Diplomarbeit, 2009
128 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung
1.4 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
1.5 Vorstellung der agiplan GmbH
2. Ausgangslage und Problemhintergrund
2.1 Bedeutung der Energieeffizienz bei der Bekämpfung des Klimawandels
2.2 Die energetische Rolle des produzierenden Gewerbes
3. Grundlagen
3.1 Energetische Grundlagen
3.1.1 Energie aus physikalischer Sicht
3.1.2 Energie als Bilanzgröße eines Systems
3.1.3 Energiewandlungsketten
3.2 Begriffsbestimmung
3.2.1 Effizienz
3.2.2 Energieeffizienz
3.3 Fabrikplanung
3.3.1 Definition und Umfang der Fabrikplanung
3.3.2 Gestaltungsbereiche
3.3.3 Planungsbereiche
3.3.4 Angrenzende Planungsdisziplinen
3.3.5 Planungsgrundfälle
3.3.6 Planungsphasen
4. Stand der Technik
4.1 Energieeffizienz als neue Planungsanforderung
4.2 Anforderung an die energieeffizienzorientierte Fabrikplanung
5. eFAP – Energieeffizienzorientierte Fabrikplanung
5.1 Überblick
5.2 Gestaltungsfelder der eFAP
5.2.1 Energiebezug
5.2.2 Umspannung
5.2.3 Energieumwandlung
5.2.4 Energiespeicherung
5.2.5 Energieübertragung
5.2.6 Energieanwendung in Querschnittstechniken und im Produktionsprozess
5.2.7 Energierückgewinnung
5.2.8 Energieabgabe
5.2.9 Bauliche Hülle
5.3 Handlungsansätze zur Steigerung der Energieeffizienz
5.3.1 Substitution ineffizienter Energieträger
5.3.2 Steigerung der energetischen Nutzungsgrade
5.3.3 Steigerung des Wirkungsgrades
5.3.4 Energierückgewinnung
5.3.5 Nutzung regenerativer Energiequellen bzw. effiziente Energiebeschaffung
5.4 Vorgehensweise zur eFAP
5.4.1 Zielplanung
5.4.2 Grundlagenermittlung
5.4.3 Konzeptplanung
5.4.4 Detailplanung
5.4.5 Realisierungsvorbereitung
5.4.6 Realisierungsüberwachung
5.4.7 Hochlaufbetreuung
5.5 eFAP-Projektteam
6. Bewertung der Ergebnisse
7. Zusammenfassung und Ausblick
7.1 Zusammenfassung
7.2 Ausblick
Die vorliegende Diplomarbeit zielt darauf ab, Energieeffizienz als neue Zielgröße in der Fabrikplanung zu etablieren und ein methodisches Vorgehen für Fabrikplaner zu entwickeln. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie die Integration der Energieeffizienz in den Planungsprozess und die Prozessoptimierung die Investitions- und Optimierungsentscheidungen beeinflusst und wie komplexe Fabrikplanungsvorhaben energetisch optimal gestaltet werden können.
Energie als Bilanzgröße eines Systems
Für die energieeffizienzorientierte Fabrikplanung ergeben sich aus den geschilderten energetischen Grundlagen erste praktische Schlussfolgerungen: Energie ist eine Bilanzgröße. Energiebilanzen können als Analyseinstrument bei der energieeffizienzorientierten Fabrikplanung eingesetzt werden.
Die Bilanzierbarkeit der Energie lässt sich aus dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik ableiten: Die Summe aus der Energie E_Anfang, die zu einem beliebig wählbaren Anfangszeitpunkt im betrachteten System (z.B. in der Fabrik, im Betriebsmittel) gespeichert ist, plus der zugeführten Energie bzw. Arbeit E_zu ist gleich der Summe der in einem beliebig gewählten Endzustand gespeicherten Energie E_End und der abgegebenen Energie (bzw. Arbeit) E_ab.
E_Anfang + E_zu = E_End + E_ab
In der industriellen Praxis können Lagerbestände von Energieträgern – z.B. Heizöl – als gespeicherte Energie verstanden werden. Bei der Bilanzierung von Produktionsprozessen spielt jedoch gespeichert Energie meist keine Rolle. Dann gilt: E_zu = E_ab.
1. Einleitung: Motivation und Problemstellung werden beleuchtet, wobei die zunehmende Bedeutung der Energieeffizienz als neue Zielgröße im Fabrikplanungsprozess definiert wird.
2. Ausgangslage und Problemhintergrund: Dieser Abschnitt analysiert die energetische Rolle des produzierenden Gewerbes und stellt die Dringlichkeit der Energieeffizienzsteigerung im Kontext des Klimawandels dar.
3. Grundlagen: Es werden physikalische und systemtechnische Grundlagen der Energie sowie Definitionen der Fabrikplanung und Energieeffizienz erarbeitet, die als Basis für die Methode dienen.
4. Stand der Technik: Hier werden bisherige Ansätze der Energieeffizienz in der Fabrikplanung hinterfragt, um den Handlungsbedarf für eine methodische Vorgehensweise aufzuzeigen.
5. eFAP – Energieeffizienzorientierte Fabrikplanung: Das Hauptkapitel präsentiert das methodische Modell, unterteilt in Gestaltungsfelder, Handlungsansätze, ein spezifisches Vorgehen in sieben Phasen sowie die Rolle des Projektteams.
6. Bewertung der Ergebnisse: Kritische Reflexion der entwickelten Methode hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit in der Praxis und des Nutzens für Planer.
7. Zusammenfassung und Ausblick: Zusammenfassende Darstellung der Arbeit und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der Ressourcen- und Energieeffizienz.
Energieeffizienz, Fabrikplanung, Fabrikplanungsprozess, eFAP, Energieeffizienzsteigerung, Energiewandlungsketten, Energiefluss, Handlungsleitfaden, Produktionsprozess, Energiekosten, Nachhaltigkeit, Lebenszykluskosten, Anlagenoptimierung, Energiebilanz, Ressourcenmanagement.
Die Arbeit behandelt die Integration von Energieeffizienz als neue, systematische Zielgröße in den Fabrikplanungsprozess, um energieoptimierte Fabriken zu realisieren.
Die Arbeit umfasst theoretische energetische Grundlagen, die Fabrikplanung, die Analyse von Energieflüssen, Ansätze zur Effizienzsteigerung sowie ökonomische Bewertungsverfahren.
Das Ziel ist die Entwicklung einer methodischen Vorgehensweise (eFAP), die es Fabrikplanern ermöglicht, den Energiebedarf zukünftiger Fabriken aktiv zu gestalten und Potenziale zur Effizienzsteigerung zu heben.
Die Arbeit basiert auf einer systemtheoretischen Input-Output-Betrachtung, einer Analyse von Energiewandlungsketten und der Strukturierung in sieben Fabrikplanungsphasen gemäß VDI-Richtlinien.
Der Hauptteil gliedert die Fabrik in Gestaltungsfelder (z.B. Energiebezug, Umspannung, Anwendungsbereiche) und definiert darauf aufbauend Handlungsansätze zur Optimierung sowie das Vorgehensmodell für den Fabrikplanungsprozess.
Wesentliche Begriffe sind Energieeffizienz, Fabrikplanung, eFAP, Lebenszykluskosten, Energiefluss und Handlungsleitfaden.
Die Checklisten dienen als praxisorientierte Hilfestellung, um in jeder Phase des Planungsprozesses sicherzustellen, dass alle energierelevanten Aspekte berücksichtigt und bewertet werden.
Im Gegensatz zu konventionellen Ansätzen, die oft nur lokal einzelne Anlagen optimieren, integriert eFAP die Energieeffizienz von Beginn an als durchgängige Planungsdisziplin über den gesamten Lebenszyklus der Fabrik.
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