Hausarbeit, 2009
18 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung:
2. Forschungsgegenstand
3. Hypothesen
3.2 Hypothese 2
3.3 Hypothese 3
4. Operationalisierung
4.1 Hypothese 1
4.2 Hypothese 2
4.3 Hypothese 3
5. Fragebogenkonstruktion
7. Kritik und Verbesserungsvorschläge
8. Fazit
Diese Hausarbeit untersucht die Einstellungen Jenaer Studenten zur Wehrpflicht und zum Wehrersatzdienst, wobei insbesondere die Bereitschaft zum Dienst, Motive sowie die Zufriedenheit der Probanden im Fokus stehen.
1. Einleitung:
„Die Wehrpflicht ist ein so tiefer Eingriff in die individuelle Freiheit des jungen Bürgers, dass ihn der demokratische Rechtsstaat nur fordern darf, wenn es die äußere Sicherheit des Staates wirklich gebietet. Sie ist also kein allgemeingültiges ewiges Prinzip, sondern sie ist auch abhängig von der konkreten Sicherheitslage. Ihre Beibehaltung, Aussetzung oder Abschaffung und ebenso die Dauer des Grundwehrdienstes müssen sicherheitspolitisch begründet werden können.(...) Wehrpflicht glaubwürdig zu erhalten, heißt also zu erklären, weshalb wir sie trotz des Wegfalls der unmittelbaren äußeren Bedrohung immer noch benötigen.“
Mit den Wahlen zum 17. Deutschen Bundestag und der daraus resultierenden Regierungskoalition zwischen der CDU/ CSU und der FDP ist im Rahmen ihrer Koalitionsverträge eine Verkürzung der Wehrpflicht ab spätestens dem 1.Januar 2011 auf 6 Monate beschlossen worden. Dieser Beschluss entfachte eine erneute Debatte um die sinnvolle Gestaltung der Wehrpflicht.
Diese Diskussion ist jedoch kein neues Phänomen – seit Jahren wird darüber debattiert, ob eine Wehrpflicht in Zeiten des Friedens noch zeitgemäß ist. Gegner der allgemeinen Wehrpflicht argumentieren hauptsächlich mit der nicht-vorhandenen Gefahrenlage für die Bundesrepublik.
1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die gesellschaftliche und politische Relevanz der Wehrpflichtdebatte im Kontext der damaligen deutschen Verteidigungspolitik dar.
2. Forschungsgegenstand: Es wird das Ziel der Untersuchung definiert, die Haltung Jenaer Studenten zur Wehrpflicht durch eine Befragung zu erfassen.
3. Hypothesen: Hier werden drei zentrale Arbeitshypothesen aufgestellt, die sich mit regionaler Herkunft, der Zufriedenheit im Dienst und der Einstellung zur Abschaffung beschäftigen.
4. Operationalisierung: Dieses Kapitel erläutert, wie die theoretischen Variablen der Hypothesen in konkrete Fragen für den Fragebogen übersetzt wurden.
5. Fragebogenkonstruktion: Die methodische Struktur des Befragungsinstruments wird dargelegt, inklusive der Aufteilung in thematische Blöcke.
7. Kritik und Verbesserungsvorschläge: Eine kritische Reflexion der methodischen Vorgehensweise, der Repräsentativität und potenzieller Fehler bei der Datenerhebung.
8. Fazit: Zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse sowie ein Abgleich mit den eingangs aufgestellten Hypothesen.
Wehrpflicht, Wehrersatzdienst, Zivildienst, Studenten, Jena, Bundeswehr, Berufsarmee, empirische Untersuchung, Pretest, soziale Prägung, Zufriedenheit, Sicherheitspolitik, Umfrage, Verteidigungsminister, Deutschland.
Die Arbeit analysiert die Einstellungen männlicher Jenaer Studenten zur Wehrpflicht und zum Wehrersatzdienst im Jahr 2010.
Thematisiert werden die Bereitschaft zur Ableistung des Dienstes, die Zufriedenheit der Probanden und die generelle Haltung gegenüber einer möglichen Abschaffung der Wehrpflicht.
Das Ziel ist es, in einem Pretest festzustellen, ob die gewählte Methodik geeignet ist, um die Haltung Jenaer Studenten zu diesem gesellschaftlich kontroversen Thema zu erforschen.
Die Autoren führten eine empirische Befragung mittels eines selbst konstruierten Fragebogens an einer Stichprobe von 41 Studenten durch.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Hypothesenbildung, die Operationalisierung dieser Variablen und die anschließende Darstellung sowie Diskussion der Umfrageergebnisse.
Zu den zentralen Begriffen zählen Wehrpflicht, Zivildienst, Studenten, empirische Sozialforschung und der Vergleich zwischen alten und neuen Bundesländern.
Ja, die Untersuchung konnte diese Hypothese bestätigen, wobei insbesondere ökonomische Faktoren wie der Lohn eine Rolle spielen.
Die Auswertung der Daten ergab entgegen der Erwartung, dass ehemalige Wehrdienstleistende eine etwas höhere Zufriedenheit mit ihrem Dienst äußerten als Zivildienstleistende.
Die Mehrheit der befragten Studenten sprach sich gegen eine Abschaffung der Wehrpflicht aus, was den anfänglichen Vermutungen der Autoren widersprach.
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