Bachelorarbeit, 2011
100 Seiten, Note: 1,2
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Zielsetzung
3 Theoretischer Hintergrund
3.1 Der Rettungsassistent im Rettungsdienst
3.2 Stand der Forschung und Entwicklung im Rettungswesen
3.3 Die demographische Entwicklung als Herausforderung für den Rettungsdienst
3.4 Theoretische Modelle
3.4.1 Stress
3.4.2 Burnout und Engagement
3.4.3 Resilienz
3.4.4 Salutogenese
3.4.5 Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit
3.4.6 Job-Demands-Resources Model
3.4.7 Job-Demand-Control-Model
3.4.8 Zusammenfassung
4 Forschungsfragen und Hypothesen
4.1 Forschungsfragen
4.2 Hypothesen
5 Methoden
5.1 Stichprobenbeschreibung
5.2 Messinstrument der Erhebung
5.3 Aufbau des eingesetzten Fragebogens
5.4 Auswertungsinstrument der Erhebung
6 Ergebnisse
6.1 Ergebnisse zu ausgewählten demographisch-biometrischen Parameter
6.2 Ergebnisse zu Unterschieden der Skalenmerkmalen im Vergleich der Organisationen
6.3 Zusammenhang zwischen Skalenmerkmalen und ausgewählten Parametern
7 Diskussion und Interpretation
8 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die gesundheitliche Situation von Einsatzkräften im deutschen Rettungsdienst und analysiert Zusammenhänge zwischen Arbeitsbelastungen und deren Auswirkungen auf die Gesundheit. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf dem Vergleich zwischen Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr und jenen der Hilfsorganisationen, um daraus Ansätze für die Gesundheitsförderung abzuleiten.
1.1 Problemstellung
Seit dem Zugunglück von Eschede 1999 sind die Forschungsgebiete von Organisationsentwicklung und Organisationsklimaforschung in den Fokus der Fachöffentlichkeit gerückt (Schumann, 2010). Mit dem Projekt: „Gesunde Einsatzkräfte im Rettungsdienst – GERD®“ entwickelte der Autor dieser Arbeit eine Konzeption für die Auszubildenden und die im Rettungsdienst Tätigen zu Themen der Gesundheitsförderung und Gesundheitsprävention. Die aus diesem Projekt gewonnenen Erkenntnisse waren ein erster Anstoß für die vorliegende Untersuchung. Auf der Grundlage einer folgenden wissenschaftlichen Studie im Rahmen einer Untersuchung zum Thema „Gesundheit von Einsatzkräften im deutschen Rettungsdienst“ beleuchtet der Autor jetzt den Zusammenhang zwischen der Arbeit im Rettungsdienst/Feuerwehr und den sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die Gesundheit.
Ein facettenreiches Anforderungs- und Kompetenzprofil kennzeichnet den Beruf des Rettungsassistenten sowohl in Form von wechselnden Arbeitsbedingungen und Arbeitsanforderungen als auch durch Ungewissheit, Warten auf einen Einsatz, schnellstmöglicher Entscheidungsfindung oder speziellen Arbeitsgefahren (Schumann, 2010). Belastungen werden von den Einzelnen unterschiedlich gut verarbeitet. Täglich hohe Anforderungen und belastende Arbeitsbedingungen beeinflussen die psychische Stabilität, die Arbeitszufriedenheit und die Gesundheit unterschiedlich (ebd.). Nach Kühn et al. (2007) hat der Beruf des Rettungsassistenten komplexe psychische und physische Anforderungs- und Belastungsstrukturen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung ein und erläutert den Gang der Untersuchung sowie die Motivation des Autors.
2 Zielsetzung: Hier wird das Ziel der Arbeit definiert, die gesundheitliche Situation der Einsatzkräfte zu beschreiben und die Unterschiede zwischen den Organisationstypen zu untersuchen.
3 Theoretischer Hintergrund: Es werden relevante theoretische Modelle (wie Stress, Burnout, Salutogenese) und der aktuelle Forschungsstand im Rettungswesen dargestellt.
4 Forschungsfragen und Hypothesen: Dieses Kapitel formuliert die leitenden Forschungsfragen und die aufgestellten wissenschaftlichen Hypothesen der Studie.
5 Methoden: Hier wird das methodische Vorgehen der Fragebogenstudie sowie der Aufbau des eingesetzten Messinstruments erläutert.
6 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die empirischen Befunde zu demographischen Parametern und den Skalenunterschieden zwischen den Organisationen.
7 Diskussion und Interpretation: Die Ergebnisse werden kritisch diskutiert, in den Kontext der Organisationsstruktur gesetzt und interpretiert.
8 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige gesundheitsfördernde Maßnahmen im Rettungsdienst.
Rettungsdienst, Gesundheit, Berufsfeuerwehr, Hilfsorganisationen, Arbeitsbelastung, Stress, Burnout, Wohlbefinden, COPSOQ, Gesundheitsprävention, Demographischer Wandel, Organisationsklima, Rettungsassistent, Arbeitszufriedenheit, Gesundheitsförderung
Die Arbeit untersucht die gesundheitliche Situation von hauptamtlichen Einsatzkräften im deutschen Rettungsdienst und deren Zusammenhang mit beruflichen Belastungsfaktoren.
Zentrale Themen sind die arbeitsbedingte psychische und physische Gesundheit, der Einfluss von Arbeitszeitmodellen und die Unterschiede in der Arbeitsorganisation zwischen Berufsfeuerwehr und Hilfsorganisationen.
Das primäre Ziel ist es, auf Basis einer wissenschaftlichen Fragebogenerhebung Erkenntnisse für die Entwicklung zukünftiger Projekte zur Gesundheitsförderung im Rettungsdienst zu gewinnen.
Es wurde eine quantitative Querschnittsstudie durchgeführt, bei der 204 Einsatzkräfte mittels standardisierter Fragebögen (u.a. COPSOQ, WHO-5) befragt wurden.
Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung zu Stress- und Ressourcenmodellen sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der empirischen Ergebnisse zur Arbeitsbelastung und Gesundheit.
Die Arbeit ist gekennzeichnet durch Begriffe wie Rettungsdienst, Burnout-Prävention, Organisationsklima, Arbeitszufriedenheit und gesundheitswissenschaftliche Evaluation.
Der Autor führt dies unter anderem auf Unterschiede in den Organisationsstrukturen zurück, wie beispielsweise den Grad der Hierarchie, die Autonomie bei der Dienstplanung und die Art der täglichen Arbeitsanforderungen.
Die Studie zeigt, dass mit zunehmendem Alter und wachsenden Dienstjahren der subjektive Gesundheitswert tendenziell sinkt, wobei es spezifische Altersgruppen gibt, die eine Ausnahme bilden.
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