Hausarbeit, 2009
16 Seiten, Note: 3,0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Beziehung zwischen Elisabeth von Thüringen und ihrem Gemahl Ludwig IV. und widmet sich insbesondere den Themen Ehe und Mutterschaft der Heiligen Elisabeth. Sie analysiert den Libellus de dictis quatuor ancillarum s. Elisabeth confectus als zentrale Quelle und beleuchtet die Rolle Elisabeths im Kontext der Heiligsprechung. Dabei stehen die Darstellung der Beziehung zum Ehemann, die Ausübung von Fürsorge und die Frage nach der Vereinbarkeit von Ehe und religiöser Hingabe im Fokus.
Die Einleitung beleuchtet den Libellus als zentrale Quelle und erläutert dessen Bedeutung im Rahmen der Heiligsprechung. Im zweiten Kapitel wird die Ehe Elisabeths mit Ludwig IV. thematisiert. Dabei werden die Darstellung der Beziehung im Libellus, die Hintergründe der Eheschließung und das Dilemma der Hagiographie untersucht. Das dritte Kapitel widmet sich Elisabeths Mutterschaft. Im vierten Kapitel werden die Folgen von Ludwigs Tod betrachtet. Das fünfte Kapitel befasst sich mit Elisabeths Frausein und untersucht ihre Rolle in der thüringischen Gesellschaft.
Elisabeth von Thüringen, Ludwig IV., Libellus, Heiligsprechung, Hagiographie, Ehe, Mutterschaft, Fürsorge, Religiöse Hingabe, Konrad von Marburg, Thüringen, Quelle, Konzil von Rom, Historiographie, Biografie.
Der Libellus ist eine Sammlung von Vernehmungsprotokollen ihrer vier Dienerinnen aus dem Jahr 1235, die als zentrale Quelle für ihr Leben und ihr Heiligsprechungsverfahren dient.
Die Arbeit untersucht, ob Elisabeth in der Ehe unglücklich war oder ob sie trotz ihrer religiösen Hingabe eine tiefe Beziehung zu ihrem Gemahl pflegte.
Dies ist eine zentrale Forschungsfrage der Arbeit, die Elisabeths radikale Fürsorge für Arme und Kranke im Spannungsfeld zu ihrer Rolle als Mutter beleuchtet.
Konrad von Marburg war ihr Beichtvater und übte einen strengen Einfluss auf ihre Entscheidungen und ihre asketische Lebensweise aus.
Es handelte sich um Guda, Isentrud, Irmgard und Elisabeth, die viel Zeit mit der Landgräfin verbrachten und im Kanonisationsprozess als Zeuginnen aussagten.
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