Diplomarbeit, 2003
67 Seiten, Note: 2,3
1. Problemstellung
2. Grundlagen der Kundenbindung
2.1 Definition
2.2 Kundenbindung im Zentrum des Relationship Marketing
2.3 Merkmale der Kundenbindung
2.4 Kundenzufriedenheit und Kundenloyalität
2.5 Arten der Kundenbindung
2.6 Ziele der Kundenbindung
2.7 Instrumente der Kundenbindung
2.8 Kontrolle des Kundenbindungsmanagements
2.9 Herausforderungen an die Kundenbindung
3. Kundenkarten als Marketinginstrument
3.1 Definition
3.2 Entwicklung der Kundenkarten
3.3 Typologisierung von Kundenkarten
3.4 Funktionen von Kundenkarten
3.4.1 Ausweisfunktion
3.4.2 Treuefunktion
3.4.3 Zahlungsfunktion
3.4.4 Zusatznutzenfunktion
3.5 Vorteile und Nachteile von Kundenkarten
3.5.1 Vorteile aus Sicht des Anbieters
3.5.2 Nachteile aus Sicht des Anbieters
3.5.3 Vorteile aus Sicht des Kunden
3.5.4 Nachteile aus Sicht des Kunden
3.6 Praxisbeispiel: Douglas Card
4. Fazit
Die Diplomarbeit untersucht die Bedeutung und Wirksamkeit von Kundenkarten als Marketinginstrument zur Kundenbindung in einem zunehmend kompetitiven Marktumfeld. Dabei wird analysiert, inwiefern Kundenkarten tatsächlich einen strategischen Mehrwert für Unternehmen bieten oder ob es sich primär um eine kurzlebige Modeerscheinung handelt, die hohe Anforderungen an eine effiziente Datenanalyse und Zielgruppenorientierung stellt.
Nachteile aus Sicht des Anbieters
Als Nachteile von Kundenkarten aus Sicht des Anbieters sind hohe Kosten zu nennen, welche mit der Einführung eines Kundenkartensystems und dem laufenden Betrieb verbunden sind. Vielfach scheitert bereits die Installation eines Kundenkartensystems mangels technischen Know-Hows und den damit verbundenen immensen Kosten. Darüber hinaus haben laut Angaben des EuroHandelsinstitut, viele Anbieter von KKS mittlerweile gemerkt, daß die Gewährung von Rabatten bzw. Bonusprozenten langfristig gesehen sehr kostspielig ist. Deshalb haben viele Unternehmen ihre Rabattprozente bereits gekürzt. Dies wiederum kann jedoch Unzufriedenheit beim Kunden hervorrufen, denn Kunden gewöhnen sich schnell an die angebotenen (Zusatz-) Leitungen. Bei einer Reduzierung der angebotenen Leistungen oder im gravierensden Fall einer Einstellung des Kartenbetriebs können Kunden stark verunsichert werden und ggf. abwandern. Deshalb ist die Einführung eines KKS als strategische Entscheidung zu sehen und sollte genau kalkuliert werden.
Probleme mit der Datenverarbeitung bzw. -analyse sind weitere Nachteile. Nur sehr wenige Unternehmen haben die entsprechenden Mitarbeiter, um das Datenmaterial effektiv auswerten und einsetzen zu können. Zudem besteht die Gefahr einer schnellen Veralterung der Daten. Diese können sich ändern (z.B. Einkommen, Anzahl der Kinder), ohne daß das Unternehmen davon Kenntnis erlangt. Damit wird der vermeintliche „Datenschatz“ leicht zu einer „Datenfalle“ mit dem Resultat der Fehlinterpretation. Ferner besteht auch die Gefahr, daß Kundenprofile verfälscht werden können, wenn mehrere Personen dieselbe Karte benutzten.
1. Problemstellung: Erläutert die schwieriger werdenden Rahmenbedingungen für Unternehmen und die Notwendigkeit, durch Kundenbindung dem Wettbewerbsdruck sowie einer zunehmenden Produkthomogenisierung zu begegnen.
2. Grundlagen der Kundenbindung: Definiert den Begriff der Kundenbindung theoretisch und praktisch, beleuchtet deren Stellenwert im Relationship Marketing und analysiert Ziele, Instrumente sowie Methoden zur Kontrolle des Kundenbindungsmanagements.
3. Kundenkarten als Marketinginstrument: Analysiert Kundenkarten als zentrales Instrument, untersucht deren Typen, Funktionen und Vor- sowie Nachteile für alle beteiligten Parteien anhand theoretischer Überlegungen und praktischer Beispiele.
4. Fazit: Fasst zusammen, dass Kundenkarten zwar ein effektives Instrument darstellen, ihre Wirksamkeit jedoch von einer professionellen Umsetzung und Individualisierung abhängt, während der aktuelle Boom kritisch hinterfragt wird.
Kundenbindung, Kundenkarte, Relationship Marketing, Kundenzufriedenheit, Kundenloyalität, Kundenkartensystem, Marketinginstrument, Database-Marketing, Individualmarketing, Rabattkarte, Clubkarte, Kundenwert, Wettbewerbsvorteil
Die Arbeit analysiert die Funktion und den Nutzen von Kundenkarten als Instrument zur strategischen Kundenbindung in Unternehmen.
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen der Kundenbindung, die Systematik und Funktionen von Kundenkarten sowie eine detaillierte Gegenüberstellung der Vorteile und Risiken für Anbieter und Kunden.
Das Ziel ist es, zu klären, ob die Einführung von Kundenkarten ein effektives Marketinginstrumentarium darstellt oder lediglich eine Modeerscheinung ist, und welche Faktoren für den Erfolg entscheidend sind.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse basiert und diese durch aktuelle Studien, Statistiken und Praxisbeispiele (wie die Douglas Card) ergänzt.
Im Hauptteil werden zunächst die Grundlagen der Kundenbindung erarbeitet, gefolgt von einer tiefgehenden Analyse der Kundenkarte, inklusive Definitionen, Funktionen, Typologien sowie einer kritischen Auswertung der Vor- und Nachteile.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Kundenbindung, Kundenkarte, Relationship Marketing, Kundenzufriedenheit und Database-Marketing beschreiben.
Die Datenanalyse ist essenziell für den Erfolg; sie ermöglicht erst das Individualmarketing, stellt Unternehmen jedoch vor Herausforderungen wie die Datenqualität, den Datenschutz und die Notwendigkeit spezialisierten Personals.
Die Douglas Card wird als Paradebeispiel für ein erfolgreiches Kundenkartensystem genannt, da das Unternehmen die gesammelten Daten hervorragend zur Individualisierung von Angeboten nutzt und den Serviceaspekt priorisiert.
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