohl Nutzer als auch Werbetreibende einen Nutzen aus der Plattform ziehen.
Die Arbeit konzentriert sich auf die ökonomischen Aspekte der „Social Media“-Entwicklung. Sie untersucht die strategische Nutzung von direkten und bilateralen Netzwerkeffekten, die Rolle der Nutzergruppen, die Einflussfaktoren auf die Plattformwahl und die Interaktion zwischen Nutzer- und Werbemarkt. Wichtige Themen sind die Preisgestaltung von „Social Media“-Plattformen, die Finanzierungsmodelle und die Bedeutung von Marktkonzentration.
Man unterscheidet direkte Effekte (Nutzen steigt mit der Anzahl anderer Nutzer) und bilaterale Effekte (Wechselwirkung zwischen Nutzern und Werbetreibenden).
Die Finanzierung erfolgt primär über Werbeeinnahmen in einem zweiseitigen Markt, bei dem die Nutzerdaten die Basis für zielgerichtete Werbung bilden.
Aufgrund starker Netzwerkeffekte neigen Nutzer dazu, die Plattform zu wählen, auf der bereits die meisten anderen sind, was oft zu einer "Winner-takes-it-all"-Dynamik führt.
Ein Markt, auf dem eine Plattform zwei verschiedene Gruppen (z.B. User und Werbekunden) zusammenbringt, die sich gegenseitig beeinflussen.
Sie hilft zu verstehen, wie Plattformen im Wettbewerb strategische Entscheidungen treffen, um Nutzer von Konkurrenten abzuwerben oder an sich zu binden.
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