Bachelorarbeit, 2011
112 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Aufbau der Thesis
2 E-Learning
2.1 Ein Beispiel zu Beginn
2.2 Potenziale von E-Learning
2.3 Grenzen von E-Learning
2.4 E-Learning an der HAW Hamburg
2.4.1 Lernmanagementsystem Moodle
2.4.2 Status quo und Ausblicke
2.5 Konzeption des interaktiven E-Learning-Moduls
2.5.1 Lerntheoretische Grundlagen
2.5.2 Zielgruppenanalyse
2.5.3 Lernziele
2.5.4 Lerninhalte und Lernmethoden
2.6 Umsetzung des interaktiven E-Learning-Moduls
2.6.1 Auswahl des Autorentools
2.6.2 Programmoberfläche von eXeLearning
2.6.3 Gestaltung
3 Feuerwehrschutzanzüge
3.1 Mensch und Klima
3.1.1 Wärmehaushalt des Körpers
3.1.2 Leistungsfähigkeit des Menschen
3.1.3 Wechselwirkungen zwischen Körper, Klima und Kleidung
3.2 Feuerwehrkleidung
3.3 Feuerwehrschutzanzüge
3.3.1 Anforderungen an Feuerwehrschutzanzüge
3.3.2 Problematik bei der Auswahl geeigneter Feuerwehrschutzanzüge
3.4 Normen und Richtlinien
3.5 Prüfmethoden
3.5.1 Wärmedurchgang – Strahlung und Flammen
3.5.2 Thermo-Man – Beflammungstest (Flashover)
3.6 Verwendete Materialien für Feuerwehrschutzanzüge
3.6.1 Oberstoff
3.6.2 Nässesperre
3.6.3 Thermoisolation
3.7 Maßnahmen zur Verbesserung von Feuerwehrschutzanzügen
3.7.1 Schutzwirkung
3.7.2 Tragekomfort
3.7.3 Haltbarkeit – Wirtschaftlichkeit
4 Zusammenfassung und Ausblick
Ziel der Bachelorthesis ist die Entwicklung und Konzeption eines interaktiven E-Learning-Moduls für die Lernplattform EMIL der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, um den Einsatz moderner Lernmedien in der akademischen Lehre zu fördern. Die Forschungsarbeit untersucht dabei die technische Umsetzung, didaktische Aufbereitung und die spezifischen Anforderungen an Schutzausrüstung für Feuerwehrleute.
3.6 Verwendete Materialien für Feuerwehrschutzanzüge
Ein Feuerwehrschutzanzug besteht aus mehreren Schichten, die alle eine bestimmte Funktion erfüllen:
- Der Oberstoff ist feuerfest und weist eine hohe mechanische Beständigkeit auf.
- Die Nässesperre verhindert das Eindringen von Flüssigkeiten und ermöglicht den Wasserdampftransport von innen nach außen.
- Die Thermoisolationsschicht verhindert einen zu hohen Hitzetransfer. Ein hautfreundliches Innenfutter schützt die Thermoschicht vor mechanischem Abrieb.
Nun gibt es verschiedene Ausführungsmöglichkeiten, wobei jede ihre eigenen Vor und Nachteile besitzt. Ein 2-Lagen-Laminat beispielsweise, bei dem Oberstoff und Nässesperre rasterpunktförmig miteinander verschweißt sind und das Isolationsfutter lose eingenäht ist, zeichnet sich u. a. durch sein geringes Gewicht, eine gute Atmungsaktivität und die geringe Wasseraufnahme des Oberstoffs aus. Jedoch müssen alle Nähte mit einem speziellen Nahtversiegelungsband wasserdicht verarbeitet werden, was den Anzug steifer und teurer werden lässt. Bei einem 3-Lagen-Laminat sind alle Schichten miteinander verbunden, wodurch das Material sehr strapazierfähig ist. Auch bei dieser Verarbeitungsvariante müssen alle Nähte mit einem Band versiegelt werden. Außerdem wird die Atmungsaktivität beeinträchtigt und der Verbund ist steifer als das 2-Lagen-Laminat. Das sogenannte Insertlaminat (vgl. Abbildung 14), bei dem die Nässesperre lose zwischen Obermaterial und Innenfutter eingenäht wird, ist weich und bietet eine zusätzliche thermische Isolation durch den Lufteinschluss zwischen den Lagen. Die höhere Wasseraufnahme des Oberstoffs macht jedoch eine regelmäßige Imprägnierung (z. B. mit HYDROB FC) notwendig.
Nachfolgend werden die einzelnen Lagen des Schutzanzuges näher beschrieben.
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Bedeutung von E-Learning an Hochschulen und formuliert das Ziel der Arbeit, ein interaktives Lernmodul zur Schutzkleidung der Feuerwehr zu entwickeln.
2 E-Learning: Dieses Kapitel behandelt die Potenziale und Grenzen von E-Learning sowie die konkrete Konzeption und Umsetzung mittels Moodle und eXeLearning an der HAW Hamburg.
3 Feuerwehrschutzanzüge: Dieser Hauptteil analysiert die physiologischen Anforderungen an den Menschen, Normen, Prüfmethoden und Materialien für Feuerwehrschutzkleidung sowie technische Optimierungsmaßnahmen.
4 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit evaluiert die erreichten Projektziele und betont die Relevanz des entwickelten Moduls als Basis für zukünftige E-Learning-Angebote im Studiengang.
E-Learning, Feuerwehrschutzanzüge, HAW Hamburg, Moodle, eXeLearning, Didaktik, Bekleidungsphysiologie, Wärmeregulierung, Schutzkleidung, Normen, PSA, Tragekomfort, Interaktivität, Technische Textilien, Blended Learning.
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Konzeption und praktischen Entwicklung eines interaktiven E-Learning-Moduls für den Studiengang „Bekleidung – Technik und Management“ an der HAW Hamburg.
Die zentralen Felder sind die didaktische Gestaltung von E-Learning, die Anwendung von Autorentools sowie die fachspezifischen Grundlagen der Feuerwehrschutzkleidung.
Das primäre Ziel ist es, den Einsatz von E-Learning-Medien an der HAW Hamburg durch ein praxisnahes Beispiel zum Thema Feuerwehrschutzanzüge voranzutreiben.
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Normenrecherche sowie der didaktischen Konzeption und technischen Umsetzung eines interaktiven Lernmoduls.
Der Hauptteil erarbeitet die theoretischen Grundlagen des E-Learnings sowie die komplexe Fachmaterie der Schutzkleidung, einschließlich Klimaphysiologie und relevanter Prüfmethoden.
Wesentliche Begriffe sind E-Learning, Feuerwehrschutzanzüge, Didaktik, PSA (Persönliche Schutzausrüstung) und interaktive Lernmedien.
Der Thermo-Man-Test verwendet eine lebensgroße, mit Sensoren ausgestattete Testpuppe unter realistischen Flashover-Bedingungen, um das Ausmaß potenzieller Brandverletzungen vorauszuberechnen.
Das Tool eXeLearning wurde aufgrund seiner einfachen Bedienbarkeit und der Fähigkeit gewählt, interaktive Lerneinheiten für Lernmanagementsysteme wie EMIL flexibel und plattformunabhängig zu exportieren.
Sie ist grundlegend, da Feuerwehrschutzanzüge einen Kompromiss zwischen notwendiger Wärme- und Flammenisolation bei gleichzeitigem Feuchtigkeitstransport für den Tragekomfort bieten müssen.
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