Bachelorarbeit, 2010
58 Seiten, Note: 1.8
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Struktur der Arbeit
2 Grundlagen des Performance Measurements
2.1 Controlling Konzeptionen
2.2 Traditionelle Kennzahlensysteme
2.3 Performance Measurement Konzeptionen
3 Innovation
3.1 Charakterisierung und Begriffsbestimmung
3.2 Innovationsmangement
4 Innovation Performance Measurement
4.1 Innovation als immaterielle Investition
4.2 Problemefelder bei der Messung von Innovationen
4.3 Auswahl der Indikatoren
4.4 Theoretische Ansätze
4.4.1 Ansatz Bösch
4.4.2 Ansatz Möller & Janssen
4.4.3 Ansatz Godener & Söderquist
4.5 Vergleich der Ansätze
5 Umsetzung in der Unternehmenspraxis
5.1 Einführung
5.2 Lucent Value Creation Framework
6 Fazit
6.1 Kritische Würdigung
6.2 Ausblick
Die Arbeit verknüpft die Ansätze des Controllings und des Innovationsmanagements, um das Forschungsgebiet des Innovation Performance Measurement (IPM) systematisch zu analysieren und Konzeptionen für die Praxis zu bewerten.
4.2 Problemefelder bei der Messung von Innovationen
In der Literatur findet man eine Vielzahl von Konzeptionen die eine effiziente und effektive Messung der Innovationsleistung eines Unternehmens gewährleisten sollen. Im Wesentlichen lassen sich vier Kernprobleme bei der Messung abgrenzen (Kerssens-van Drongelen & Cook, 1997, S. 352; Hausschildt & Salomo, 2007, S. 501)
• Was soll mit einer Messung erreicht werden (Messziele)?
• Was liegt der Messung zugrunde (Messkritierien)?
• Wie soll gemessen werden (Messmethodik)?
• Wer soll messen (Messträger)?
Abgeleitet aus den beschriebenen Controlling Konzeptionen und den Ausführungen eines betrieblichen Innovationsmanagements lässt sich als grundlegende Ziele einer Messung die Planung, Koordination und Steuerung von Innovationsaktivitäten nennen. Hierbei soll eine kritische Evaluierung der eingesetzten Ressourcen in Form von Mitarbeitern, Kapital oder Sachmittel erfolgen. Aus der Messung können somit Entscheidungen über den möglichen Abbruch oder Fortführung einer Innovationstätigkeit erfolgen. Godener (2004) aggregiert weiterhin vier verhaltensbeeinflussende Ziele, z.B. Messung als Evaluationsgrundlage für Beförderungen, die jedoch im Rahmen seiner Konzeption später detailliert beschrieben werden sollen.
1 Einleitung: Hinführung zum Thema Innovation und Problematik der Erfolgsmessung sowie Erläuterung der Zielsetzung und Struktur der Arbeit.
2 Grundlagen des Performance Measurements: Erörterung allgemeiner Controlling-Konzepte und traditioneller Kennzahlensysteme im historischen Kontext.
3 Innovation: Definition und Charakterisierung von Innovationen sowie Einordnung des Innovationsmanagements im betrieblichen Kontext.
4 Innovation Performance Measurement: Detaillierte Analyse von IPM-Herausforderungen und Vorstellung dreier theoretischer Konzeptionen.
5 Umsetzung in der Unternehmenspraxis: Darstellung und kritische Reflexion des Lucent Value Creation Frameworks als Praxisbeispiel.
6 Fazit: Kritische Würdigung der Analyseergebnisse und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der Innovationsmessung.
Innovation Performance Measurement, Innovationsmanagement, Controlling, Kennzahlensysteme, Balanced Scorecard, Innovationsleistung, Lucent Value Creation Framework, Forschungs- und Entwicklung, Performance Measurement, Innovationsprozess, Strategisches Management, Innovationsmessung, immaterielle Investition, Projektportfolio, Effizienz und Effektivität.
Die Arbeit untersucht das Forschungsfeld des Innovation Performance Measurement (IPM), welches Methoden zur Messung und Steuerung von Innovationsaktivitäten in Unternehmen bereitstellt.
Zentral sind die Verknüpfung von Controlling-Ansätzen mit Innovationsmanagement, die Auswahl geeigneter Indikatoren und die Bewertung theoretischer sowie praxisorientierter Messkonzepte.
Ziel ist es, die konzeptionellen Problemfelder innerhalb des IPM zu analysieren, bestehende theoretische Ansätze vergleichend gegenüberzustellen und deren Praxistauglichkeit zu bewerten.
Die Arbeit nutzt einen explorativen Ansatz, kombiniert mit Literaturanalysen zur Herleitung von Vergleichsrahmen sowie eine Einzelfallanalyse für das Praxisbeispiel.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Innovation, den Problemfeldern bei deren Messung, der Analyse dreier spezifischer IPM-Modelle und der Vorstellung des Lucent Value Creation Frameworks.
Innovation Performance Measurement, Controlling, Innovationsmanagement, Performance Measurement Systeme und Kennzahlen.
Innovationen sind oft immateriell, langwierig und mit hohem Risiko behaftet, was die Zuordnung von Kosten und Nutzen sowie die isolierte Bewertung in Verbundprojekten erschwert.
Es handelt sich um ein praxisorientiertes Portfolio-Modell, das sowohl quantitative als auch qualitative Attribute nutzt, um F&E-Projekte mit der Unternehmensstrategie abzustimmen.
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