Bachelorarbeit, 2010
79 Seiten, Note: 1,9
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Definition Zertifikate
2.2 Gängige Grundbausteine für Zertifikate
2.2.1 Übersicht Grundbausteine
2.2.2 Anleihen
2.2.2.1 Grundlagen zu Anleihen
2.2.2.2 Sensitivitätsfaktoren von Anleihen
2.2.3 Plain-Vanilla Optionen
2.2.3.1 Grundlagen zu Plain-Vanilla Optionen
2.2.3.2 Sensitivitätsfaktoren von Optionen
2.2.3.2.1 Innerer Wert
2.2.3.2.2 Zeitwert
2.2.4 Exotische Optionen
2.3 Grundlagen zu Produktgattungen der Zertifikate
2.3.1 Produktspektrum
2.3.2 Garantiezertifikate
2.3.3 Bonuszertifikate
2.3.4 Expresszertifikate
3. Auswirkungen der Finanzkrise auf den Zertifikatemarkt
3.1 Historische Entwicklung der Zertifikate
3.2 Auswirkungen der Finanzkrise
4. Empirische Studie
4.1 Aufbau der Befragung
4.2 Auswertung der Befragungsergebnisse
5. Untersuchung der Anlagehemmnisse
5.1 Bonität der Emittenten
5.2 Komplexität der Produkte
5.3 Intransparenz von Zertifikaten
5.4 Sensitivitätsfaktoren von Zertifikaten
5.4.1 Problemstellung und Herangehensweise
5.4.2 Sensitivitätsanalyse Bonuszertifikat
5.5 Fehlendes Wissen
6. Fazit
Die Arbeit untersucht die Anlagehemmnisse von Retailkunden gegenüber Zertifikaten im Kontext der Finanzkrise, um zu prüfen, ob die negative Wahrnehmung gerechtfertigt ist und welche Handlungsmaßnahmen die Branche ergreifen kann, um das Vertrauen wiederherzustellen.
2.2.2.1 Grundlagen zu Anleihen
Ein zentraler Baustein für Zertifikate sind Anleihen. Anleihen, auch Bonds sowie Schuldverschreibungen oder Renten genannt, sind Wertpapiere die Fremdkapital und damit einen Kreditvertrag verbriefen. Mit Hilfe von Anleihen wird es einem Schuldner möglich gemacht, seinen Kreditbedarf am Kapitalmarkt zu decken. Dies geht folgendermaßen vonstatten: Der Schuldner teilt die gesamte Kreditsumme, die er benötigt, in kleinere Teilbeträge auf und vermerkt dies jeweils auf speziellen Wertpapierurkunden. Auf jeder einzelnen Urkunde steht dann ein Betrag z.B. von 100 EUR. Dieser Teilbetrag wird als Nennwert oder Nominalbetrag bezeichnet. Zudem verpflichtet sich der Schuldner zur regelmäßigen Zinszahlung, sowie zur Rückzahlung des Nominalbetrages am Laufzeitende.
Diese Urkunden können dann am Kapitalmarkt, beispielsweise über die Börsen, veräußert und gehandelt werden. Erwirbt nun ein Anleger eine Anleihe, so wird er zum Gläubiger und hat somit das Recht auf Rückzahlung des Nominalbetrages, auf die festgelegte Verzinsung, auch Kuponzahlung genannt, sowie auf eine vorrangige Rückzahlung gegenüber Aktionären im Insolvenzfall. Die meisten Anleihen sind Inhaberpapiere, d.h. dass der Inhaber der Anleihe zum Gläubiger wird, somit also der Verkauf problemlos und ohne Zustimmung des Schuldners vonstatten gehen kann.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert den durch die Finanzkrise ausgelösten Vertrauensverlust bei Zertifikaten und setzt sich das Ziel, Hemmnisse bei Privatkunden zu analysieren.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise der Grundbausteine (Anleihen, Optionen) und wichtige Produktgattungen, die als Basis für die Zertifikatekonstruktion dienen.
3. Auswirkungen der Finanzkrise auf den Zertifikatemarkt: Hier wird der historische Kontext und die drastische Marktentwicklung infolge der Finanzkrise und der Lehman-Insolvenz dargestellt.
4. Empirische Studie: In diesem Teil wird die Konzeption und Durchführung einer Befragung beschrieben, die das Ziel hat, die Einstellungen und Hindernisse von Retailkunden aufzudecken.
5. Untersuchung der Anlagehemmnisse: Dieses Kapitel analysiert kritisch die Haupthemmnisse der Kunden, wie Emittentenrisiko, Komplexität und Intransparenz, gestützt auf fundierte Methoden.
6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Ergebnisse und gibt Empfehlungen, wie die Branche durch Aufklärung wieder Vertrauen gewinnen kann.
Zertifikate, Finanzkrise, Anlagehemmnisse, Retailkunden, Emittentenrisiko, Bonität, Transparenz, Produktkomplexität, Derivate, Anleihen, Optionen, Sensitivitätsanalyse, Anlegerschutz, Wissensvermittlung, Performancevergleich
Die Arbeit analysiert die Gründe für die Zurückhaltung von Privatkunden beim Kauf von Zertifikaten nach der Finanzkrise und bewertet, ob diese Ängste fundiert sind.
Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen der Produktbausteine, die Marktentwicklung während der Finanzkrise, eine empirische Studie zu Kundenhemmnissen und eine Untersuchung zur Bonität und Transparenz.
Das Hauptziel ist die Identifikation der Anlagehemmnisse von Retailkunden und die Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Verbesserung des Produktimages und der Kundeninformation.
Die Arbeit kombiniert eine Literaturanalyse zu Derivaten mit einer eigenen empirischen Studie sowie einer Sensitivitätsanalyse von Finanzprodukten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung, eine Analyse der Auswirkungen der Finanzkrise, die Vorstellung einer Umfrage und eine tiefergehende Prüfung von Anlagehemmnissen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Zertifikatemarkt, Finanzkrise, Anlegerverhalten, Emittentenrisiko und Wissensvermittlung beschreiben.
Sie gilt als Auslöser für die Signalwirkung, die das Emittentenrisiko in den Fokus der Anleger und Medien rückte und den massiven Volumeneinbruch im Markt einleitete.
Es dient als Lösungsansatz, um die Intransparenz zu verringern, indem es verschiedene Aspekte wie Risiko und Emittentenbonität in einer Kennzahl für Anleger bündelt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

