Masterarbeit, 2012
216 Seiten, Note: 1,1
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIELSETZUNG UND GANG DER UNTERSUCHUNG
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 PERSONALMARKETING
2.1.1 Einordnung und Begriffsdefinition
2.1.2. Aktionsfelder im traditionellen Personalmarketing
2.1.2.1 Personalforschung
2.1.2.2 Internes Personalmarketing
2.1.2.3 Externes Personalmarketing
2.1.3 Strategische Ziele des Personalmarketings
2.1.3.1 Employer Branding
2.1.3.2 Effiziente Deckung des Personalbedarfes
2.1.4 Personalmarketing als Planungs- und Entscheidungsprozess
2.1.5 Wirkungsmodelle im Personalmarketing
2.2 SOCIAL MEDIA
2.2.1 Entstehung und Eigenschaften
2.2.2 Technologien und Plattformen
2.2.3 Unternehmerische Anwendungsfelder
2.3 BERUFSORIENTIERUNG
2.3.1 Berufsorientierung als lebenslanger Prozess und weitere Forschungsansätze
2.3.2 Phasenmodell der Berufsorientierung
2.3.3 Einfluss ausübende Faktoren auf die Berufsorientierung
2.3.4 Werte und Lebensentwürfe junger Erwachsener
2.3.5 Berufsorientierung im Internet und auf Social Media Plattformen
2.4 PERSONALMARKETING BEI DER BUNDESWEHR
2.4.1 Die Bundeswehr – Aufgaben, Struktur und Neuausrichtung
2.4.2 Aufbau und Ausrichtung der künftigen Personalgewinnung
2.4.3 Instrumente und Medien des Personalmarketings
3 MÖGLICHKEITEN UND GRENZEN VON SOCIAL MEDIA IM PERSONALMARKETING
3.1 ANWENDUNGSFELDER UND EIN STRATEGISCHER ANSATZ
3.2 AUSGEWÄHLTE SOCIAL MEDIA PLATTFORMEN UND INSTRUMENTE
3.2.1 Soziale Netzwerke
3.2.1.1 Facebook
3.2.1.2 VZ-Netzwerke
3.2.1.3 Xing und LinkedIn
3.2.1.4 Google+
3.2.2 Video- und Fotoplattformen
3.2.2.1 YouTube
3.2.2.2 Flickr
3.2.3 Weitere relevante Social Media Instrumente
3.3 BESONDERE HERAUSFORDERUNGEN UND GRENZEN
3.4 SOCIAL MEDIA GUIDELINES
3.5 SOCIAL MEDIA MONITORING
3.6 EINSATZ VON SOCIAL MEDIA FÜR DAS PERSONALMARKETING DER BUNDESWEHR
4 EMPIRISCHER TEIL: UNTERSUCHUNG DES NUTZERVERHALTENS JUNGER ERWACHSENER AUF SOCIAL MEDIA PLATTFORMEN IM RAHMEN DER BERUFSORIENTIERUNG
4.1 METHODIK UND FRAGEBOGENKONSTRUKTION
4.1.1 Dimensionen und Indikatoren
4.1.2 Skalierung, Aufbau und Hypothesen
4.1.3 Genehmigungsverfahren
4.2 DURCHFÜHRUNG DER DATENERHEBUNG UND STICHPROBENBESCHREIBUNG
4.3 AUSWERTUNG DES FRAGEBOGENS
4.3.1 Ausgewählte Gütekriterien
4.3.2 Überprüfung der Hypothesen
4.3.2.1 Hypothese zur bewussten Nutzung von Social Media Plattformen
4.3.2.2 Hypothese zu bevorzugten Social Media Plattformen für die Berufsorientierung
4.3.2.3 Hypothese zur Rolle des user generated content für die Berufsorientierung
4.3.2.4 Hypothese zu relevanten Themen in der Berufsorientierung
4.3.2.5 Hypothese zu relevanten Formen der Informationsbereitstellung in der Berufsorientierung
4.3.2.6 Hypothese zum aktiven Verhalten auf Social Media Plattformen
4.4 ZUSAMMENFASSUNG DER UNTERSUCHUNGSERGEBNISSE
5 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN UND TRENDS
5.1 PERSONALMARKETING IN SOCIAL MEDIA AN DER BERUFSORIENTIERUNG JUNGER ERWACHSENER AUSRICHTEN
5.2 BEWERTUNG DES BUNDESWEHRKONZEPTES IN SOCIAL MEDIA
5.3 INNOVATIVE ENTWICKLUNGEN UND INITIATIVEN
6 SCHLUSSBETRACHTUNG
6.1 ZUSAMMENFASSUNG
6.2 FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen Personalmarketing, Social Media und Berufsorientierung mit besonderem Fokus auf die Bundeswehr als Fallbeispiel. Die zentrale Forschungsfrage adressiert die Nutzung von Social Media durch Offizierbewerber bei ihrer Berufsorientierung sowie daraus resultierende Handlungsfelder für das Personalmarketing.
1.1 Problemstellung
„Der demografische Wandel dürfte in Deutschland in den kommenden Jahren eine Alterung und einen Rückgang der Erwerbsbevölkerung mit Folgen für den Arbeitsmarkt auslösen“1
So äußert sich der „Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung“ in seiner Expertise im Auftrag der Bundesregierung zu den Herausforderungen des demografischen Wandels. Andere Quellen sehen Deutschland sogar schon seit längerer Zeit mitten in dieser demografischen Herausforderung. Die wichtigsten Entwicklungen sind dabei der Umschwung vom Bevölkerungswachstum zur –schrumpfung sowie die Alterung der Bevölkerung.2
Speziell die Geburtenziffer in Deutschland von 1,4 Kindern je Frau ist nicht mehr bestandserhaltend und verdeutlicht, dass in Bezug auf die Erwerbsbevölkerung zu wenige Menschen in den Arbeitsmarkt nachrücken.3 Gerade die Anzahl der Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter zwischen 14 und 30 Jahren wird somit einen immer kleineren Anteil an der deutschen Bevölkerung und insbesondere an der Gruppe der Erwerbsbevölkerung einnehmen (vgl. Abbildung 1).4
1 EINLEITUNG: Einleitung in die demografische Problematik und Vorstellung der Forschungsfrage sowie des methodischen Vorgehens der Arbeit.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Umfassende theoretische Fundierung zu den Themen Personalmarketing, Social Media, Berufsorientierung und spezifisch zum Personalmarketing bei der Bundeswehr.
3 MÖGLICHKEITEN UND GRENZEN VON SOCIAL MEDIA IM PERSONALMARKETING: Analyse verschiedener Social Media Kanäle hinsichtlich ihrer Eignung für das Personalmarketing unter Berücksichtigung strategischer Ansätze und rechtlicher Leitplanken.
4 EMPIRISCHER TEIL: UNTERSUCHUNG DES NUTZERVERHALTENS JUNGER ERWACHSENER AUF SOCIAL MEDIA PLATTFORMEN IM RAHMEN DER BERUFSORIENTIERUNG: Darstellung der Methodik, Durchführung und Auswertung einer Befragung von Offizierbewerbern zur Social Media Nutzung.
5 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN UND TRENDS: Zusammenführung der theoretischen und empirischen Ergebnisse mit konkreten Empfehlungen und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
6 SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und abschließendes Fazit zur Relevanz von Social Media für das Personalmarketing.
Personalmarketing, Social Media, Berufsorientierung, Bundeswehr, Employer Branding, War for Talents, User Generated Content, Nachwuchsgewinnung, Demografischer Wandel, Personalbeschaffung, Recruiting, Online-Dialog, Arbeitgeberattraktivität, Zielgruppenanalyse
Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen – insbesondere die Bundeswehr – Social Media Kanäle nutzen können, um junge Erwachsene bei ihrer beruflichen Orientierung effektiv anzusprechen und für sich zu gewinnen.
Die zentralen Säulen sind Personalmarketing als strategischer Prozess, die Funktionsweise von Social Media im Web 2.0 Kontext sowie die psychologischen und sozialen Grundlagen der Berufsorientierung junger Menschen.
Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, wie Bewerber für die Offizierslaufbahn Social Media zur Berufsorientierung nutzen, um daraus Handlungsempfehlungen für das Personalmarketing abzuleiten.
Die Untersuchung basiert auf einer quantitativen empirischen Erhebung. Als Erhebungsinstrument diente ein Fragebogen, der durch Offizierbewerber an der Offizierbewerberprüfzentrale (OPZ) der Bundeswehr bearbeitet wurde.
Der Hauptteil erstreckt sich von theoretischen Fundamenten über die Analyse der verschiedenen Social Media Plattformen (wie Facebook, YouTube, Wikipedia, Xing) bis hin zur detaillierten Auswertung der empirischen Daten.
Die wichtigsten Schlagworte sind Employer Branding, War for Talents, User Generated Content, Berufsorientierung und Personalmarketing.
Die Arbeit sieht die Bundeswehr in diesem Bereich als erfolgreich an, identifiziert jedoch weiteres Potenzial bei der Einbindung des Personals als Markenbotschafter und der besseren Integration von YouTube-Kanälen in das Gesamtkonzept.
Die Auswertung zeigt, dass Offizierbewerber Social Media bewusst für die Berufsorientierung nutzen, dabei jedoch eher passiv agieren und vor allem Wikipedia und Foren als Informationsquellen bevorzugen statt aktiv eigenen Content zu produzieren.
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