Examensarbeit, 2011
45 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Fachwissenschaftliche Vorüberlegungen
2.1 Zur Begründung der Auswahl des Themas „Los jóvenes y su vida diaria“
2.2 Didaktisch-methodische und pädagogisch-psychologische Entscheidungen
2.2.1 Förderung funktionaler kommunikativer Kompetenzen
2.2.2 Zur Begründung der Auswahl der Förderung funktionaler kommunikativer Kompetenzen unterstützt durch die Handlungsorientierung
2.2.3 „Simulation Globale“ – Simulationen und Rollenspiel von authentischen Situationen als Förderung des interkulturellen kommunikativen Spanischunterrichts
2.3 Rahmenbedingungen
2.3.1 Zusammensetzung der Klasse und Vorbildung
2.3.2 Motivation und Arbeitsweise der Schüler
2.3.3 Räumliche Voraussetzungen
3 Unterrichtspraktische Umsetzung: Vorbereitung und Verlauf
3.1 Stunden 1 und 2: ¡A Jacky le gusta …! ¡A Jacky no le gusta …!
3.1.1 Vor- und Nachstruktur
3.1.2 Auswahl und Begrenzung der Lerninhalte
3.1.3 Ablaufstruktur der Lerninhalte
3.1.4 Methodisch-didaktische Analyse
3.2 Stunden 3 und 4: ¡Te interesa visitar Barcelona!
3.2.1 Vor- und Nachstruktur
3.2.2 Auswahl und Begrenzung der Lerninhalte
3.2.3 Ablaufstruktur der Lerninhalte
3.2.4 Methodisch-didaktische Analyse
3.3 Stunden 5 und 6: ¡Jacky está hablando por teléfono con su amiga colombiana!
3.3.1 Vor- und Nachstruktur
3.3.2 Auswahl und Begrenzung der Lerninhalte
3.3.3 Ablaufstruktur der Lerninhalte
3.3.4 Methodisch-didaktische Analyse
3.4 Stunden 7 und 8: ¿Qué me pongo?
3.4.1 Vor- und Nachstruktur
3.4.2 Auswahl und Begrenzung der Lerninhalte
3.4.3 Ablaufstruktur der Lerninhalte
3.4.4 Methodisch-didaktische Analyse
3.5 Stunden 9 und 10: angeleitete Rollenspiele
3.5.1 Vor- und Nachstruktur-Organisation und Verlauf des Rollenspiels
3.5.2 Ablaufstruktur der Lerninhalte
3.5.3 Methodisch-didaktische Analyse
4 Schlussbetrachtung: Reflexion der Einheit zum Thema „Los jovenes y su vida diaria“
Das zentrale Anliegen dieser Unterrichtseinheit ist die Förderung der funktionalen kommunikativen Kompetenz von Schülern des Technischen Gymnasiums, indem sie dazu befähigt werden, ihr vorhandenes Wissen anhand authentischer, lebensnaher Szenarien anzuwenden und weiterzuentwickeln. Die Forschungsfrage untersucht, wie durch handlungsorientierte Methoden wie die "Simulation Globale" die Motivation und der kommunikative Einsatz im Spanischunterricht gesteigert werden können, wenn die Lernenden die Sprache bisher primär als rein systematisches Lernen morphosyntaktischer Strukturen wahrgenommen haben.
1 Einleitung
Die kommunikative Sprachkompetenz im Fremdsprachenunterricht gewann in den letzten Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung. In den Siebzigerjahren hat die so genannte kommunikative Wende die Tür zu neuen audiolingualen und audiovisuellen kommunikativen Methoden aufgestoßen, die solche Unterrichtsmethoden, die ihren Schwerpunkt auf Übersetzung und Grammatik legten, nach und nach ersetzten. Die Frage, die ich mir nach der oben genannten Aussage und dem vergangenen Schuljahr stelle, lautet: „Wie können die Spanisch-Lehrkräfte Lernende am Technischen Gymnasium zu einer Optimierung ihres kommunikativen Einsatzes im Unterricht führen, wenn ihre Schüler das Lernen einer neuen Fremdsprache immer noch als das systematische Lernen morphosyntaktischer Elemente wie z. B. das Auswendiglernen von Vokabeln und Verben ohne kommunikativen Kontext sehen und nicht als eine Zusammensetzung sprachlicher/linguistischer und kommunikativer Fertigkeiten wahrnehmen?“
Zentrales Anliegen der im Rahmen der vorliegenden Arbeit konzipierten Unterrichtseinheit ist es, Ausübung, Festigung und Weiterentwicklung der vorhandenen kommunikativen Kompetenzen der Schüler der Klasse 12 b/c anhand realer Situationen ihres täglichen Lebens als europäische Jugendliche zu erreichen. Solche Situationen sind beispielsweise Kontakt zu anderen europäischen Austauschschülern aufnehmen, über Heimat in einer Fremdsprache sprechen, informelle Telefonate in einer Fremdsprache durchführen oder nur im Ausland Kleidung einkaufen. Die Übung oben genannter Fertigkeiten in jeder Unterrichtsstunde mit bestimmten authentischen, simulierten kommunikativen Szenarien des realen Lebens dient dazu, dass die Schüler am Ende der Unterrichtseinheit ein sprachliches Endprodukt gemäß der Methode der Simulation globale – der Simulation einer realen kommunikativen Handlung – anfertigen und abschließend präsentieren können.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der kommunikativen Sprachkompetenz und formuliert die Forschungsfrage hinsichtlich der Optimierung des kommunikativen Einsatzes am Technischen Gymnasium.
2 Fachwissenschaftliche Vorüberlegungen: Dieses Kapitel begründet die Themenwahl, erläutert die didaktisch-methodischen Entscheidungen sowie die Rahmenbedingungen der Lerngruppe und führt in die Methode der "Simulation Globale" ein.
3 Unterrichtspraktische Umsetzung: Vorbereitung und Verlauf: Dieser Abschnitt beschreibt detailliert die Planung, Durchführung und methodische Analyse der verschiedenen Unterrichtssequenzen, die vom Thema der persönlichen Vorlieben bis hin zu angeleiteten Rollenspielen reichen.
4 Schlussbetrachtung: Reflexion der Einheit zum Thema „Los jovenes y su vida diaria“: Das Fazit reflektiert die Wirksamkeit der gewählten Methode, bewertet die Entwicklung der Schüler im Dokumentationszeitraum und gibt Ausblicke auf zukünftige Optimierungsmöglichkeiten.
Spanischunterricht, funktionale kommunikative Kompetenz, Handlungsorientierung, Simulation Globale, technisches Gymnasium, authentische Kommunikation, Lernerautonomie, Rollenspiel, Sprachmittlung, Interkulturalität, Fremdsprachendidaktik, Unterrichtsplanung, Sprechmotivation, mündliche Interaktion, Alltagssituationen.
Die Dokumentation befasst sich mit der Planung und Umsetzung einer Unterrichtseinheit im Fach Spanisch, die darauf abzielt, die kommunikative Kompetenz von Schülern am Technischen Gymnasium durch handlungsorientierte Szenarien zu fördern.
Die zentralen Themen drehen sich um den Alltag von Jugendlichen ("Los jóvenes y su vida diaria"), einschließlich Hobbys, Vorlieben, Reisen, persönlicher Meinungsäußerung, Telefonaten und Kleidungskauf.
Das Ziel ist die Optimierung des kommunikativen Einsatzes im Unterricht, um die Sprache als Werkzeug für reale Situationen und nicht nur als rein theoretisches System zu begreifen.
Die Arbeit basiert auf der Methode der "Simulation Globale" sowie einem handlungsorientierten Ansatz, der durch eine funktionale Programmierung ("Programación funcional") strukturiert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in fünf Doppelstundenblöcke, die jeweils spezifische Sprachstrukturen (wie "me gusta", Gerundium, "ponerse") durch Kontextualisierung, selektives Leseverstehen und produktive Schlussaufgaben ("tareas finales") vermitteln.
Wichtige Schlüsselwörter sind unter anderem Handlungsorientierung, Simulation Globale, kommunikative Kompetenz, Lernerautonomie und Interkulturalität.
Eine besondere Herausforderung war das Leistungsgefälle in der heterogenen Klasse und die Tatsache, dass viele Schüler das Fach Spanisch nur als Pflichtfach betrachteten und Schwierigkeiten mit freiem Sprechen hatten.
Die Simulation wurde über mehrere Stunden hinweg als roter Faden genutzt, wobei authentische Situationen (z.B. Telefonate, Einkäufe) in Rollenspielen simuliert wurden, um die Schüler auf reale sprachliche Begegnungen vorzubereiten.
Trotz der verbesserten Motivation und Einstellung der Schüler blieb das freie, spontane Sprechen eine Herausforderung, da manche Schüler ihre Dialoge ablasen, was die Verfasserin als Punkt für zukünftige Optimierungen hervorhebt.
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