Bachelorarbeit, 2012
42 Seiten, Note: 1,0
Die Bachelorarbeit untersucht Jean-Jacques Rousseaus Auseinandersetzung mit dem Widerspruch zwischen der gesellschaftlichen Existenz des modernen Menschen und seiner natürlichen Anlagen. Das Werk zeichnet die Entstehung des Übels und der Entfremdung des Menschen nach Rousseaus Theorie nach und beleuchtet die Diskrepanz zwischen dem "homme" und dem "citoyen" als mögliche Lösungen.
Die Einleitung stellt den historischen und gesellschaftlichen Kontext von Rousseaus Werk vor. Sie beleuchtet die Kritik am „Ancien Régime“ und die Bedeutung der Aufklärung für die Entstehung der modernen Zeit.
Kapitel II rekonstruiert die Entstehung des Übels aus der Sicht Rousseaus, indem es den Naturzustand als Stadium der ursprünglichen Güte und den Gesellschaftszustand als Stadium der Selbstentfremdung beschreibt. Es werden die Gründe für den fatalen Widerspruch zwischen Mensch und Gesellschaft sowie die Bedingungen für die Entfremdung des Menschen beleuchtet.
Kapitel III präsentiert zwei Ansätze zur Lösung des gesellschaftlichen Widerspruchs: den Bürger im Staat der Tugend und den humanen Menschen in der entarteten Gesellschaft. Hier werden die Konzepte von "homme" und "citoyen" näher beleuchtet und ihre Bedeutung für die pädagogische Praxis diskutiert.
Die Arbeit befasst sich mit zentralen Themen wie Rousseaus Zivilisationskritik, der Entstehung der Ungleichheit, dem Naturzustand, dem Gesellschaftszustand, der Selbstentfremdung, der Diskrepanz zwischen Mensch und Bürger, der Pädagogik, der Erziehung und der Kritik am Fortschrittsoptimismus der Aufklärung. Weitere wichtige Begriffe sind "homme", "citoyen", "Diskur über die Ungleichheit", "Der Gesellschaftsvertrag" und "Emil oder über die Erziehung".
Er kritisierte die sozialen Spannungen, die Willkürherrschaft und die korrupten Strukturen, die zur Entfremdung des Menschen führten.
Der Mensch (homme) folgt seiner natürlichen Bestimmung, während der Bürger (citoyen) ein politisches Wesen in einem tugendhaften Staat ist.
Ein hypothetisches Stadium ursprünglicher Güte und Freiheit, das durch den Eintritt in die Gesellschaft verloren ging.
Es entwirft ein pädagogisches Konzept zur Bewahrung der menschlichen Natur in einer entarteten Gesellschaft.
Weil er künstliche Bedürfnisse und soziale Ungleichheit schafft, die den Menschen von seinem wahren Wesen entfernen.
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