Examensarbeit, 2011
66 Seiten, Note: 1,1
1. Einleitung
2. Kognitive Lernvoraussetzungen von Kindern für das naturwissenschaftliche Lernen
2.1 Der Prozess der Begriffsbildung nach Lev Semënovič Vygotskij
2.1.1 Die Phase des Synkretismus
2.1.2 Die Phase der Komplexbildung
2.1.3 Die Phase des begrifflichen Denkens
2.2 Wissenschaftliche Begriffe und Alltagsbegriffe
2.3 Schlussfolgerungen aus Vygotskijs Theorie der Begriffsbildung für die Organisation von Lernprozessen
3. Evaluation der Lernepoche „Licht und Schatten“
3.1 Problemstellung und wissenschaftliche Fragen
3.2 Bedingungen der Untersuchung
3.2.1 Personale Bedingungen
3.2.1.1 Das Lernumfeld
3.2.1.2 Gruppenspezifische Bedingungen
3.2.2 Materielle Bedingungen
3.2.2.1 Der „Waldemarhof e.V.“
3.2.3 Zeitliche Bedingungen
3.3 Methoden der Datenerhebung und -Auswertung für die Evaluation der Lernepoche
3.3.1 Methoden der Datenerhebung
3.3.1.1 Das Einzelinterview
3.3.1.2 Das Gedächtnisprotokoll
3.3.2 Methoden der Datenauswertung
3.4 Ergebnisse der Untersuchung
3.4.1 Durchführung der Lernepoche
3.4.1.1 Das Experiment „Licht und Schatten“
3.4.1.2 Das Experiment „Schattenspiele“
3.4.1.3 Das Experiment „Licht und Farben“
3.4.2 Ermittlung des Lernfortschritts anhand von Einzelinterviews
3.4.2.1 Lernfortschritt zu der Frage „Wo entsteht Licht?“
3.4.2.2 Lernfortschritt zu der Frage „Wann entsteht Schatten?“
3.4.2.3 Lernfortschritt zu der Frage „Welche Farben hat das Licht?“
3.4.2.4 Lernfortschritt zu der Frage „Warum ist Licht wichtig?“
3.4.2.4 Lernfortschritt insgesamt
3.4.3 Probleme bei der Auswertung
3.5 Möglichkeiten zur Optimierung des Lernmaterials
4. Entwicklungsstand des begrifflichen Denkens
5. Reflexion des Arbeitsprozesses
Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Erprobung einer Lernepoche zum naturwissenschaftlichen Lernen im Kindergarten am Beispiel des Themas „Licht und Schatten“. Dabei soll insbesondere der Lernfortschritt der teilnehmenden Kinder evaluiert, die Wirksamkeit des didaktischen Materials überprüft sowie die kindliche Denkentwicklung im Hinblick auf Begriffsbildungsprozesse analysiert werden.
3.4.1.1 Das Experiment „Licht und Schatten“
Zuerst wurde das Experiment in der Vorschule durchgeführt. Bevor es allerdings dazu kam, ließ ich alle Kinder in einem Sitzkreis versammeln. In einem kurzen einleitenden Gespräch, stellte ich zunächst die Frage, woher das Licht kommt. Daraufhin nannten die Kinder vor allem natürliche Lichtquellen wie Feuer, Vulkane oder die Sonne, aber auch Strom als künstliche Lichtquelle. Im Anschluss fragte ich, welches denn die wichtigste Lichtquelle für Lebewesen sei. Ein Großteil der Kinder antwortete instinktiv: „Sonne“. Es wurden aber auch die Sterne und die Welt als wichtigste Lichtquelle genannt. Als nächstes erklärte ich, dass man zwischen natürlichem und künstlichem Licht unterscheiden könne. Zu dem künstlichen Licht gehören Kerzen und mit Strom betriebene Lichtquellen. Die Kinder ergänzten noch während der Erklärung, dass Lampen auch dazu gehören ebenso wie Taschenlampen, weil sie mit Batterien betrieben werden. Der 5-jährige David erklärte daraufhin die Funktionsweise einer Glühlampe und wies darauf hin, dass es der Wolfsdraht ist, welcher in der Glühlampe das Licht erzeugt. Ein anderes Kind fügte hinzu, dass die Lampe nur Licht erzeugt, wenn man den Lichtschalter betätigt. Die Kinder wirkten alle sehr interessiert und wollten ihr Wissen mit den anderen teilen. Dabei korrigierten sie sich sogar gegenseitig.
1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Faszination für das kindliche Denken und begründet das Vorhaben, eine naturwissenschaftliche Lernepoche zu evaluieren.
2. Kognitive Lernvoraussetzungen von Kindern für das naturwissenschaftliche Lernen: Dieses Kapitel liefert den theoretischen Rahmen basierend auf Vygotskijs Theorie der Begriffsbildung, unterteilt in verschiedene Phasen des Denkens.
3. Evaluation der Lernepoche „Licht und Schatten“: Der Hauptteil dokumentiert die praktische Durchführung, die angewandten Forschungsmethoden und die Auswertung der erzielten Lerneffekte bei den untersuchten Kindern.
4. Entwicklungsstand des begrifflichen Denkens: Hier wird der Versuch unternommen, den Entwicklungsstand der Kinder anhand der gewonnenen Daten in Bezug auf Vygotskijs Modell der Komplexbildung einzuordnen.
5. Reflexion des Arbeitsprozesses: Abschließend reflektiert der Autor den Verlauf der Arbeit, identifiziert methodische Herausforderungen und zieht Schlussfolgerungen für zukünftige Projekte.
Licht und Schatten, Kindergarten, Naturwissenschaftliches Lernen, Begriffsbildung, Vygotskij, Evaluation, Elementarpädagogik, Lernfortschritt, Experimente, Didaktik, Vorschule, Kleinkindalter, Komplexbildung, Wissenserwerb, Forschungsarbeit.
Die Arbeit befasst sich mit der Evaluation einer Lernepoche zum Thema „Licht und Schatten“ im Kindergarten und untersucht, wie Kinder in diesem Alter naturwissenschaftliche Phänomene verstehen und verarbeiten.
Die zentralen Themen sind das naturwissenschaftliche Lernen im Elementarbereich, die Anwendung der Theorie der Begriffsbildung nach Vygotskij sowie die methodische Evaluation didaktischer Materialien.
Das Ziel ist die Erprobung und Evaluation des Lernmaterials „Licht und Schatten“ sowie die Analyse des Lernfortschritts und der Denkentwicklung bei Kindern im Kindergarten- und Vorschulalter.
Die Datenerhebung erfolgte über Einzelinterviews mit Kindern und Gedächtnisprotokolle der Experimente, die qualitativ mittels komparativer Analyse ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst die Bedingungen der Untersuchung im „Waldemarhof e.V.“, die detaillierte Beschreibung der Experimente sowie die quantitative und qualitative Auswertung der Ergebnisse hinsichtlich nachhaltiger Lerneffekte.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Naturwissenschaftliches Lernen, Begriffsbildung nach Vygotskij, Evaluation, Kindergarten, Lernfortschritt und didaktische Optimierung charakterisiert.
Vygotskijs Theorie postuliert, dass wissenschaftliche Begriffe auf bestehenden Alltagsbegriffen aufbauen und durch das System des Unterrichts erst bewusst und verallgemeinerbar werden.
Herausforderungen waren insbesondere die zeitliche Begrenzung, die Schwierigkeit, Vertrauen zu den Kindern aufzubauen, und die teilweise Unverständlichkeit der wissenschaftlichen Fragestellungen für Kinder im Kleinkindalter.
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