Diplomarbeit, 2003
96 Seiten, Note: 1
1 EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG UND ZIELSETZUNG DIESER ARBEIT
1.2 AUFBAU DER DIPLOMARBEIT
1.3 ARBEITSWEISE UND HILFSMITTEL
2 GRUNDLAGEN
2.1 DIE WIRTSCHAFTLICHEN ENTWICKLUNGEN
2.1.1 DIE GLOBALISIERUNG DER MÄRKTE
2.1.2 DER BEGRIFF DES E-BUSINESS
2.2 PPS-SYSTEME
2.3 ELECTRONIC DATA INTERCHANGE (EDI)
2.3.1 DER BEGRIFF DES EDI
2.3.2 DIE GESCHICHTE DES EDI
2.3.3 EDI IN DER ANWENDUNG
2.3.4 VORTEILE VON EDI
2.3.5 KLASSIFIKATION VON STANDARDS
3 DIE KOMBINATION VON PPS-SYSTEMEN UND EDI
3.1 ZIELE DER KOMBINATION ALLGEMEIN
3.2 ZIELE DER KOMBINATION FÜR DIE DRESDEN INFORMATIK GMBH
4 KONZEPTION
4.1 IST-ANALYSE DES DIPPS
4.1.1 SYSTEMARCHITEKTUR
4.1.2 ENTWICKLUNGSUMGEBUNG DES DIPPS
4.1.3 DIPPS-DATENMODELL
4.2 SOLL-ANALYSE DES DIPPS
4.2.1 ANFORDERUNGEN AN DEN PROTOTYP
4.2.2 TESTSZENARIO
4.2.3 ÄNDERUNGEN AM DATENMODELL
4.2.4 ZUSÄTZLICHE ÄNDERUNGEN AM DIPPS
4.2.5 ABLAUF DES EDI IM DIPPS
5 EDI (ELECTRONIC DATA INTERCHANGE)
5.1 OAGIS
5.1.1 ALLGEMEINES
5.1.2 BUSINESS OBJECT DOCUMENTS (BODS)
5.1.3 DIE KOMMUNIKATION
5.1.4 AUSBLICK
5.2 ROSETTANET
5.2.1 ALLGEMEINES
5.2.2 DIE GRUNDIDEE
5.2.3 DIE STANDARDS
5.2.4 AUSBLICK
5.3 BIZTALK
5.3.1 ALLGEMEINES
5.3.2 DIE BIZTALK KOMPONENTEN
5.3.3 DER KOMMUNIKATIONSABLAUF
5.3.4 AUSBLICK
5.4 EBXML
5.4.1 ALLGEMEINES
5.4.2 DER ABLAUF EINES GESCHÄFTS IN EBXML
5.4.3 DIE EBXML KOMPONENTEN
5.4.3.1 Business Process Specification Schema (BPSS)
5.4.3.2 Registry/Repository
5.4.3.3 Collaboration-Protocol Profile (CPP) und Agreement (CPA)
5.4.3.4 Core Components
5.4.3.5 Messaging Service
5.4.4 AUSBLICK
5.5 UBL
5.5.1 ALLGEMEINES
5.5.2 AUFBAU DER UBL
5.5.3 BUSINESS INFORMATION ENTITIES (BIES)
5.5.4 AUSBLICK
5.6 XCBL
5.6.1 ALLGEMEINES
5.6.2 AUFBAU EINES XCBL-DOKUMENTS
5.6.3 DIE UNTERSTÜTZTEN SCHEMASPRACHEN
5.6.4 ZUKUNFT VON XCBL
5.7 UN/EDIFACT
5.7.1 DIE ENTWICKLUNG DES EDIFACT - STANDARDS
5.7.2 DER AUFBAU EINER UN/EDIFACT-NACHRICHT
5.7.3 DIE KOMMUNIKATION VON UN/EDIFACT
5.7.4 AUSBLICK
5.8 CXML
5.8.1 ALLGEMEINES ZU CXML
5.8.2 TRANSPORTPROTOKOLLE
5.8.3 DIE CXML DOKUMENTE
5.8.4 VOR- UND NACHTEILE VON CXML
5.8.5 AUSBLICK
6 VERGLEICH VON TECHNIKEN UND AUSWAHL EINER GEEIGNETEN TECHNIK ZUR IMPLEMENTIERUNG
6.1 AUSWAHL DER KRITERIEN
6.2 AUSWAHLVERFAHREN
6.2.1 EINSATZ DES STANDARDS UND INVESTITIONSSCHUTZ
6.2.2 BRANCHENSPEZIFIKA
6.2.3 FLEXIBILITÄT UND ERWEITERBARKEIT
6.2.4 KOSTENFAKTOR
6.2.5 ORIENTIERUNG AN OFFENEN STANDARDS
6.3 ZUSAMMENFASSUNG
7 IMPLEMENTIERUNG
7.1 VERWENDETE TECHNOLOGIEN
7.1.1 EXTENSIBLE MARKUP LANGUAGE(XML)
7.1.2 JAVA WEB SERVICES DEVELOPER PACK(JWSDP)
7.1.3 JAVA NATIVE INTERFACE(JNI)
7.1.4 SIMPLE OBJECT ACCESS PROTOCOL(SOAP)
7.2 IMPLEMENTATION DES PROTOTYPES
7.2.1 IMPLEMENTATION PHASE
7.2.2 DISCOVERY AND RETRIEVAL PHASE
7.2.3 RUN TIME PHASE
7.3 ZUSAMMENFASSUNG
8 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Die Arbeit untersucht Möglichkeiten zur Automatisierung von Geschäftsprozessen zwischen Unternehmen, um die Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern. Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines Konzepts und dessen prototypische Realisierung in das modulare Auftrags- und Fertigungssystem DIPPS der Firma Dresden Informatik GmbH.
5.4.1 Allgemeines
Das ebXML-Projekt wurde im November 1999 durch eine gemeinsame Initiative von OASIS und der UN/CEFACT ins Leben gerufen. Die Organisation hat viele wichtige Mitglieder wie z.B. SUN, CommerceOne, IBM, sowie weitere namhafte Organisationen, wie das X.12 Standardisierungsgremium, die XML/EDI-Gruppe, RosettaNet und weitere nationale und internationale Standardisierungsorganisationen. Es sind eigentlich alle große Unternehmen vertreten, bis auf Microsoft. Das große Ziel von ebXML ist es, eine offene, technische Spezifikation für den globalen Austausch elektronischer Geschäftsdaten zu schaffen. Dies soll auf einem Weg geschehen, der keine hohen finanziellen Anforderungen stellt, so dass auch KMU und auch die Länder der dritten Welt eine Möglichkeit haben, am Electronic Business teilzunehmen. Der Unterschied zu bisher eingesetzten Systemen liegt darin, dass man hiermit nicht nur schon langfristig bestehende Geschäftsbeziehungen zwischen bereits bekannten Partner automatisieren kann, sondern dieses auch mit bisher unbekannten Unternehmen durchführen kann.
Damit kann man nicht nur den Informationsaustausch optimieren, sondern gleichzeitig auch noch neue Kunden generieren. Bei der Entwicklung von ebXML wurden die Aufgaben auf verschiedene Arbeitsgruppen aufgeteilt, welche sich z.B. um die Modellierung der Geschäftsprozesse oder um den Aufbau des Nachrichten-Service kümmern sollten.
EbXML ist nicht darauf beschränkt, nur ein Format für den Datenaustausch zu sein. Man hat mit ebXML die Möglichkeit, Geschäftsprozesse und ihr dazugehöriges Informationsmodell zu beschreiben und diese in einer Registry zu hinterlegen. Des weiteren kann man auch noch Vereinbarungen über Geschäftsbeziehungen, die aus Daten über die einzelnen Teilnehmer generiert werden können, erhalten und damit den Messaging Service, der den Datenaustausch ermöglicht, konfigurieren. Alle Teilnehmer können Daten in die Registry hinzufügen bzw. aus ihr abrufen.
1 EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung der Automatisierung von Geschäftsprozessen im DIPPS-System und skizziert den Aufbau der Diplomarbeit.
2 GRUNDLAGEN: Erläutert wirtschaftliche Entwicklungen wie Globalisierung und E-Business sowie die Funktionsweise von PPS-Systemen und die Grundlagen von EDI.
3 DIE KOMBINATION VON PPS-SYSTEMEN UND EDI: Diskutiert die allgemeinen Ziele der Integration von EDI in PPS-Systeme sowie die spezifischen Anforderungen für die Dresden Informatik GmbH.
4 KONZEPTION: Führt eine Ist-Analyse des DIPPS-Systems durch und definiert die Anforderungen sowie das Szenario für die prototypische Implementierung.
5 EDI (ELECTRONIC DATA INTERCHANGE): Bietet eine detaillierte Betrachtung verschiedener technischer Standards für den elektronischen Datenaustausch, unter anderem OAGIS, RosettaNet, BizTalk, ebXML, UBL, XCBL, UN/EDIFACT und cXML.
6 VERGLEICH VON TECHNIKEN UND AUSWAHL EINER GEEIGNETEN TECHNIK ZUR IMPLEMENTIERUNG: Bewertet die zuvor analysierten Standards anhand spezifischer Kriterien und wählt ebXML als geeignetste Lösung aus.
7 IMPLEMENTIERUNG: Beschreibt den Prozess der prototypischen Umsetzung der gewählten ebXML-Technik im DIPPS-System unter Verwendung von Java-Technologien und dem JNI.
8 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Nutzung des entwickelten Prototyps.
Geschäftsprozesse, Automatisierung, EDI, Electronic Data Interchange, PPS-System, DIPPS, ebXML, XML, Standardisierung, Business-To-Business, B2B, Integration, Datenaustausch, Web-Services, E-Business
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung und Implementierung von Möglichkeiten zur Automatisierung von Geschäftsprozessen innerhalb des PPS-Systems DIPPS der Dresden Informatik GmbH.
Die zentralen Felder umfassen PPS-Systeme, E-Business-Strategien, elektronischen Datenaustausch (EDI) sowie moderne XML-basierte Integrationsstandards.
Ziel ist es, eine geeignete Technik für den elektronischen Datenaustausch zu finden, diese methodisch zu evaluieren und als Prototyp in das bestehende System DIPPS zu integrieren.
Die Arbeit nutzt eine Ist-Analyse, eine eingehende Untersuchung von Standards und ein systematisches Auswahlverfahren auf Basis gewichteter Kriterien, gefolgt von einer prototypischen Software-Implementierung.
Der Hauptteil analysiert umfassend verschiedene EDI-Standards wie ebXML, BizTalk, RosettaNet und OAGIS und vergleicht diese hinsichtlich ihrer Eignung für das Zielsystem.
Die wichtigsten Schlagworte sind Geschäftsprozessautomatisierung, EDI, ebXML, PPS-Integration und XML-Standards.
ebXML wurde nach einer Bewertung verschiedener Standards als beste Variante identifiziert, da es ein offenes, branchenneutrales und vollständiges Framework bietet, das besonders durch die Open-Source-Verfügbarkeit überzeugt.
Die Integration erfolgte über das Java Native Interface (JNI), welches es ermöglicht, Java-Code und Bibliotheken direkt innerhalb des in Delphi entwickelten Systems DIPPS aufzurufen.
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